Walter Gräbeldinger

Korrespondenz

zu  Sprache,  Religion,  Philosophie,  Theologie

 

 

 

 

Hallo Norbert,

der erste Ausdruck des Absoluten,  A  in  AGNI,  genauer, seine erste Begrenzung, also sein weitester Horizont,  AG  in  AGNI,  hat in verschiedenen Sprachen all die Bedeutungen, die sich auf diesen Begriff hin ergänzen, im Mongolischen z.B.:  "Stärke, Macht".

Um von ganz außerhalb der Schöpfung, vom Absoluten aus zu wirken, bedarf es nicht einmal dieser Eigenschaften.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

 

p.5 16. ʾadam- earth, field 17. ʾadam- skin 15. ʾad- skin, hide

 

Im Vergleich zu   ʾadam Mensch   ergibt sich folgendes:

 

Die Haut (skin) ist das äußerste zu einem Wesen gehörige, das es abgrenzt ( t, d, dh … ) gegenüber einem Außerhalb.

 

Während Gott die höchsten Intelligenzen (Engel) unwiderruflich an sich gebunden hat, gab er dem neu geschaffenen Wesen „Mensch“ völlige Freiheit und postierte ihn an der Peripherie, der äußersten Grenze seiner Schöpfung, zum kreativen Austausch zwischen Innen und Außen.

 

Dieses in ihn gesetzte Vertrauen mag der Mensch zu seiner Machtentfaltung und Höherentwicklung nutzen oder zu seinem Niedergang mißbrauchen, je nach seinem Willen und seiner inneren Ordnung.

 

„adam“ oder „adm“ mag verwandt sein mit ai. „ātman“ (Seele) und nhd. „atmen“, so wie die Seele als wahrnehmend sich zwischen Innen und Außen bewegt und das Atmen gleichfalls ein Austausch zwischen Innen und Außen ist.

 

Man vergleiche hierzu auch „ tam, tamas, dam, lat. domare, zähmen … „ als Versuch der Zähmung und Kultivierung des „Außen“, dem letztlichen Auftrag des Menschen.

 


 

Herzliche Grüße
Walter

 


 

 

Hallo Norbert,

ich will dir wenigstens sagen, was ich mache.
Der Buchstabe N verbindet im Wort AGNI die Silbe AG mit dem I.
AG ist der Plan, der durch uns, durch unsere Augen, alle unsere Sinne, unser Denken Kontakt zur Welt hat, durch uns mit ihr kommuniziert, Wahrnehmungen aufnimmt, innerlich verwertet, und dies alles nicht nur durch deine Augen, Ohren usw., oder durch meine, sondern durch die Wahrnehmungs- und Lebensorgane sämtlicher Wesen im Universum. So weiß er alles zu jeder Zeit und in jedem Moment, und da er alles Geschehen, jede Konstellation kennt, hat er Übersicht und koordiniert aus dieser Supervision heraus alles Leben im Universum.
Als Plan, als AG, existiert er für sich allein, unabhängig von der Welt, vor und außerhalb der Schöpfung.  Durch N nun stellt er die Verbindung zur Welt her, er nimmt durch uns auf, beschaut es, sichtet es, analysiert es, verwertet und integriert es.  Aus diesem seinen neuen Erfahrungs- und Wissensstand heraus gibt er der Welt neue kreative Impulse, neue Anweisungen, neue Anregungen, zusätzlich zu dem, was momentan bereits an Vorgängen und Leben stattfindet, und so kurzfristig von Moment zu Moment, pausenlos.

Diese seine Kreativität, in seiner Verbindung zur Welt, wird nun im ersten Rigvedawort AGNI durch N beschrieben, das zwischen AG, dem waltenden Plan hinter aller Szene, und I, der Welt in Zeit und Raum vermittelt, in beiderlei Richtung.

Nun beginnen viele interessante Wörter mit dem Buchstaben N : Narayana, Noah  usw. und auch ganz alltägliche Wörter in allen Sprachen der Erde.  Die ursprüngliche und allererste Sprache der Menschheit hat die totale Bedeutung aller einzelnen Laute, die sie verwendet, im Kern, gewissermaßen in Samenform, also potentiell besessen.  Diese Totalität von Sinn ist nun zersplittert und verteilt auf alle Tausende von Sprachen der Erde, aber jetzt nicht in nuce, im Kern vorhanden, sondern explizit, ausgeführt, durch viele Beispiele, Umwelterfahrungen illustriert in den sprachlich gebundenen Vorstellungen aller Völker.  Man muß nur zugreifen, ganz bequem;  und wenn man weiß, welches ein- und dieselben Wörter in den Tausenden von Sprachen sind, muß man nur die ungeheure Summe der mit ihnen verbundenen Visionen zusammenstellen, und man hat ein Bild von der Totalität und unfaßbaren Intelligenz der Ersten Sprache.

Das ist alles garnicht so schwierig.  Die heiligen Schriften, wie der Rigveda, Teile der Bibel, wohl auch der Koran und andere, sind von dieser Universalschau aus geschrieben.  Wenn sich etwas zu tun lohnt, dann wohl, diese Vision zu erschließen und darzustellen. Damit ist alle Wissenschaft getan, denn in den Anfangsgründen der Sprache ist alles geplant und festgehalten.

Ich wollte dir eigentlich heute den Namen  "Noah"  erklären, wie in ihm der neue Beginn der Menschheit ausgedrückt ist, und als welche Funktionen seine  "Söhne"  Sem, Ham und Japhet im Leben sind.  Noah, hebräisch geschrieben nur mit den 2 Buchstaben  N  und  CH, also einfach nur  "Nach"  gesprochen, hat nur eine Bedeutung, nämlich "ruhend".
Das nächste Wort im Wörterbuch, das gleichfalls mit  "Nach-" beginnt, ist der Name für  "unmanifest",  nämlich  "verborgen, versteckt".  Alle weiteren mit  "Nach-" beginnenden Wörter geben immer neue ergänzende Erklärungen ab.

Ich habe dasselbe auch mit den Wörtern für Sem, Ham und Japhet gemacht, hebräisch  "Schem", "Cham"  und  "Japet" -  so gut die Rest- und Rumpfsprache Hebräisch es noch hergegeben hat.
Die Ergänzung aus anderen Sprachen ist erschlagend vollständig, mehr an Sinn als man überhaupt fassen kann.  Man hört dann völlig auf, noch irgendetwas zu fragen.  Ich mache es dann einfach so, daß ich Kaffee trinke oder Spazieren gehe, es ist ja völlig egal, was man dann tut.

Naja, manchmal tu ich halt was, und manchmal nichts.  Beides ist gleich interessant und erfüllend.

Ich wünsche dir einen schönen Abend !

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

 

Hallo Norbert,

wenn dich die Akasha-Chronik interessiert, das Lesen im Buch des Bewußtseins, das in ferne Zeiten zurückschauen kann, kann ich dir etwas von Rudolf Steiner vermitteln.  Er beschreibt die Entstehung der Menschenrassen in ihrer stufenweisen Entwicklung und reicht in Zeiten zurück, als der  Erdboden noch von Vulkanen gestaltet war und unsere kleinen Farne in mächtigen Farnen-Baum-Wäldern existierten. Ich kann von all dem immer nur sehr wenig lesen, weil es mich sehr tief anspricht und ich lange darüber nachdenken muß.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

 

Hallo Norbert,

jetzt weiß ich es gewiß :   Der jüdisch-religiöse Kulturkreis kennt das Absolute.  Es heißt dort  "En Soph",   "En"  verkürzt aus  "Ajin",  was die Bedeutungen  "Nichts, nicht existierend, Geistesauge, Sehkraft  usw"   besitzt.

Der erste Buchstabe des hebräischen Alphabets wird  "Aleph" genannt, was wohl so aufzuschlüsseln ist :   A - leph.
Die Bedeutung von  "A"  kannst Du aus dem Exkurs 4 meines Buches entnehmen,  "leph"  entspricht dem neuhochdeutschen Wort  "leben" oder "erleben",  verwandt mit  "(sich) laben"  und der Sanskrit-Wurzel  "labh" (fassen, ergreifen, antreffen, finden, erlangen, gewinnen, erfahren, wahrnehmen).

"Aleph" bezeichnet also  "A"  in seiner Funktion, sich mit der Materie zu befassen, mit der Dingwelt, die es zu meistern gilt.  Es ist die  "Etwas" - Funktion von  A.
"Ajin"dagegen  bezeichnet die  "Nichts" - Funktion von  A,   A  sofern es aus dem Absoluten schöpft, aus dem reinen Sein oder Nichts, aus der inneren Freiheit, die Erwartungs - Konstellation bestimmend, die Auffassungskraft und den Auffassungswillen, das Interesse, eben den innerlich festgelegten, vorgezeichneten Lebensweg, der natürlich nach jeder neu hinzugekommenen Erfahrung und Erkenntnis sich entsprechend neu ausrichtet, eben der Lernprozeß im Leben.

Nun ist es so, daß das hebräische Alphabet mit Aleph beginnt, aber nicht, wie man erwarten könnte, mit Ajin schließt.  Es gibt da einige Buchstaben, die über das Ajin hinausreichen, noch danach folgen.  
Das habe ich noch nicht näher untersucht.  Vielleicht ist es ähnlich wie im altindischen RigVeda, der  -  so habe ich es von Maharishi in Erinnerung  -  über das 8. Kapitel  (Mandala) als Grundstock hinaus noch ein neuntes und zehntes Mandala besitzt, wobei diese letzten beiden Mandalas, glaube ich,  die gegenwärtige Zeit, das Neue beschreiben.   Es ist auch bezeichnend,  daß  "neu"  und  "neun"  ähnlich klingt,   im Lateinischen  "novus"  und  "novem",   im Altindischen  "nava"  und  "navan".

Zum Inhalt des Alten Testamentes muß ich noch sagen :

Die eigentlich jüdische Tradition  -  so habe ich es gelesen  -  befaßt sich einzig und allein mit den ersten Büchern,  den sog. 5 Büchern Moses, genannt auch die THORAH.
Dabei sind mehrere Auffassungsebenen, Ebenen der Einsicht zu unterscheiden :

1.  Das sog. GEWAND der Thorah, das ist die Thorah, wenn man sie nur als Erzählungen verstehen kann, als Ereignisse in der Welt.
2.  Der sog. KÖRPER  der Thorah, das sind die unter dem GEWAND, den Welterzählungen, verborgenen Gesetze,
3.  Die sog.  SEELE  der Thorah,  das ist die eigentliche Thorah, deren Studium unmittelbar zur  SEELE DER SEELE geleitet.

So habe ich es dem SOHAR entnommen, dem Hauptwerk der sog. jüdischen  KABBALA,  der Lehre von Gott als dem Absoluten.


Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

 

 

 Hallo Norbert,

ich finde hier in einem Hebräischwörterbuch eines sprachenkundigen jüdischen Autors zur Bibel die Stelle:

" ... aus der arischen Ursprache in einigen Resten noch im Hebräischen erhalten."

Hoffe, Du hattest schöne Weihnachtstage und wünsche Dir ein erfreuliches neues Jahr.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

 

 

 

Hallo Norbert,


eines der Bücher, die ich heruntergeladen habe, ist von Theodor Fritsch: " Der falsche Gott. Beweismaterial gegen Jahwe."
Es heißt dort: Jahwe als Stammesgott und Völkerfeind,  oder:  Jahwe als Schützer des Unrechts, oder: Von Jahwes Grausamkeit und Menschenhaß  usw.

Ich werde wohl einige Zitatstellen nachsehen, grundsätzlich bin ich mir aber darüber im Klaren, was mit Jahwe, genauer und richtig Jahweh, gemeint ist.

Wie schon angedeutet, übersetze ich alle Namen und löse sie Laut für Laut in ein Geschehen auf.  Das führt zur Erkenntnis und macht alle Polemik oder auch "Lobhudelei"  absurd, denn die Wahrheit ist einfach.

In meinem Buch habe ich es so dargestellt:

 

Jahweh

 

" Jehova " oder " Jahwe ", wie das Wort oft geschrieben wird, ist keine korrekte Wiedergabe dieses Namens Gottes, was mir zeigt, daß er nicht richtig verstanden ist. Wer den Sinn kennt, wird das H am Ende des Wortes nicht auslassen.

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, etwas darzustellen. Man kann es zeichnen oder malen, oder verschiedene Gefühle und Stimmungen in Musik umsetzen, wie dies in der Filmmusik sehr eindrucksvoll geschieht. Mit der Sprache hat es jedoch eine besondere Bewandtnis. Mit einem äußerst begrenzten Instrumentarium, dem Hauch aus der Kehle, der Bewegung der Zunge und ihrer Stellung zu den Zähnen, den Alveolaren, dem Gaumen usw., mit bewußt gesetzten Unterbrechungen des stimmhaften oder stimmlosen Luftstromes, mit diesen wenigen Modifikationen benennen und speichern wir unser ganzes Leben, all unsere Erfahrungen, von Generation zu Generation. Wer weiß, wo diese sprachliche Tradition begonnen hat? Es gibt immer ein Zuvor ..., sieht man es von der menschlichen Überlieferung her.

 

So wie es verschiedene Möglichkeiten der Erfahrung gibt, Erfahrungen gröberer Art, oder sehr feinfühlige Erfahrungen, so gibt es auch verschiedene Ebenen der Wahrnehmung innerhalb des Bewußtseins, grobsinnliche an der Oberfläche, subtile in ruhigeren Bereichen, weiter innen. Was man beobachtet, setzt man in Sprache um, kann es so speichern, aufbewahren, mitteilen, oder einfach zu einer späteren Ergänzung, Bearbeitung und Vervollkommnung vormerken.

 

Wir denken in Vorstellungen und Begriffen, halten diese in Worten fest und operieren mit ihnen. Unsere Begrifflichkeit reicht bis in den Bereich der Worte, also Lautkombinationen aus mehreren Lauten. Was die einzelnen Laute bedeuten, wissen wir gewöhnlich nicht. So gesehen ist die heutige Sprachwissenschaft eigentlich keine Wissenschaft, sie kennt ja nicht einmal ihre Elemente, die Laute, d.h. deren bestimmten Sinn kennt sie nicht.

 

Wo liegt der Ursprung der Sprache, d.h. die vollbewußte Setzung der einzelnen Laute, in bestimmtem Rhythmus, der richtigen Betonung, den notwendigen Unterbrechungen usw.? Worauf beziehen sich die geschaffenen Lautungen, was wird beobachtet, bevor es in Laute umgesetzt

wird ? Die bewußte, bis ins kleinste Detail bewußte Schöpfung der Sprache finden wir z.B. in der vedischen Tradition Indiens. Die vedischen Seher setzen spontan in Laute um, was sie beobachten. Ihre Ebene der Beobachtung liegt sehr tief, für uns gewöhnlich nicht erfaßbar, und die Lautung, die hieraus entsteht, beschreibt darum sehr grundsätzliche, allgemein gültige Gesetze des Lebens, Aktivitäten des Bewußtseins, die aufgrund ihrer Allgemeinheit, in allen auch gröberen und ganz spezifischen Bereichen des Lebens Anwendung finden und unseren von Generation zu Generation überlieferten Lautbestand der Sprache ausmachen.

 

Den Namen Gottes, J H W H, Laut für Laut zu erklären, ist kein Problem, denn die Dinge werden mit fortschreitendem Wissen einfacher, wenn man in der rechten Weise lernt.

 

Also, beobachten Sie genau die physischen Vorgänge beim Sprechen, die Tätigkeit Ihrer Sprechwerkzeuge, und folgen Sie meinen Erklärungen, und Sie werden leicht sehen, wie Jahwe oder Jehova, wie man den Namen gewöhnlich schreibt, in und mit Ihnen wirkt.

 


 

J H W H      J A H W E H

 

J ( A ) : Im Hebräischen wird zur Bezeichnung von J und I der gleiche Buchstabe verwandt. So wird bei der Aussprache von J auch zuerst ein I gesprochen, wobei der Unterkiefer sich nach vorne schiebt, ehe bei der Aussprache JA der Unterkiefer zurückgezogen wird. Diese Bewegung ist vergleichbar mit einer Schaufel, die z.B. in einen Sandhaufen nach vorne hineingeschoben und dann beladen wieder zurückgezogen wird. Im geistigen Bereich heißt das, es wird ein bestimmter Begriff, eine bestimmte Vorstellung, einer begegnenden Wahrnehmung versuchsweise " untergeschoben ", in der Absicht, diese bestimmte Vielfalt so erfassen und " einfahren " zu können, was dann auch geschieht.

 

H : Das auf JA folgende H ist das Verschlußsignal, das dem " Einfahren " der Mannigfaltigkeit ein Ende setzt, den Strom der hereinkommenden Vielheit also begrenzt, sei es, daß er für das Begreifen ausreicht, oder sei es, weil die Aufmerksamkeit ihre Höchstkapazität, ihre Grenze erreicht hat.

 

W : Die Bewegung zu W hin stellt die Zusammenfassung, Konzentration, die Verdichtung der Vielheit zu einer homogenen Einheit dar. Das Öffnen des W zum E hin stellt den Beginn, und das E schließlich den Vollzug der erneuten Expansion des Bewußtseins nach außen in Richtung Dinglichkeit dar, um erneute Erfahrungen zu machen.

 

H : Das H setzt diesem Expansionsdrang eine Grenze, d.h. stoppt, unterbricht ihn von einem inneren Befehl her. Warum? Vielleicht, weil die inneren Resourcen erschöpft sind, das Potential des Bewußtseins eine Grenze erreicht hat, es sich nicht weiter nach außen verlieren darf, eine weitere Öffnung und Aufmerksamkeit nicht möglich oder nicht ratsam ist.

 

So, knapp beschrieben, wirkt Gott in jedem Moment, zu jeder Stunde, an allen Tagen in uns, mit uns, und durch uns, wenn man ihn als J H W H ( Jahweh ) verstehen will. Wer da glaubt, er könne alle diese beschriebenen Vorgänge allein, bewußt, und in völliger Eigenregie vollbringen, den muß ich für einen Narren halten.

 

Der Antisemit Theodor Fritsch bemängelt, daß  Luther alle Gottesnamen, wie   Jahweh, Elohim, El Schadai, Adonai  usw. gleichmachend mit  "Gott der Herr"  übersetzt hat:
"Nebenbei aber wurde das Wesensbild dieser verschiedenen Götter verwischt.  Wir wollen versuchen, es zum Teil wieder herzustellen."

Wie er das macht, sehe ich mir jetzt mal an.

Herzliche Grüße
Walter

 


 

 

Hallo Norbert,


ich bin dabei, antisemitische Literatur zu lesen und komme zu dem Schluß:  Man muß trennen zwischen der Schuld der Juden als Menschen, wie sie von vielen berühmten Persönlichkeiten seit der Antike beklagt wird, und dem Wortlaut ihrer heiligen Schriften, wobei von den Juden und zunächst auch von mir nur die Thora, also die 5 Bücher Moses wirklich ernst genommen werden.

Ich habe schon innerlich die entsetzten Hilfeschreie vernommen, denn meine durchgehende Analyse der Texte, von meiner Sprachkenntnis aus, löst alles in Bewegungsgleichungen und Ruhe auf, wie bei Maharishi in Karma und Sein.   Dies bedeutet die Auflösung aller Individualität, aller Personalität. Es sind die Namen, die Entitäten, die widereinander streiten.  In Bewegung aufgelöst ist alles wunderbare Harmonie, und das ganze Schauspiel existiert eigentlich überhaupt nicht.  Es gibt nur Ruhe.

Wenn meine Vorstellungen und Begriffe darüber eine gewisse Fülle erreicht haben, werde ich es schriftlich niederlegen.  Es wird ein Buch der Harmonie und Freiheit.

Herzliche Grüße
Walter

 


 

Hallo Norbert,

ich weiß nicht, ob Du Latein gelernt hast.  Wenn ja, könnte ich dir ein
Buch empfehlen, im Kösel-Verlag erschienen  ( meine Ausgabe 1966 ), die
Confessiones ( Bekenntnisse ) von Augustinus  -  auf der linken Seite
der lateinische Originaltext, rechts die deutsche Übersetzung.

Den lateinischen Text  brauchst du, um die deutsche Übersetzung zu
kontrollieren, denn sie biegt manches in ein primitives Verständnis um,
was  -  vom Übersetzer unverstanden  -  eine tiefe Weisheit enthält.

Eine kurze Kostprobe, von mir übersetzt:

Seite 622:

" Sie verstehen dich noch nicht,  "Weisheit Gottes",  sie verstehen
nicht,  auf welche Weise es geschieht, was durch dich und in dir
geschieht, und sie versuchen, das Ewige zu  "vernünfteln",  aber noch
fliegt ihr Herz in den vergangenen und zukünftigen Bewegungen der Dinge.
Wer hält  jenes fest und befestigt es, daß es ein bischen stehen bleibt
und ein bischen den Glanz der immer stehenden Ewigkeit an sich reißt und
mit den niemals stehenden Zeiten vergleicht und sieht, daß sie
unvergleichbar sind und sieht,  daß eine "lange Zeit"  nur aus vielen
vorübergehenden Bewegungen besteht,  die zugleich nicht ausgedehnt
werden können, nicht lang werden;  nicht nämlich geht etwas im Ewigen
vorüber, sondern es ist ganz gegenwärtig;  keine Zeit nämlich ist ganz
gegenwärtig:  und es scheint alle Vergangenheit aus der Zukunft heraus
voran getrieben zu werden und alle Zukunft aus dem Vergangenen heraus zu
folgen und alles Vergangene und Zukünftige von dem, was immer
gegenwärtig ist erschaffen zu werden und auszufließen?  Wer hält das
Herz des Menschen, daß es steht und sieht, auf welche Weise die
Ewigkeit, die weder Zukunft noch Vergangenheit ist, die zukünftigen und
vergangenen Zeiten  spricht. "

 

Ich bin gerade dabei, die Stelle zu suchen, wo Augustinus beschreibt,
wie er das wesentliche, außermenschliche Sein Christi findet, ganz
abstrakt, ohne die oft so erkünstelte Huldigung der menschlichen Person.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend.

Herzliche Grüße
Walter


 

Hallo Norbert,

wenn ich das 31. Kapitel Genesis der Bibel überfliege, in der rudimentären gängigen Übersetzung, so finde ich, daß sich die Geschichte zwischen Jakob und Laban innerhalb ein- und desselben Bewußtseins abspielt, als involutionäre, aufnehmend-lernende Tendenz (Jakob) und evolutionäre läuternd-sich entwickelnde Tendenz (Laban).  Das sagen allein schon die von mir übersetzten Namen aus. Es geht dabei um das Wandern von Erfahrungsdaten in dieser Beziehung von Involution und Evolution, dargestellt im Besitzverhältnis von Kühen (wie im Rigveda) und anderem Vieh.  Detailliert, also Laut für Laut betrachtet, enthält die ganze dargestellte Geschichte gewaltig viel mehr an Information als es die vorliegende Übersetzung  -  oft nur wie im Traum  -  wiedergeben kann.
Dies alles zu verstehen, die ganze Bibel in ihrem wahren und vollständigen Sinn, hat eigentlich nurmehr historischen Charakter, denn  -  soweit ich es mitbekomme  -  die ganze Schöpfung, wie sie in der Bibel dokumentiert wird, ist längst eingegangen in einen weiteren Horizont, und es herrscht rundum Dankbarkeit und völlige Übereinstimmung zwischen allen beteiligten Geistern, wie die Großen sich immer gut verstehen und sich schnell darüber einig sind, was notwendigerweise zu geschehen hat.

Herzliche Grüße
Walter


 

 

Hallo Norbert,

ich muß immer wieder in ein schallendes Gelächter ausbrechen, wenn ich Sätze der Bibel mir klarmache.
Was im Bewußtsein, oder im Geiste Gottes innerhalb von Bruchteilen von Sekunden abläuft, das praktizieren die Menschen auf umständlichste Weise über einen Zeitraum von Jahrtausenden hin.  Es ist wirklich zum Lachen, auf was für einem Dummy-Pfad wir unser Leben dahinschleichen lassen, immer wieder abgelenkt von einer Fülle belangloser Umstände.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

 

Hallo Norbert,

ich weiß nicht, ob es dir so geht wie mir, ob du dich an das gleiche
oder ähnliches erinnern kannst, wenn du an die Zeit zurückdenkst, bevor
du meditiert hast.  Es war für mich ein mehr oder weniger verwickelt 
und eingebunden sein in wenig freiheitliche Zustände, ein unter
ständigem Einfluß Stehen, mehr oder weniger ungeschützt, fast ein
Ausgeliefertsein, vergleiche ich es mit meinem jetzigen Zustand, wo ich
in Abstand und Souveränität mein Leben überschaue. Gewiß war ich auch
damals im Guten gegründet, könnte man sagen. Aber ich sehe jetzt, daß es
etwas Elementareres und Heiligeres gibt als das Gute:  Freiheit, das
reine Sein.  Siehst du es auch so?

Herzliche Grüße
Walter

 

 

Hallo Walter,

 

Das Gute ist etwas Relatives. Es wird immer an einem Maßstab gemessen, der das Gute darstellt.
Z.B., wenn man Geld als Maßstab nimmt, ist Geld verdienen gut.
Wenn man Die Umwelt als Maßstab nimmt, ist Geld verdienen ohne Rücksicht auf die Umwelt schlecht.
Das reine Sein ist über Gut und Böse erhaben und neutral ihnen gegenüber, s. Krishnas Haltung in der Gita.
Das reine Sein ist die Ursache von all dem. Es ist etwas Erhabenes .

 

Viele Grüße
Norbert

 

 

 

.. aber das reine Sein will rein garnichts, ist in ewigem Abstand zu  allem Bestimmten und zu allem Veränderlichen.  Das ist seine Unabhängigkeit und ewige Freiheit.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

Hallo Norbert,

das reine Sein will garnichts, es sind die Wesen, die etwas wollen.  Wie wird jemand zu einem Schöpfer, in welchem Grade auch immer, obwohl er doch vielleicht durchaus im reinen Sein verankert ist, also zufrieden und mehr oder weniger untätig ruhen sollte?
Die Antwort lautet:  Die Wesen sind verschieden tief im Sein verankert.  Ein tiefer im Sein verankertes Wesen kann ein weniger tief dort gegründetes zu erneutem Handeln motivieren, das dann auch - schöpferisch - tätig wird.  Die Wesen wollen etwas, das reine Sein will nie etwas.  So sehe ich es.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

 

Hallo Norbert,

ich habe wieder einmal auf eine Anfrage geantwortet, für die Überlebenden des Holocaust zu spenden.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

Dear Sirs,

thank You for sending the video, which I saw, also with the speech of president Obama, whose possible engagement demonstrated to me Your power on earth planet.
To the holocaust, which You try to keep lively in human mind:
As in the bible is written, Jewish people had also eliminated whole populations, with wife and children, to occupy their land.  Where was there the question of holocaust?
Of course, could not arise, because people were all dead.

Cordially
Walter Gräbeldinger

 

 

 

 

 

Hallo Norbert,

ich möchte dir folgenden Text aus der "Haushaltung Gottes, Urgeschichte
der Menschheit", niedergeschrieben von Jakob Lorber, nicht
vorenthalten.  Vielleicht sagt er dir oder Beate mehr als mir
verständlich ist.

 

 

 

Hallo Walter,

 

Da verstehe ich auch einiges nicht.
War der Jakob Lorber hellsichtig?

 

Viele Grüße
Norbert

 



 

Hallo Norbert,

nein, hellsichtig war er wohl nicht.  Er war nur bekannt für sein sehr reines und vorbildliches Wesen, und Freunde, die ihn besuchten, berichten, er habe in seinem Arbeitszimmer gesessen und ruhig und kontinuierlich aufgeschrieben, was ihm eingegeben wurde, stundenlang, Tag für Tag, bis eben die 22 Bände vollendet waren.

Was die "Eingebung" anbelangt, so ist uns das ja auch nicht fremd.  Du und ich und wohl alle TM-Lehrer wissen genau, was sie zu sagen haben, obwohl Maharishi nicht mehr in Körpergestalt bei uns weilt.

Was ich nun augenblicklich zu durchdenken habe, ist, ob irgendjemand von dem Moment an, als die Menschheit sich über den Erdball verbreitete und die gemeinsame eine Sprache sich in viele Sprachen zersplitterte, zugleich für die weitere Gesamtevolution der Menschheit Sorge getragen hat.  Denn ich finde auch die spirituellen Traditionen  -  wohl von einem einzigen Geist aus  -  spezifiziert.  So ist die vedische Tradition spezifiziert auf Wissen, die jüdische Tradition mehr auf den Leidensweg der Liebe usw.
Ich habe beides in den letzten Wochen und wohl schon Monaten selbst durchlebt.  Der Weg der Liebe ist tatsächlich ein Leidensweg, und der Weg des Wissens macht stark und unabhängig und führt so schnell wie nichts sonst zur Freiheit und Souveränität. Trotzdem ist ein Leben ohne Liebe nicht lebenswert und eines ohne Wissen und die Kraft des Intellekts raubt sehr bald allen Menschen die Freiheit und Souveränität.  Was mögliche andere Traditionen beitragen, habe ich noch nicht durchdacht.  Fest steht nur eines:  Hat man, auf welchem Weg auch immer, das Ziel erreicht, so erhält man anscheinend über den speziellen Weg hinaus auch alle anderen Qualitäten geschenkt und lebt das ganze und vollständige Leben, und so komme ich wieder zu dem gleichen Schluß, daß man, auf welchem Wege auch immer, daß Höchste anstreben muß, weil es ganz offensichtlich die Möglichkeiten zu allem enthält.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

 

Hallo Norbert,

es ist schon spät, aber das muß ich Dir noch mitteilen.
Die Bibel entpuppt sich mehr und mehr als ein Lachkabinett, was ihre Übersetzung angeht.
Hier muß sich ein witziger Übersetzer einen Scherz erlaubt haben.  Er wird sich halb totlachen, wenn er unsere Vorstellungen zum Text sieht.

Dies ist also die Geschichte von Kain und Abel, wie sie sich liest:
"Und der Mensch (Adam) erkannte Eva (Chawah), seine Frau, und sie empfing, und sie gebar den Kain ... ".

Jetzt übersetze ich die Stelle mit einem um das Altindische erweiterten Wortschatz, der immer noch äußerst dürftig ist, um die Vorstellungen wachzurufen, die dem vollkommenen Text entsprechen:

"Und der Austausch zwischen Innen und Außen (adam) brachte Wissen (hebr. ida = griech. id- = ai. vid, veda) hervor, auf der Grundlage von Erleben (Chawah, das hebr. Wort für "Eva"), Erwünschtem (hebr. ischto, in der Übersetzung "seine Frau",  ai. ischto = "erwünscht"), und von Außen Aufgenommenem (wa ta har), und von Außen hervorbringend (wa ta lad) Kain ... (den Namen muß ich noch übersetzen, wie ich auch alle anderen Namen übersetze, weshalb das bisher von den Übersetzern nicht geschehen ist, mag ein anderer erforschen, wahrscheinlich Unkenntnis, Bequemlichkeit oder Absicht, um die "plastischen" Vorstellungen hervorzurufen, die man lächerlicherweise das "religiöse Bewußtsein" in den Köpfen der "Gläubigen" nennt.

Bin schon gespannt, in welchem Sinne ich "Kain" und "Abel" übersetze und was bei der Geschichte mit dem "Brudermord" herauskommt.

Die bisherigen Übersetzugen ergeben eine tolle Komödie, so viel ist mir klar.


Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

Hallo Norbert,

nochmals danke für den Text!
Man müßte den Sanskrit-Text Shankaras auch haben.  Möglicherweise hat Deussen bei seiner Übersetzung einiges, was er nicht verstanden hat, weggelassen oder einer unrichtigen Auffassung nach wiedergegeben (ins Englische oder Deutsche).

So lese ich z.B.:  "Denn ein jeder nimmt die Existenz seines eignen Selbstes an, indem er nicht sagen kann: "Ich bin nicht."  Ich habe das aber schon oft innerlich gesagt, wenn ich zu einer hohen Erkenntnis gekommen bin, die absolut letztgültig und unüberbietbar war.  Wir kennen ja das kleine Selbst und das große Selbst. Vielleicht kann Deussen das nicht unterscheiden.  Darum müßte man die Sanskrit-Ausdrücke haben.

Aber wenn es Dir etws bringt ..
Ich traue ihm, ehrlich gesagt, nicht so ganz.  Deussen war sicherlich nicht erleuchtet, und der Spielraum einer Übersetzung von philosophischen Sanskrit-Texten ins Englische oder Deutsche ist sehr groß.  Hier immer die exakt richtigen Worte und Begriffe zu finden ...  Ehrlich gesagt, ich traue es Deussen nicht zu, und Shankara ist keine leichte Lektüre, der Gegenstand ist es auch nicht.  Sei also ein bißchen gewarnt, und häng Dich nicht zu sehr rein!  Ist ja alles nicht so wichtig, das ganze Denken!

Herzliche Grüße
Walter


Hallo Norbert,

ich bin's nochmal.
Ich habe das Brahma-Sutram in Sanskrit mit dem Kommentar Shankaras in Englisch hier.
Es dürfte derselbe Text sein.  Wie ich sehe, ist die Übersetzung der Brahma-Sutras ins Englische schon ein ziemlicher Unsinn.
Ich übersetze jetzt die Sutren selbst aus dem Sanskrit.  Die Übersetzer legen sie aus ihrer Unvernunft ganz falsch aus, ergänzen in Klammern Bedeutungen, die in die Irre führen. Der Sanskrit-Text ist ganz einfach zu verstehen, wenn man weiß, was gemeint ist, und nicht einiges erst an den Haaren herbeiziehn muß, um ihm etwas abzugewinnen.

Also:

1.  Im Folgenden werden wir zu erkennen suchen, was Brahman ist.

2. Woher entsteht es?

3.  Aus der Lehre wird es geboren.

4.  Indem man etwas Gegebenes zusammenfaßt und Folgerungen daraus zieht.

5.  Zum  "Er sieht"  gehört es,  nicht ohne Begreifen aus Sprachkenntnis heraus.

usw.

Am besten, man ist ganz einfach, dann versteht man alles.  Also häng' dich nicht zu sehr rein, die Sache ist nicht so kompliziert wie ein in Windungen denkender Verstand sie auffassen will.


Herzliche Grüße
Walter

 

Hallo Norbert,

Du weißst, daß meine Philosphie vom Unbegrenzten, Absoluten anfängt, und das wird gewöhnlich auch das Nichts genannt, weil alles, was ein Etwas ist, eben begrenzt ist, eben etwas Bestimmtes, also definiert Begrenztes, und das Nichts das einzig Unbegrenzte und Freie ist, also nicht konkret (lateinisch "zusammengesetzt" = con-cretus), sondern rein, ganz, nicht zusammengesetzt.  Nur das Konkrete (Zusammengesetzte) kann zerfallen, sich zersetzen, das Nichts bleibt immer was es ist und wie es ist, völlig unveränderlich, ewig, beständig.

Unser abendländisches Religionsverständnis hat immer versucht, das Nichts auszumerzen, wo immer es von wissenden Geistern erwähnt wurde, so auch im Text der Bibel selbst. Ich führe es nun wieder ein, denn es ist ganz offensichtlich ein zentrales Element der ganzen und unverdorbenen Heiligen Schrift.

Ein Beispiel:

1 Samuel

2 : 2 Das Nichts (Ajin) ist - unbefleckt, unbeschmutzt (qadosch) - ein Ungefähr davon (k-) ist Jahweh, das aufnehmende (jah-) und ausgebende (-weh) Bewußtsein.

In die Kausalreihen (ki) der Vergangenheit und Zukunft schauend ist das Nichts (Ajin), in (b) die Tiefe (latek), - oder: wie (-k) unaufhörlich (bilti-), - und (va-) das Nichts (Ajin) ist zusammentragend, zählend, umschließend hart, dicht, fest - formend, gestaltend, sich wendend, neigend, sich drehend, kreisend, sich windend, krümmend, gehend, wandernd, hart wie ein Fels, scharf schneidend wie ein Schwert, stark, hartnäckig, standhaft (alle: tsur) - ein Ungefähr davon (k) ist Elohinu (gewöhnlich übersetzt als Elohim = Gott), genauer aber, für Elohinu :



Ruheplatz (inoh) der Kraft (alah), "Kraft" genauer:

Leiser Hinweis, leise Hervorhebung, Richtungsgebung, Begrenzung (El),

fest, kräftig machen (alah), > Elohim

bekräftigen, beschwören (alah), > Elohim

beschworenes Bündnis (alah) > Elohim.



Das heißt, das Nichts bestimmt sich zu einem schöpferischen Handlungsorgan, indem es Tendenzen annimmt, sich verfestigt und zur Willensmacht wird.



So weit reicht mein Verständnis, bislang.

Herzliche Grüße
Walter


 

Hallo Norbert,

mein Verlag steht in einem Insolvenzverfahren. Der übernehmende neue Verlag hat aber die gesamte Belegschaft wieder bei sich beschäftigt und ich werde gefragt, ob ich die Rechte an meinem Buch zurückhaben will oder wie bisher mit dem alten, so jetzt auch mit dem neuen Verlag zusammenarbeiten möchte.

Die zweite Neuigkeit ist interessanter:

 

Die verschiedenen spirituellen Traditionen der Erde  -  die vedische, zionistisch-jüdische usw.  -  scheinen von einem großen Geist bewußt erschaffen und in ihren unterschiedenen Sehweisen oder Schwerpunkten der Forschung und Lehre eingesetzt worden zu sein.  Sie ergänzen sich nämlich.

So liegt in der vedischen Tradition der Schwerpunkt auf dem Wissen, mit dem Grundwort  "vid" = wissen  und  "Veda" = Wissen.

Dieses Wort fehlt fast gänzlich im Hebräischen, also der jüdisch-zionistischen Tradition.  Dort liegt der Schwerpunkt auf einem Wort, das wiederum im Vedischen und dem Sanskrit spärlich vertreten ist, im Rigveda als zweites Wort vorkommt, dann aber nur noch in degenerierter Form erscheint, nämlich  ilhe, also  ilh-, das dann nur noch als  id  (d ist unterpunktiert, also nicht dental, sondern zerebral) nicht sehr häufig erscheint,  wogegen das entsprechende hebräische Wort in der Bibel extrem häufig vorkommt und als der Gottesname der Israeliten gilt, nämlich  Elohim  ( = altindisch  ilhyam, wie man es konstruieren müßte).  Es beschreibt, soweit ich es jetzt beurteilen kann, vorwiegend das Moment der Liebe, der Zuneigung, des Interesses, der Zuwendung, wohl das ganze Feld der Relativität, und ist also, da es sehr häufig in verschiedensten Zusammenhängen vorkommt, wohl sehr genau zu verstehen. 

Ich habe es auch  -  da es verändert in vielen anderen Sprachen vorkommt  -  in meinem Buch beschrieben.  Den exakten Zusammenhang zwischen all dem habe ich aber noch nicht erforscht.  Es dürfte mir aber leicht fallen, es zu tun.

Wenn du mir einen Gefallen tun willst, dann schreib' mir ab und zu mal etwas aus Deussens Vedanta-Übersetzung, v.a. von den Kommentaren Shankaras.


Es grüßt dich herzlich
Walter

 

 

 

Hallo Norbert,

ich weiß, Du hältst Dich da raus, willst Dich nicht mit den "Großen" dieser Welt anlegen, und ich meine, Du triffst schon die richtigen, die du "groß" nennst, in der Welt.  Es sind ganz gewiß nicht unsere prominenten Politiker, welchen Landes auch immer, nein, die sind alle in Zugzwang, können nur noch reagieren, sich mit Problemen herumschlagen, aber so gut wie gar nicht mehr agieren, die Initiative ist ihnen genommen, sie folgen dem, worauf sie reagieren müssen, und ihre Reaktion wird von den "geheimen Lenkern" vorausgesehen und führt zum nächsten Schachzug in diesem Geschehen, ein teuflisches Spiel, aber ich durchschaue es und werde es durchkreuzen.  Ich weiß nicht, ob unsere Bundeskanzlerin fähig ist, meine Ratschläge aufzunehmen, und ob sie die Kraft hat, entsprechend zu agieren, durch Spontaneität sich aus dem Zugzwang zu befreien, die Initiative, die ich vorschlage, zu ergreifen, und ihre Gegner, die sie wohl nicht einmal kennt, schachmatt zu setzen.  Kann sie es nicht, sollte sie besser zurücktreten, denn unser Land schlittert planmäßig in den Abgrund, wenn sie weiterhin nur reagiert und sich nicht aufraffen kann, einmal spontan zu agieren, wie ich es ihr vorgeschlagen habe, mit ganz einfachen Anweisungen.

Jetzt ganz konkret, zum Flüchtlings- und Finanzproblem, ein teuflisches Spiel, mit vorausberechnetem Ausgang, und diejenigen, die dieses Spiel treiben, müssen nicht einmal nachdenken, sie müssen es nur ablesen, und Schritt für Schritt mechanisch nachvollziehen.  Und wo lesen sie es ab?  Ganz genau, in den hebräischen Wörterbüchern.

Jetzt also, stark verkürzt und rudimentär, die Handlungsfolge, die Tatsachensequenz in hebräischen Wörterbüchern, z.B. zum Flüchtlingsproblem, und, natürlich stark verkürzt, auch zum Finanzproblem, und worauf alles hinausläuft:

Es findet sich in hebräischen Wörterbüchern folgende Sequenz, Du magst Dir die Assoziationenfolge selbst zusammenreimen:

Unter den Buchstaben  ak-  (Aleph Kaph-):

Aber, nur, eben jetzt    -    es geht an, es ist wichtig, es kommt (mir) darauf an    -    wahrlich    -    ausfindigmachen, Platz finden    -    bevölkern, besiedeln    -    beherbergen, einquartieren, unterbringen (einen Gast)    -    Zwang, Auferlegung    -    Essen (Tätigkeit), essen, Futter, Essen, eßbar, Fresser    -    zerfressen, Korrosion    -    lügnerisch, trügerisch    -    enttäuschen, Enttäuschung    -    grausam behandeln, grausam sein, Grausamkeit, grausamer Mensch.

Dieser Handlungsweise sucht unsere Kanzlerin auszuweichen, um sich selbst und uns Deutsche vor dem Bild der Unmenschlichkeit zu bewahren.
Damit rechnen aber unsere Gegner und zollen ihr Beifall  (natürlich alles in den Medien, die gleichfalls gesteuert sind).  Jetzt aber tritt Handlungs- und Tatsachensequenz Nr. 2 in Kraft:

Unter den Buchstaben  aq-  (Ajin Qoph- ):

folgen, verfolgen, beobachten    -    Lohn, Vergeltung, als Folge von    -    krümmen, verbiegen, gewunden, verkrümmt    -    binden, fesseln, (an den Beinen) gefesselt    -    Bedrängnis    -    Grundsatz, Prinzip    -    steril, unfruchtbar    -    Stichelei    -    hartnäckig, eigensinnig, widerspenstig, verkehrt (denkend und handelnd)    -    indirekt, überholen, umgehen    -    ausreißen, entwurzeln, Durchschneiden der Knieflechsen    -    beschlagnahmen, pfänden.

Das ist - noch milde ausgedrückt und nur angedeutet  -  der Plan, in den wir eingespannt sind, und wer die Schuldner dieser Welt sind, und wer letztlich die Pfändenden, ist seit Jahrhunderten immer das Gleiche.

Ich habe darum Frau Merkel empfohlen, diese Schlingen zu zerreißen und die Initiative zu ergreifen.  Auf das Flüchtlingsproblem nur zu reagieren, ist schon der erste Fehler. Es darf garnicht erst zu Flüchtlingen kommen,  Man muß alle Energie dafür einsetzen, die zerstrittenen Länder zu befrieden und in den Flüchtlingsländern lebenswerte Bedingungen schaffen.  Das ist die eigentliche Aufgabe, löst das Flüchtlingsproblem und kurbelt in den aufzubauenden Ländern die Wirtschaft, insgsamt die Weltwirtschaft und damit auch unsere Exportchancen an.
Ich habe Frau Merkel auch klar gesagt, daß man diese Aufgabe jemand anderem übertragen müsse, wenn sie selbst dazu nicht in der Lage sein sollte.

Wenn ich könnte, wie ich wollte !

Herzliche Grüße
Walter

 

Am 03.09.2013 19:29, schrieb Norbert :

 

Liebe Freunde,

Ganesh ist der Beseitiger aller Hindernisse. Ganesh Chaturti ist nach dem Vedischen Kalender am 9. September, dem Tag, an dem der nächste Yagyazyklus beginnt. Da drängt sich unweigerlich der Gedanke auf, die Natur hat uns hier eine große Möglichkeit gegeben, die Weichen für die Bundestagswahl rechtzeitig zu stellen, um den Weg für die strahlende Zukunft unseres Landes und der ganzen Welt zu ebnen.

 

 

 

Hallo Norbert,

zu Ganesh fällt mir gerade noch was ein:
"Beseitiger aller Hindernisse"  ist im Namen  "Ganesha"  eigentlich nicht ausgedrückt.  Die eigentliche Bedeutung ergibt sich aus dem Wortbestand für mich so:

Ganesha ist der Sohn von Shiva und seiner Gemahlin Parvati.
Shiva ist die zerstörende, auflösende, verändernde Kraft    Parvati leite ich von Parvan  ( " Stück, Glied ... " )  oder parvata  ( " gegliedert ... " ) ab, d.h. Shivas Frau, seine stille Ratgeberin hinter all seinem Wirken, achtet darauf, daß die Zerstörung oder Analyse bei einer bestimmten Grenze haltmacht, bei einer zulässigen oder erstrebten Anzahl von Teilen, Stücken.

Ganesha, der Sohn Shivas und Parvatis heißt übersetzt  "Herr (isha) der Teile (gana)",  wobei  "gana" genauer  "Schar, Versammlung, Vereinigung" heißt, richtigerweise, denn es gibt beim Analysierbaren, Körperhaften keine Grenze der Teilung  -  Jedes Stück als Ergebnis einer Teilung ist trotzdem ein Komplex aus weiterhin Teilbarem.

Wir operieren in unserem Denken mit Vorstellungen, die sich jeweils aus mehreren Details zusammensetzen.  Dabei verwenden wir eine bestimmte Vorstellung gewissermaßen als Auge, um andere Vorstellungen oder eine bestimmte Wahrnehmung einzuschätzen, ob wir sie so begreifen können, verstehen, einordnen.

Ganesha ist nun die Kraft, die bestimmt, welche Vorstellung oder Vorstellungen wir als Auge benützen, und welche anderen als Betrachtetes, also die einen als versuchsweise aktiv, bestimmend, kreativ, und die anderen dienend, gewissermaßen als Erfüllunsgshelfer für die eine dominierende Vorstellung.

Das Wort  " isha ", das gewöhnlich mit  " Herr "  übersetzt wird, leitet sich von der Verbalwurzel  " ish "  ab,  die beide oben beschriebenen Momente enthält, also sowohl "subjektiv-dominant" als auch "objektiv-dienend".   Sie kann nämlich sowohl  " zu eigen haben, besitzen, gebieten, herrschen, können, vermögen "  als auch  " zu eigen sein, gehören "  bedeuten.

Der Name  " Herr "  wird auch auf Shiva angewandt.  Er heißt dort  " Hari ",  was ich auf die Verbalwurzel  "hr"  oder  "har"  zurückführe, die in ihrem Bedeutungsumfang dem hegelschen  " Begriff "  entspricht  ( " Der Begriff ist die Seele des objektiven Daseins "  oder so ähnlich ).  Carl Cappeller hat einige Bedeutungen in seinem Sanskrit-Wörterbuch aufgeführt.

So viel also zu  " Ganesh ".
Ich wünsche Dir einen schönen Abend noch, aber wahrscheinlich schläfst du schon um diese Zeit, du bist ja Frühaufsteher, im Gegensatz zu mir Nachtschwärmer.


Herzliche Grüße
Walter

 

Hallo Norbert,

zwar lese ich hier:

" Gottes Wege nach Außen  ( Der Verfasser schreibt Außen immer mit Anfangs-Großbuchstaben, was zeigt daß es für ihn ein zentraler Gegenbegriff zu Innen ist  -  Einschub von mir )  sind wegen dieses ihres Ursprungs unbegreiflich.  Unbegreiflich ist die Natur in ihren letzten Kräften, unbegreiflich ist sich selbst unser eigenes Gottes Gleichnis an sich tragende Ich ...
Als absolute Selbstheit hat Gott nichts, sondern er ist Alles.  Er hat nicht Weisheit, Güte, Heiligkeit, Macht, sondern er ist sie.  Er ist Alles durch sich selbst, Alles nur selbst.  Er ist nur sich selbst gleich.  Er ist, weil Alles, darum Nichts.  Keine Eigenschaft ist in ihm."    -    GOTT ALS PERSON ?

( ..  zwar lese ich hier ..  )

Aber viel angenehmer ist    -      dies alles zu vergessen .

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

Hallo Walter,

vor Kurzem habe ich im Spiegel ein Interview mit dem "Kirchenkritiker"(meiner Meinung nach ist er einfach ein wacher kritischer Geist) Hans Küng gelesen.
Eine Frage, die ihn immer bewegt hat (und ich mir auch schon gestellt habe):
Warum gibt es Etwas und nicht Nichts?
Und meine Zusatzfrage:
Warum ist dieses Etwas so ungeheuer intelligent und kreativ?

Bevor mir schwindlig wird, höre ich immer auf zu denken.

Ich wünsch Dir einen guten Rutsch ins Neue Jahr und ein erfüllendes Jahr 2014 mit vielen neuen Erkenntnissen.

Viele Grüße
Norbert

 

 

 

Hallo Norbert,

nun zur Beantwortung deiner Fragen:

"Warum gibt es Etwas und nicht Nichts?"

 

Das Nichts ist so ungeheuer viel größer und mächtiger als alles, was existiert, daß schon in der Antike die Meinung vertreten war:   Es gibt nichts, es war nichts, und es wird auch nie etwas sein.
In der Meditation erfährt man, daß das allmähliche Herauskommen aus der Umklammerung der Dinglichkeit (des Etwas) in Richtung Losgelöstheit und Freiheit, das heißt in Richtung des Nichts, eine zunehmend angenehme Erfahrung ist, das Nichts also in keiner Weise zu fürchten ist. 
Wer aber nur das Konkrete, Materielle, das Etwas kennt, erschrickt vor dem Nichts, weil er alles, was er hat, zu verlieren glaubt, und eben nicht weiß, daß das Nichts die Heimat und der Ursprung von allem ist.
Die Frage, warum es Etwas und nicht Nichts gibt, ist also so zu beantworten:   Der eine kennt das Nichts überhaupt nicht;  es gibt für ihn nur das Etwas.  Der andere mag vom Nichts schon so durchdrungen und erfüllt sein, daß es für ihn nahezu nur noch das Nichts allein gibt und er das Etwas, wenn überhaupt für ein Sein, so doch nur für eine nicht ernst zu nehmende Gaukelei halten kann.
Außerdem würde ich sagen, daß mit dem Wort  "es gibt" schon nur das Etwas gemeint sein kann, denn das Nichts   "gibt es"  nicht,  es ist nie vorhanden oder zuhanden, tritt eben nie in Erscheinung,  es ist und bleibt eben das Nichts, unveränderlich und immer gleich.

Die zweite Frage:  "Warum ist dieses Etwas so ungeheuer intelligent und kreativ ? "

 

Alles was im Universum ist, ist die Wahl Gottes oder anders genannt, von Mother Divine.  Und da Gott stets nur sich selber sieht und hervorbringt, so wird alles im Universum eine Nachahmung von Ihm sein, und alles in Richtung auf Ihn hin nach Erfüllung und Vollkommenheit streben.

( Ich muß sagen, daß ich Deine Fragen sehr gerne beantworte.  So wird mir klar, was ich weiß, und was noch nicht. )

Übrigens zum Ausdruck  (siehe unten)  "Gottes Wege nach Außen" -  auch dafür hat Maharishi vorgesorgt.  Vielleicht erinnerst Du mich daran  -  es ist ja eine Thematik in Tony Naders Buch, und ich werde mich damit befassen, sobald die Zeit dafür gekommen ist.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

Hallo Norbert,

ich habe es in meinem Buch erwähnt :
Buddha wird durch einen Gedanken Brahmas, des Schöpfergottes aufgeschreckt, da er diesen Gedanken für falsch und verwerflich hält.  Er begibt sich direkt in die Region Brahmas, um ihn zu belehren.  Er trifft dort auch seinen, Buddhas, Gegenspieler Mara, den Todesgott, der Brahma dient und nun Buddha Vorwürfe macht, er, Buddha lebe nicht nach den heiligen Gesetzen Brahmas und habe viele Schüler von Brahma abtrünnig gemacht, die nun alle in einen niedrigeren Lebenszustand zurückgefallen seien.  Das gibt Buddha zu, begründet es aber damit, daß sie ihr Ziel nicht erreicht hätten, was nun wiederum Maras Schuld sei.

Dann belehrt er Brahma, und Brahma läßt es nun siegessicher auf eine Machtprobe mit Buddha ankommen.  Aber Buddha demonstriert ihm zu Brahmas und aller Erstaunen, daß er ihm überlegen ist, und nun schildert er Brahma, daß er, Brahma, keineswegs der letzte Urgrund seit ewigen Zeiten sei, vielmehr sei Brahma vor langer langer Zeit aus einem höheren Zustand in einen niedrigeren herabgefallen, und um dieses Unglück zu mildern und die Erinnerung an seinen früheren Zustand wach zu halten, habe er alles, woran er sich noch erinnerte, in Gesetzen und Tätigkeiten niedergelegt, indem er diese Welt schuf.


Da ich diese Geschichte  -  sie ist aus dem offiziellen buddhistischen Kanon  -  für wahr halte, so muß ich annehmen, daß Gott als Schöpfer, so wie seine ganze Schöpfung, gleichfalls erlösungsbedürftig ist und darauf wartet, daß ihm Hilfe zuteil wird und er in seinen früheren, höheren Zustand zurückkehren kann. Das wäre die Lösung aller Probleme und Abhängikeiten dieser Welt.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

 

Hallo Norbert,

um die Zeit schläfst du wahrscheinlich schon.  Mir kommen noch ein paar Gedanken.

Erstens will ich ja zunächst den Sinn von agnim ilhe erschließen,  zweitens den des hebräischen Gottesnamens Elohim.

A  -  G  -  N  -  I     habe ich für's erste einmal so übersetzt, Laut für Laut:
Das unendliche Sein  -  sich begrenzend  -  in Vergleichen  -  sich fortpflanzend.

ILHE
  wird allgemein  " preise ich, verehre ich " und so ähnlich übersetzt.  Ich habe es mit  " rufe ich "  übersetzt  -  ist auch nicht viel besser.

Wie Du wahrscheinlich weißst, bin ich der Meinung, daß ausnahmslos alle Sprachen der Erde auf eine einzige zurückführbar sind.  Ich bin nicht nur dieser Meinung, sondern ich demonstriere es auch. Was bringt es mir ?

Du mußt Dir vorstellen, daß jede einzelne der bislang bekannten ca 6800 Sprachen nur ein winziger Splitter  -  in Lautgebung und noch mehr der Bedeutungen nach  -  einer früheren Ursprache ist, die allen heute noch existierenden Sprachen bei weitem und in allen Belangen überlegen war.

Wenn ich der Bibel Glauben schenke, hat Gott zu einer Zeit die eine Sprache der Menschen derart verwirrt, daß eine allgemeine Verständigung nicht mehr möglich war, mit Sicherheit aber doch noch unter kleineren Sippen oder Gruppen, mit Ausdrücken des täglichen Umgangs, wahrscheinlich sehr auf Herzensebene, wie es unter Verwandten üblich ist.
Dann sind also diese Sippen oder Gruppen zusammengeblieben und haben sich von den ihnen sprachfremden Gruppen getrennt, sodaß die gesamte Menschheit damals auseinandergedriftet ist, sich auf der ganzen Erde verteilt hat.   Und dies wiederum war die genaue Absicht Gottes, wenn ich es recht verstehe.  So waren nun alle Menschen gezwungen, ihren  -  innerhalb der Sippen noch halbwegs liebevollen  -  kleinen Wortschatz auf die neuen Lebensverhältnisse und Erfahrungen sinngebend anzuwenden.

Das  -  wohl vorausbedachte  -  Ergebnis mußte sein, daß jede Gruppe ihren Sprachschatz auf ihre spezifische Umwelt angewandt hat, ihr Leben in dafür typische Vorstellungen sprachlich gebannt hat.
Dies bedeutete nun, daß bei der Vielzahl der auseinandergedrifteten Gruppen, und bei der Vielzahl möglicher Lebensräume und Lebensweisen ein gewaltiger und mannigfacher Erfahrungsschatz zusammenkam, mit einer Vielzahl sprachlich gebundener Vorstellungen, wie wir sie heute vorfinden, vieltausendmal  reicher als zur Zeit, als die Menschheit auf engem Raume noch zusammenlebte.

Für Gott aber, der die Einheit all dieser Sprachen nie aus dem Auge verloren hat, ergab sich ein gewaltiges Kaleidoskop sinnvoll sich ergänzender Vorstellungen, ein Erfassen und Gewinnen von Materien der verschiedensten Art, durch die Wortung seitens der Menschen.

Jetzt aber ergibt sich für mich die Möglichkeit, diese gewaltige Flut bestehender Vorstellungen sämtlicher Sprachen wieder zusammenzufassen und  -  vieltausendfach illustriert  -   die einstige in ihrem Sinn vollkommene Erste Sprache wieder zum Leben zu erwecken.

Jetzt wieder konkret :
" Agnim ilhe ... ".   -     Agni  (das Feuer) habe ich einigermaßen verstanden und entsprechend Laut für Laut übersetzt  ( siehe oben ).

Nun  " ilhe ":
Ich weiß ziemlich genau, welchen Sinn das Wort  " Elohim "  repräsentiert.   Es ist nicht nur verwandt mit dem altindischen  " ilhe ", sondern mit  dem entsprechenden Ausdruck jeder beliebigen Sprache.
Zum Beispiel wähle ich jetzt einmal ein Extrem, sagen wir, die indianische  Skiri-Pawnee - Sprache. Welchen Beitrag leistet sie ergänzend zum Verständnis des Gottesnamens  " Elohim " ?  Oder, zunächst einmal zu dem diesem entsprechenden altindischen  " Ilhyam ", also  " ilhe " ?

Agnim ilhe ... :    ( Das Feuer preise ich, rufe ich

ist das Kontinuum der Ganzheit.  Es wird unterbrochen durch  GG ist also seine erste Grenze, der weiteste Horizont.  Bei  AG, kann man sagen, ist Gott noch bei sich, es existiert noch keine Schöpfung, aber es existiert ihr Plan, eine Erwartung.  Ein Zukommendes Außen  ( von  agni )  wird zwar potentiell vorausgesetzt,muß aber noch auf seine Tauglichkeit und mögliche Übereinstimmung mit dem Plan überprüft werden.  Es kommt zu einem Vergleich  zwischen dem Erwarteten  ( Plan, AG ) und dem Zukommenden.  Dieser Vergleich wird repräsentiert durch den Buchstaben  von  agni.  Der Vergleich kann positiv ausfallen  (  Griechisch  nai = fürwahr, ja, allerdings )  oder  negativ  ( lateinisch non,  englisch  no,  deutsch  nein, nicht  usw. )  -  das altindische  na  hat beide Bedeutungen,  ja und nein, repräsentiert also noch  den vollen Sinn von  Vergleich.
Ilhe  ist mit  " preise ich, verehre ich, rufe ich "  ziemlich verständnislos übersetzt..  In Wirklichkeit ist es das Tor zur Welt und wird von den entsprechenden Wörtern in der indianischen Skiri-Pawnee - Sprache z.B. als Austausch zwischen Erwartetem und Zukommendem übersetzt, ein Kommen und Gehen, ein Erhalten, ein Werden, ein belastendes Tragen, ein Gebrauchen, ein Herausziehenteilweises  Herausziehen,  eben ein wechselseitiges Agieren und Sich-Fördern.

Wenn man nun anstatt dieser einen, der Skiri-Pawnee - Sprache, nun, sagen wir, ein Dutzend ergiebigere Sprachen heranzieht von den einigen tausend vorhandenen, so lernt man leicht begreifen, weshalb von den Kennern  -  die es gab  -  der hebräische Text der Bibel als unerschöpflich in seiner Weisheit bezeichnet wurde.  Unsere  "gängigen" Übersetzungen erachte ich als wertlos und staune, wie naiv Unsinnigkeiten von Generation zu Generation weitergereicht wurden.

Herzliche Grüße
Walter

 

 


Hallo Norbert,

in dem Schreiben an die Gymnasien, wo ich für mein Buch werbe, habe ich natürlilch  "Innen"  und  "Außen"  erklären müssen.  Du findest es im Anhang zur Bedeutung des Buchstabens A.  Der Buchstabe A ist im Hebräischen die Bezeichnung für die Zahl 1.  Ich halte die 1 oder den Buchstaben A für einen Namen Gottes als Person, aber auch für jeden Menschen als Ebenbild Gottes, da er gewissermaßen mit einem Bein im Absoluten und mit dem anderen im Relativen steht, zu beiden also Zugang hat und deren Verbindung  und Austausch lebt.  Mathematisch gesehen entspricht A oder die 1 wohl auch dem Punkt, d.h. einem Etwas, das aber keine Ausdehnung hat und daher sozusagen sowohl in einem bestimmten Sinne manifest als auch unmanifest genannt werden kann.  All das Letztere habe ich natürlich den Gymnasialdirektoren nicht erklärt.  Ein schlauer Kopf könnte aber von alleine darauf kommen.

Ich hoffe, du hattest einen angenehmen Aufenthalt bei deinem Sohn in Zürich.

Es grüßt dich herzlich
Walter

 

 

(For)

Yad Vashem

Har Hazikaron

P.O.B. 3477

Jerusalem 9103401

Israel                    18. 02. 2015



Dear Sirs,


to answer and enhance Your Publications I offer You  -  as a german borne 5 years after the end of 2nd world war  -  some themes concerning the linguistic and mental relationships of Hebrew language to all languages on earth planet.
I beg for Your sincere answer to my serious question:  Have You interest to Your own spiritual and religious tradition, for example represented by Kabbala, with the suggestion therefrom, to go forward from today's translations of the bible  -  which concern only the outer garment of the text  -  in the direction to reveal the real body under this garment and furtheron to reveal the inner soul within this body, which is the prerequisite to contact the soul of all souls ?

This is not only a statement from my side, but the real offer, to help You in Your situation.  You may also think it to be an answer to Your broad distributed and perpetuated idea of holocaust.

Sincerely
Walter Gräbeldinger



Walter Gräbeldinger
Brauhausstraße  7
D-91522  Ansbach                                            19. Juni 2015


An
den Botschafter des Staates Israel in Deutschland



Sehr geehrter Herr Botschafter,


Ihr Volk lebt in einem jungen Staat, der in seinem Aufbau und Zusammenhalt in vieler Hinsicht vorbildlich für die gesamte Familie der Menschheit ist.
Es ist eine pluralistisch-demokratische Gesellschaft, die von Beginn an idealistisch und zugleich entschlossen-zielstrebig gewirkt und funktioniert hat, und aus manch anderen Gründen Vorbild für den Aufbau jeglicher menschlichen Gesellschaft sein kann.

Wie in anderen Staaten auch, und in noch viel größerem Maße haben Sie mit Problemen zu tun, technisch-praktische, militärische, gesellschaftliche.  In einem Problem kann ich Ihnen behilflich sein, eines, das vielleicht nicht mehr so im Vordergrund steht, aber doch für Ihr Volk, wie für jedes Volk, von entscheidender Bedeutung ist: Die Religion.

Das Volk Israel, das jüdische Volk, war und ist wohl auch heute noch getragen vom Erlösungsgedanken, dem Wunsch, aus den Qualen des Daseins erlöst und befreit zu werden.
Hier nun biete ich Ihnen meine Hilfe an.

Äußerlich weiß Ihr Volk sich zu helfen, dazu bedarf es keines weiteren Beweises mehr.  Meine Hilfe betrifft das Innere, das Psychisch-Seelische, das religiöse Moment, den wahren und extrem förderlichen, aber noch nicht erkannten tatsächlichen Wesensgehalt Ihrer religiösen Schriften.  Nutzt man ihn, so besteht kein Widerspruch mehr zwischen religiösem und geistig-praktischem Wissen, denn Ihre Schriften, die wir das Alte Testament nennen, sind mehr als nur historische Überlieferungen, die Geschichte Ihres Volkes an der Hand Gottes und im Zwiegespräch mit ihm.  Es ist  -  und das wissen Sie noch nicht  -  die zeitlos gültige, vollkommen logische Darstellung der Entfaltung des Bewußtseins, eine vollständige und für jedermann praktikable Beschreibung des Aufwärtsganges in der Evolution des Bewußtseins  -  für alle Menschen, für die gesamte Menschheit.

Unsere Übersetzungen geben das nicht im entferntesten wieder, sie sind völlig unnütz, unbrauchbar, in hohem Grade falsch, ja geradezu irreführend, wodurch auch immer bewirkt.  Ich traue der jüdischen Tradition zu einer richtigen Erschließung der heiligen Texte mehr zu als unseren abendländischen Übersetzern und Interpreten.  Dies hat schon die Kabbala ahnen lassen, mit ihrem Hinweis, daß unsere gängigen Übersetzungen nur das äußere Gewand der Texte wiedergeben, in einer künstlichen und mit Schwächen übersäten Darstellung historisch-romanhaften Charakters.  Es komme aber darauf an, den unter dem Gewand verborgenen Körper zu finden, und in noch tieferer Schau, die im Körper lebende Seele.  Nur so könne man den Kontakt zur Seele aller Seelen herstellen, der gesucht wird, und immer wieder gesucht wird, fieberhaft in der heutigen Zeit.

Sehr geehrter Herr Botschafter, ich habe in diesem ersten Schreiben nicht den langen Atem, um ausführlich darzustellen, was ich für Ihr Land, Ihr Volk, und seinem geistigen Aufstieg, für seine Souveränität tun kann.
Es mag auch sein, daß Sie sich nicht kompetent und zuständig fühlen -  ich nehme es nicht an, aber es könnte ja sein.
Darum schlage ich vor, Sie stellen für mich die Verbindung zu einer einflußreichen Vertrauensperson her, die auch mit Ihrer spirituellen jüdischen Tradition in enger Fühlung steht, aber zugleich praktisch entschlossen sein kann, alle geistigen Grundlagen in die Tat umzusetzen.
Ich würde in einem weiteren Schreiben einen bedeutenden Teil meines Potentials offenlegen und zu freier Entscheidung anbieten. Es soll sich darum kein Geheimnis ranken.  Alles wird klar und transparent sein. Ich halte, was ich verspreche.  Ich kann und werde Ihnen helfen, wenn Sie es wünschen.
So lege ich alle erste Entscheidung, Herr Botschafter, zunächst in Ihre Hand.


Mit freundlichem Gruß
Walter Gräbeldinger

 

Hallo Norbert,

beide Schreiben habe ich an jüdische Adressen versandt.  Es ist inzwischen so viel Zeit verstrichen, daß eine Antwort wohl nicht mehr zu erwarten ist.  So werde ich mich ebenso verhalten und den Juden den Grad an Bedeutung zumessen, den sie mir offensichtlich gewähren wollen, nämlich keinen.

 

Herzliche Grüße
Walter



 

Hallo Norbert,


ich weiß jetzt, was KAIN bedeutet,  im 1.Satz des 4.Kapitels vom sog. 1.Buch Moses, genannt "Genesis".

Wenn man bedenkt, daß ADAM sowohl "Mensch"  als auch  "Haut" bedeutet und man dies funktional begreift, also die Funktion der Haut, so kommt man für ADAM auf den Begriff eines Abgegrenztseins eines Inneren gegenüber einem Äußeren, aber auch als das Atmen der Haut, zu dem Begriff eines Austausches von Innen und Außen.

Ferner muß man das Wort  CHAWAH  nicht als "Eva",  der Frau Adams stehen lassen, sondern man muß es übersetzen, und es bedeutet "Erleben"  im Hebräischen.

Weiterhin muß man  ISCHTO  aus dem Altindischen ableiten, wo es "erwünscht"  bedeutet.

Die folgenden Wörter sind im Hebräischen, Altindischen und meiner Buchstabenanalyse von gleicher Bedeutung, nämlich  "Empfangen, Aufnehmen"  und  "Gebären, Hervorbringen",  und als letztes Wort dieses Sinnabschnittes  KAIN.

So ergibt sich als Übersetzung:

"Und der Austausch von Innen und Außen, das Wissen und Erkennen, ist das Erleben.  Erwünschtes empfangen und aufnehmen einerseits, sowie Erwünschtes gebären und hervorbringen,  das ist  KAIN."   KAIN bezeichnet also ein innerseelisches Geschehen.  Bin gespannt, was ABEL  bedeutet, und wie ich den angeblichen  BRUDERMORD  verstehen muß.

Die gewöhnliche Übersetzung lautet:

"Und der Mensch erkannte Eva, seine Frau, und sie empfing und sie gebar den Kain."  Versteht sich nahezu mühelos, ist aber leider frei erfunden.


Herzliche Grüße
Walter


 

 

Hallo Norbert,

du findest im 2.Teil der jüdischen Filmdokumentation, genannt SHOAH eine 
Episode, wo ein ehemaliger polnischer Mittelsmann vom Autor des Filmes 
interviewt wird.  Es wird dir nicht entgehen, daß der Pole, obgleich 
jetzt ein angesehener ich glaube Universitätsprofessor, zum Start des 
Interviews in Tränen ausbrechen muß, dies aber nicht akzeptiert, sondern 
sich entschuldigt und den Raum verläßt, um dann gefaßt erneut zum 
Interview zu erscheinen.  Der Pole ist kein Jude. Das zeigt dir, daß die 
Juden, in diesem Fall der jüdische Autor des Filmes, in der Lage sind, 
und dies auch bewußt einsetzen, ihre Mitmenschen derart psychisch zu 
beeinflussen, und dies auch ganz bewußt tun, um dann gegenüber den 
Weinenden, psychisch jetzt Unterlegenen eine Führungsrolle einzunehmen.  
Ich habe diese Weinzustände selbst bei ähnlicher Gelegenheit öfter 
erleben müssen und weiß, daß man hinterher abgestumpft und lebensleer 
wird, sehe dies somit als eine bewußt eingesetzte Waffe an, die 
Lebenslust zu rauben, wohl um sie an andere abzutreten.  Das ist ein 
wichtiges Phänomen.

Des Weiteren kannst du erkennen, als der damalige polnische Mittelsmann 
und heutige Universitätsprofessor sich bewußt von dem jüdischen Autor 
nicht mehr unterbrechen und dirigieren läßt, er zu einer Schilderung 
kommt, wie er von 2 wichtigen jüdischen Vertretern exakte Anweisungen 
erhält, wen er alles kontaktieren soll und was er genau sagen und 
erreichen muß.  Du erkennst dort, daß meine Vermutung wohl richtig ist, 
dies alles, das ganze Geschehen des Holocaust eingeschlossen, mit allen 
Opfern und allem Leid, sei letztlich von maßgeblichen jüdischen Kreisen 
selbst eingeleitet und inszeniert worden, mit den Wirkungen, die dann zu 
der unvermuteten Gründung des Staates Israel geführt haben.

Wie du vielleicht in Erinnerung hast, vermute ich, daß mit der 
Aufforderung Jesus' an seine Apostel, "Gehet in alle Welt und lehrt die 
Völker halten, was ich euch aufgetragen habe", das jüdische Volk nicht 
mehr das erwählte Volk war, und daß von da an die Mission an alle Völker 
der Erde ergangen ist, und daß die Juden, zerstreut in alle Welt, 
seitdem dort bei den Völkern ihren Gott suchen. Auch glaube ich, daß die 
finanzielle und moralische Schuldquelle, die wir gegenüber den Juden 
sind, nun spürbar zu versiegen beginnt, und ich wohl auch daher 
kontaktiert worden bin, die Holocaust-Opfer finanziell zu unterstützen, 
was ich abgelehnt habe.
Angeboten habe ich den Juden nun aber, in einem Schreiben an den 
israelischen Botschafter, ihnen in religiösen Fragen zu helfen.  Sie 
müssen vor allem begreifen, daß es das Absolute gibt, und daß man es 
kontaktieren sollte, um allem Leid zu entrinnen. Dies und mein ganzes 
Wissen würde ich in die Wagschale werfen.

Mal sehen, was die Antwort hierauf ist.


Herzliche Grüße

Walter


 

 

 

Hallo Walter,

Prabhupada hat auch einen Kommentar zur Bhagavad Gita geschrieben. Eine völlig irreführende Interpretation.
Beim Vedanta hatte ich die Hoffnung, dass bei der Übersetzung von Shankara 's Kommentar nicht soooooo viel schief gegangen sein kann. Schließlich hat man auch Maharishi in verschiedene Sprachen übersetzt.

Viele Grüße
Norbert



Hallo Norbert,

ja schon, aber bei Sanskrittexten ist es schwieriger.  Man kann natürlich aus allem etwas lernen.  Aus dem Text über Luzifer usw. habe ich z.B. im Gedächtnis behalten, daß die ganze materielle Schöpfung nur dem Zweck gedient hat, einen Erlösungsweg für die "gefallenen" Geister aufzubauen und in Bewegung zu setzen, angefangen von den allerersten Anfängen, über die leblose und belebte organische Materie durch die lange Evolution der verschiedenen Lebenswelten bis zur Erschaffung oder Entstehung des Menschen, und daß also das sog. Böse nicht einer ewigen Verdammnis verfällt, wie die Kirchen teilweise gelehrt haben und bisweilen heute noch lehren, sondern in den Evolutions- und Aufstiegsprozeß miteinbezogen werden , wenn auch verlangsamt, wie es ihrem Zustand entspricht, und daß jetzt für mich das Walten des "Bösen" auf der Erde mir verständlicher erscheint, da die Erde ja als provisorischer Ruhesitz für die gefallenen Geister vorgesehen war, schon lange bevor der Mensch ins Leben gerufen wurde.  Auch sonst ist vieles in dem Buch, ja ich würde wohl sagen, alles evolutionär richtig geschildert, obwohl es doch schon um 1840 herum niedergeschrieben worden ist.



Herzliche Grüße
Walter



 

Hallo Norbert,

an einem kurzen Beispiel möchte ich dir zeigen, wie nutzlos und
irreführend fast alle Übersetzungen altindischer philosophischer oder
heiliger Texte sind, auch von sog. und meist selbsternannten "Experten"
mit teils großer Anhängerschaft.  Sie haben viel gelesen, sind
herumgeirrt in vielerlei Literatur, die sie meist garnicht verstanden
haben, glauben aber, aufgrund ihrer Belesenheit sich als "Wissende"
ausgeben und andere belehren zu dürfen.

Alles was man wirklich tun muß zum Verständnis der Texte ist, sein
eigenes Bewußtsein beobachten.  Viele den Wörtern oft vorgesetzte
Richtungspartikel wie zu Beispiel "anu", das ich gleich mitübersetzen
werde u.a. geben wohl zu beachtende Hinweise.

Ich übersetze jetzt die ersten beiden Zeilen  -  die Anrede und die
erste Verszeile darunter  -  im ersten Vers des
Shrimadbhagavatam-Purana.  Du kannst es mit der von Swami Prabhupda
dargebotenen  "Übersetzung" vergleichen.

Also:

Verneigung der verteilenden Intelligenz, dem dingorientierten göttlichen
Bewußtsein.
Seine Geburt - woher?  Vom angepaßten Gang anderswohin und wieder
anderswohin, in Richtung auf die Dinge gezielt erkennend, selbstherrlich
aus eigener Leuchtkraft lenkend.

Die Darstellung Prabhupadas erspare ich mir.

Herzliche Grüße
Walter



 

Hallo Norbert,

ich lese hier :

Das Nichts ist die Zahl
Das Nichts ist scheuernd, zernagend
Das Nichts ist drehend, wälzend, kreisend
Das Nichts ist forschend, untersuchend
Das Nichts ist die Mauer
Das Nichts ist zählend, bedenkend
Das Nichts ist sich hoch erhebend
Und der Mensch ist das Nichts

Es ergibt sich so, daß der Mensch an der Peripherie
des Seins, als letzter Ausläufer des Lebens, im
Dienste der Gottheit das Nichts erforscht, oder :
als letzter Ausläufer das Nichts selbst ist, im Dienst
an der Peripherie des Lebens.

Wie auch immer, wir müssen jedenfalls hier einem
Sklavendienst entkommen, wie es mir scheint.

Herzliche Grüße
Walter

 

 


Am 28.08.2015 um 21:57 schrieb Norbert :

 

Klingt nach Maya...

 

 

 

 

..im Gegenteil.  Das Nichts ist das Absolute.
Ein Physiker hat einmal gesagt:
Die Vielfalt der Welt, das sind Knoten im Nichts.

 

 

Hallo Norbert,

ehe es wieder in Vergessenheit gerät:
Leider verstehe ich erst jetzt, nach langer Zeit, welch gute Wahl ich mit Heinrich Rombach, dem Philosophie-Professor in Würzburg getroffen hatte, als ich ihn bat, als Zweitgutachter meiner Doktor-Dissertation zu fungieren.  Das Gespräch, ursprünglich auf 5 Minuten beraumt, hat schließlich 3 Stunden gedauert, für mich äußerst kurzweilig, und offenbar auch für ihn damals.
Er vertritt den Gedanken der STRUKTUR, was ich als INTELLIGENTES WACHSTUM bezeichnen würde, ist aber zweifellos mit theologisch-philosophischem Gedankengut meisterlich vertraut.

Folgendes Zitat aus seinem Hauptwerk  " Substanz, System, Struktur" :

" Dieses Gehaltensein des Seiendem aus dem Ursein, das in sich die Fülle des ganzen Seins enthält, denkt die mittelalterliche Ontologie unter dem Titel der Teilhabe (participation).  Dieser Gedanke besagt:  Das Sein der Geschöpfe ist zwar nicht dasselbe wie das Sein Gottes, aber es ist auch nicht ein Sein neben oder außer Gott. Es gibt neben dem Ursein nicht noch ein zweites Sein, das jenes nicht auch wäre.  Das zweite Sein ist nicht dasselbe wie das Ursein und ist doch auch nicht etwas anderes. Von sich her betrachtet, ist es unendlich verschieden vom Sein Gottes; von Gott her gesehen, teilt es sich nicht ab und scheidet sich nicht aus. Dieses schwierige Verhältnis wird in der Schulphilosophie unter dem Namen der analogia entis gefaßt.  Der Bezug der zwei Seinsverfassungen ist so, daß er vom Geschöpf her als Teilhabe, von Gott her als Mitteilung (communicatio) zu begreifen ist.   usw. ".

Wahrscheinlich habe ich leider zu wenig Zeit, mich mit dem allen zu befassen und es gebührend zu würdigen.


Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

 

 

Hallo Norbert,

können wir es so halten, daß du mir anzeigst, wann du für Post
empfänglich bist und wann nicht?
Es ist schon mehrfach Post an dich wieder zu mir zurückgekommen als
unzustellbar, mit dem Vermerk  "delivery retry timeout exceeded".

Manches halte ich für so wichtig, daß ich es dir mitteilen muß, aber es
mag alles seine Grenzen haben.

Jetzt gerade lese ich z.B. im Hebräischen:    ajin lah va lad und
übersetze es, aus der Kenntnis der Bedeutung von Kehllauten (k g h ...)
und Zahnlauten (t d dh ...) so:

Das Nichts (=das reine Sein, das Absolute,  hebr. ajin)  ist  zum
Inneren, Subjektiven hin, ist zuständig oder wirksam zum Subjektiven
hin,  und zum Äußeren, Objektiven hin.
ajin  das Nichts
la      zu, nach, hin,für, um zu
h      Innere, Subjektive        ( lah )
d      Äußeres, Objektives      ( lad ).

Eine glasklare Sache, wie es Maharishi in der Wissenschaft vom Sein
beschreibt. Das reine Sein ist zugleich Ursprung des Subjektiven als auch
des Objektiven.

Die Juden oder die christlichen Übersetzer wissen nichts vom Absoluten,
oder klammern es aus, ja leugnen es und bekämpfen seine Lehre, und sie
wissen auch nichts von der Bedeutung und Funktion der einzelnen Laute.

Dann kommt diese Übersetzung zustande, die Einteilung in Worte auch noch
falsch aufgefaßt:

" Sie hatte kein (ajin) Kind."

Und so geht es laufend in den Übersetzungen der Bibel.  Ich habe keine
Lust mehr, mich mit christlichen oder jüdischen Theologen oder
Professoren herumzustreiten.  Sollen sie doch Ihren Mist weiter
predigen.  Wer den Schmarrn annehmen will, der soll sich meinetwegen
damit besudeln.  Hirngespinste, nichts als Hirngespinste.

Ich gehe meinen Weg alleine, und werde innerlich geführt, solch
signifikante Stellen rasch zu finden.

Wenn diese Generationen geistig verloren sind  -  vielleicht machen es
die folgenden besser, ich glaube schon.  Maharishi war zeitlich zu früh
dran glaube ich, aber ich bin ihm dankbar dafür.


Herzliche Grüße
Walter

Hallo Walter, 



wir befinden uns ja im Kali Yuga. Da hat die Unwissenheit die Oberhand.

Maharishi hat die Redewendung gebraucht, dass das Wissen am harten Fels der Unwissenheit zerschellt. 

Das ist sehr treffend ausgedrückt. 



Das mit dem delivery timeout wundert mich. Das muss was Technisches sein. 

Da ich selbst diese timeouts des öfteren beim Laden bekomme, könnte ich mir vorstellen, dass Yahoo Probleme hat. 

Ich denke, dass ich trotzdem alle Mails erhalte.



Zu der hebräisch-indogermanistischen Verwandtschaft noch etwas. Die Diskussion findet laut meiner Frau darüber statt, , dass man bei den Übereinstimmungen Lehnwoerter und zufällige Übereinstimmungen vermutet. 

Die Indogermanisten sehen gerne Verwandtschaften bei Wörtern des alltäglichen Gebrauchs, , wie Vater, Mutter, etc.



Viele Grüße

Norbert

 

Hallo Norbert,

hoffen wir, daß delivery timeout nur vorübergehend war.
Zur Entsprechung Indoeuropäisch-Semitisch wurden schon früher einige Arbeiten geschrieben.  Aber sie scheiterten und werden auch in Zukunft scheitern an dem Versuch, das Bedeutungssystem der Sprachen vorwiegend  oder  ausschließlich von den Sinnesdaten her zu erschließen.  Das wird so nicht gehen, denn die äußeren Sinnesdaten sind so vielfältig und spezifisch, daß keine Sprache deren Reichtum auch nur annähernd vollständig katalogisieren und beschreiben kann.

Es ist auch nicht beabsichtigt, sich in den Sinnesdaten zu verlieren, sondern sie sollen die dienende Funktion erfüllen, dem Geist ein Ungefähr von Anschauung zu vermitteln, um sich seine Denkkonzepte und Erkenntnisse überhaupt darstellen und merken zu können.  Wir Menschen brauchen diese Sinnesdaten für diesen Zweck, die Engel z.B. brauchen sie nicht, sie sehen mit dem Geist.

Aber solche Erwägungen sind den Sprachwissenschaftlern gewöhnlich fremd.  Sie forschen nach einem Ungefähr von Ähnlichkeit in den Sinnesdaten, während die Sprache selbst sich von innen her in Denkkonzepten aufbaut und dann die äußere Vielfalt in diese Denkkonzepte eingliedert, wodurch uns ein zusammenfassendes Verstehen zuteil wird.

Ich halte mich aus den gegenwärtigen Forschungen der Sprachwissenschaftler heraus, d.h. ich befasse mich überhaupt nicht damit, weil sie in den nächsten 100 Jahren nicht herausfinden, was ich im Bruchteil einer Sekunde realisiere.  Vollständigkeit und totale Erkenntnisse findet man innen.  Außen muß man lange suchen, um meist auch nur zufällig zu einer Erkenntnis zu gelangen.  Kurzum, ich lasse sie weiter suchen, werde mein Konzept aber vervollständigen und nach reiflicher Überlegung didaktisch darbieten.

Aber wenn sich Beate mit den gegenwärtigen Forschungen befaßt und es etwas Neues gibt, bin ich offen Ohr.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

Hallo Norbert,

ich treffe jetzt eine Auslese.
Die Email unten sende ich jetzt an die Redaktionen verschiedener sprachwissenschaftlicher Zeitschriften, nach dem Motto "Hauen oder Stechen".  Sind die Sprachwissenschaftler daran interessiert, so werden sie meine Beiträge wohl lesen, die ich vorsichtig formuliere.
Sind sie nicht daran interessiert, sei es, daß sie diese Themen nicht beachten wollen oder auch können, so stellen sie sich selbst ins Abseits der Unbedeutsamkeit und ich kann im Alleinrecht meinen Weg weitergehen, denn ein Sprachwissenschaftler, der sich für diese Themen nicht interessiert, disqualifiziert sich selbst, zeigt seine "Größe".
(Danke für die Vedanta-Texte, die ich soeben erhalten habe!)

Herzliche Grüße
Walter


Walter Gräbeldinger
Brauhausstr. 7
D-91522  Ansbach
Email: waltergraebeldinger@gmx.de           5. Juli 2015


Sehr geehrte Damen und Herren,


haben Sie Interesse an Beiträgen für Ihre Zeitschrift zu folgenden Themen:

1.  Die Rückführung aller Sprachen der Erde auf eine einzige, erste Sprache der Menschheit, aus der alle anderen Sprachen hervorgegangen sind.
2.  Die Bedeutung der einzelnen Laute (Buchstaben, Phoneme).

 

 

 

Hallo Norbert,

weißst du, oder hast du Maharishi davon reden hören, ob es eine Tiefe des Seins gibt?
Meiner Meinung nach, ja.
Zwar gibt man, wenn man transzendiert, gerne seine Individualität auf, es ist angenehm, von allem frei zu sein, aber auch wenn man sich ganz im Sein weiß, mag es doch Wesen geben, die schon längere Zeit und tiefer eingedrungen im Sein sind.  Auch entspricht wohl eine schwierigere und anspruchsvollere Aktivität einer größeren Tiefe im Sein als eine leichte und einfache.  Ich denke mir, daß ganz im Sein versunken, doch Eines erhalten bleibt:  Ein Restkarma, vielleicht eine Konstellation von hohen Idealen, ganz hervorragenden und subtilen Eigenschaften, und daß es Wesen gibt, tiefer im Sein, die dies alles, was "über" ihnen liegt, beobachten können.  Sie sind es auch, die sehen, daß hier oder dort in einer Welt gerade ganz bestimmte hervorragende Eigenschaften gebraucht werden, und da sie wissen, daß diese oder jene Person tief im Sein ebensolche Eigenschaften hat, so werden sie wohl in der Lage sein, dem betreffenden Wesen die entsprechenden Gedanken zu schicken, und dieses Wesen wird wohl aus seiner mildtätigen Natur heraus und vollkommen einsichtig die Gedanken für gut heißen und wieder irgendwo in einer Welt deshalb tätig werden, bis die Aufgabe erfüllt ist.  Ich glaube, man kann sich nie ganz sicher sein, der Welt entronnen zu sein, denn selbst tief im Sein geborgen, kann es doch immer Wesen geben, die tiefer im Sein sind und Gedanken schicken, die wieder zum Handeln auffordern.  Jedenfalls bin ich sicher, daß das Sein auch eine unendliche Tiefe hat, sonst wäre es eben nicht unendlich.

Wie siehst du das?

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

Hallo Norbert,

hier wieder einmal ein von mir übersetzter Satz aus der Bibel, Genesis 29:32.  Die Namen Leah, Ruben, Jahweh habe ich auch übersetzt, weil nur so sich der ganze Sinn erschließt.  Der Satz lautet also:

Und das Aufnehmen des Äußeren ist ein Lechzen, Schnappen, ein widerwilliges Sich-Abmühen;  dagegen das Durchbrechen, Rissigmachen, Durchtrennen, frisch und lebenskräftig in der Schwebe halten des Äußeren führt zu einem Ordnen, Aufrichten, zu Einsicht und Wissen; und das Verkünden, Lehren des Äußeren zeigt das innerste Wesen, insofern es sich äußerlich offenbart, in Erinnerung und Nachruhm, ein Sich-Sattsehen als Einsichtiger und Wissender, in die Kausalreihen der Vergangenheit und der Zukunft, unsterblich, ein Schauen in die Kausalreihen, in das aufnehmende und ausgebende Bewußtsein, in unschuldiger Schau, nun endlich ein Zusammenstimmen in Einsicht, im Wesen von Sein, Dasein und Existenz.

Diese Übersetzung bei äußerster Ausschöpfung der hebräischen Sprache, bis in die letzten Winkel, also noch verbesserungsfähig und um Vieles reicher.

Die gängige Übersetzung lautet:

Und es empfing Lea, und sie gebar einen Sohn, und sie rief seinen Namen Ruben, denn sie sagte sich:  fürwahr gesehen hat Jahwe mein Bedrücktsein!  Gewiß nun wird lieber haben mich mein Mann.

( Ich wüßte nicht, warum dieser Inhalt der gängigen Übersetzung als göttliche Botschaft hätte überliefert werden sollen.  Aber so ist die ganze Bibel übersetzt ).


Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

Hallo Norbert,

jetzt bin ich wieder da.
Die Geschichte geht noch weiter, ihre Logik ist noch nicht zuende erzählt.
Die Juden haben also  -  vor 2000 Jahren, wieder einmal  -  einen "Sündenbock" gesucht.  Daß sie das können, weiß ich aus eigener Erfahrung, und sie haben damals, vor 2000 Jahren,  einen Sündenbock gesucht, der ihre große Schuld auch tragen konnte, einen Erlöser, der alle Schuld auf sich nimmt, den Messias.  Nun, er ist gekommen, und hat auch begonnen, zu lehren, mit großer Furchtlosigkeit und Macht.  Was haben die Juden getan, ihre Priester?  Sind sie ihm gefolgt?  In keiner Weise.  Das war auch garnicht ihre Absicht gewesen.  Nein, sie wußten ja, wie man jemandem die Schuld auflädt, und dieser starke und furchtlose Mann schien sie auch tragen zu können. Wie Jesus darunter gelitten hat, wird uns geschildert, nicht die Todesangst vor seinem physischen Sterben, nein, es war ein ungeheuerer Schmerz, unvorstellbar für uns, der auf ihm lastete.  Daß er als "Gottes Sohn" kam, kann man erst richtig verstehen, wenn man den logischen Zusammenhang der Trinität  -  Vater, Sohn, Heiliger Geist  -  begreift. Aber die Geschichte ging noch weiter:  Als Gott sah, daß seine wohlwollende Mission verloren ging, daß die Juden nach alter Gewohnheit seinem Sohn nicht in der Lehre gefolgt sind, sondern "klug" und rein mechanisch ihn zu ihrem "Sündenbock" machten, hat er reagiert, logisch und gerecht. Diejenigen,  die Jesus gefolgt waren, erhielten jetzt den Auftrag: "Gehet hin und lehret alle Völker, zu halten, was ich euch aufgetragen habe!"  Und das haben sie getan, bis auf den heutigen Tag.  Von diesem Zeitpunkt an waren die Juden nicht mehr das auserwählte Volk, die Mission ging an alle Völker der Erde über.  Und die Juden wurden zerstreut in alle Winde.  Sie suchten ihren Gott dort, wo er jetzt war, unter den Völkern der Erde.  Was wurde uns über Jesus erzählt?  Daß er alle Schuld auf sich genommen hat, und sein ganzes Image ist geprägt von dieser  -  jüdischen  -  Botschaft. Für die, die seiner Lehre gefolgt sind, wurde es aber eine Zeit inneren Friedens, inmitten einer teuflischen Welt, eine frohe Botschaft.

Jetzt zurück zu den Juden:   Die Sache mit dem "Sündenbock" scheint in der Folgezeit nicht mehr "geklappt" zu haben.  Was mußten sie also tun, um wieder in Frieden leben zu können?  Sie mußten ein zeitweises extremes Leiden auf sich nehmen, um die Barmherzigkeit Gottes oder der Völker zu gewinnen.  Nun, so ist es gekommen.  Der jüdische Weg wurde  -  gewollt !!!  -  ein Leidensweg, zuletzt in gigantischem Ausmaß unter der Regierung Hitlers.  Es hat funktioniert. Auch Hitler  -  er ist größten Teils jüdischen Blutes  -  war nur eine kleine Figur in diesem großen Plan, irrsinnig blöde fehlgeleitet:  Wer kann so dumm sein, einen Krieg mit vielen Ländern Europas und mit der Sowietunion anzufangen, dann auch noch Amerika den Krieg zu erklären, ein purer und wahnwitziger Unsinn, mit dem Verstand nicht zu erklären.  Er wurde getragen von einer Emotion, die bar jeder Vernunft war.  Die Rechnung der Juden ist aufgegangen.  Die Völker der Welt haben sich gegen Hitler gewandt  -  ist ja klar, sie konnten ja garnicht anders, der Krieg Deutschlands ging verloren, ist ja klar, und die Juden bekamen, was sie wollten:  Viele Milliarden Entschädigung, womit sie ihren Staat Israel aufbauen konnten.

Jetzt aber allmählich, wie alles in der Zeit, scheint diese Schuld seelisch-moralisch abgegolten zu sein, die Juden merken, wie diese Quelle versiegt.  Jetzt gehen sie "hausieren", und verlangen von mir, der ich zu dieser ihrer Leidenszeit ja noch garnicht geboren war, Reparationszahlungen !
Ich bin kein Racheengel, aber ich gebe gerne zu, daß mich der Lauf der Dinge, wie er jetzt kommen muß, mit tiefster Befriedigung erfüllt.

Herzliche Grüße
Walter

 

Hallo Norbert,

ich habe begonnen, mich mit den Papua-Sprachen Neu-Guineas und der 
umliegenden Inseln zu befassen, deren mehr als 800 bekannt sind, und die 
angeblich untereinander nicht verwandt sind , und schon garnicht 
vergleichbar mit irgendwelchen Nicht-Papuasprachen.

Wie ich erwartete, stimmt dies alles nicht.
Die einzelnen Lautungen mögen sich sehr verändert haben, sind aber 
deutlich genug z.B. mit dem Altindischen vergleichbar.  Hier ein paar 
Beispiele:

*Oksapmin *( Papua - Neuguinea, Provinz Sandaun ):

daku      =  klug         altindisch (ai.)  tark  = 
                          vermuten, erwägen, halten für , im Sinne haben.
darepat  =  wegbrechen, wegschneiden     ai.  dar  = auseinandergehen, 
                                         aufbrechen, sprengen, zerreißen
dasi       =  mit Leben in sich, klug, geschickt, weise      ai. 
                                    darshin  =  sehend, kennend, zeigend
ada        =  eine kurze Strecke hinab       ai.  adhas  =  unten, auf 
                                                         der Erde, hinab
dang      =  dünn, flach               ai.  tanu  =  dünn, 
                                                     schmächtig, schlank,   
lateinisch tenuis = ... flach. damnap han = einer, der Wort hält und wirksam in seinen Taten ist ai. dharmatman = pflichtbewußt, rechtschaffen *Ambulas *( Papua - Neuguinea, Provinz East Sepik ) talaka = vorübergehen, vorbeigehen ai. tar = über etw. setzen o. schreiten, zurücklegen, durchmachen. talakera = übersteigen, übertreffen ai. tar > tiras kar = ... übertreffen, ausstechen .. takwe = quer hinüber, quer hindurch ai. tar = siehe oben takwe ni = überqueren ai. tar = siehe oben tu = brennen ai. du = brennen angwa = gekrümmt, verbogen ai: anka = Haken, Biegung ( anc = biegen ) tawu = Pflanze ( Setzling ) ai. darbha = Grasbüschel, Gras aangak = Hälfte, Teil ai. angah = Glied, Teil, Bestandteil akwi = all ai. akhila = lückenlos, ganz, alles apak = weit entfernt ai. apa = fort, weg, von - weg ambet = beide, und lat. ambo / et = beide / und Darüber hinaus enthalten die Papuasprachen Elemente, die älteren Ursprungs sind als die indogermanischen Entsprechungen. Das muß ich erst noch durchdenken. Herzliche Grüße Walter

 

 

Hallo Norbert,

ich finde hier in der Auseinandersetzung von Arier- und Judentum haarsträubende Daten und Mißverständnisse, glatte Übersetzungsfehler, die zu ausufernder Feindseligkeit geführt haben. Das Phänomen der Beschneidung z.B. geht auf die hebräische Wortwurzel  m-l  zurück.  Diese Wurzel bedeutet aber als m-l-a  "voll sein, voll, Fülle"  und entspricht vermutlich  lateinisch  pl  in  plenus  "voll",  was im Altindischen  pr  "füllen"  lautet.  Dem reichen Bedeutungsvorrat von  hebr. ml- gehe ich noch nach, während das Wort  m-l  "beschneiden" einmal kurz aufgeführt ist, ansonsten aber nichts aufweist.  Wahrscheinlich hat sich da wieder jemand mit den Juden einen Scherz erlaubt und kugelt sich vor Lachen, daß sie sich alle die Vorhaut beschneiden lassen.

Man müßte total eingreifen in das alles, es gäbe so vieles richtigzustellen.  Wahrscheinlich tu ich das auch, ich kann dieses Wissen nicht für mich behalten.

Aber innerlich bin ich überzeugt davon, daß überhaupt nichts mehr zu tun ist.  Das Bewußtsein allein wird alles tun.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

Hallo Walter,

Es ist soooooo viel Unwissenheit in der Welt.
Das zu bekämpfen käme Dunkelheit in Saecken davon tragen gleich.
Nochmal zu den Brahmasutras.
Im 2. Pada stehen Gottesbeweise.
Shankara kommentiert z.B., dass sich Ton nur durch den Töpfer in verschiedene Gestalten formt.
Oder mit unseren Worten ausgedrueckt , die Intelligenz, die in der Schöpfung ausgedrueckt ist, muss einen Ursprung haben.
Dieses Brahman entspricht also unserem Wort Gott in jeder Beziehung.
Die letzten Sutren sprechen von einer Gottherrlichkeit, die bei Verwirklichung erlangt wird (aham brahmasmi).
Shankara ist da sehr trocken, wenn er Gottherrlichkeit mit Worten, wie Allmacht, Allwissenheit, klein wie ein Atom werden, sich vervielfältigen etc beschreibt.
Er erwähnt dann auch, dass die Fürsorge fuer die Schöpfung beim Schöpfer bleibt......Ansonsten koennte ja einer die Schöpfung auflösen wollen und ein anderer sie weiter erhalten und darüber koennte ein Streit entstehen.
Und im letzten Sutra steht dann:
Die auf ihm eingehen, kehren zu diesem irdischen Strudel nicht zurück (er zitiert Chandogya Upanishad 4;15;6).
Oder
Denn was diejenigen betrifft, welche die Erkenntnis des Nichtwissens durch die vollkommene Erkenntnis verscheucht haben und dem ewig vollendetem Nirvanam einzig ergeben sind, so steht deren Nichtwiederkehr ganz fest.
Das sind grosse Wahrheiten trocken und einfach ausgedrueckt.
Allerdings ist dieser Kommentar auch sehr erschöpfend.
Auf 766 Seiten wird jeder Aspekt untersucht.
Auch die Einwände der Shankyas werden diskutiert. Dadurch erscheint der Kommentar sehr gründlich.
Es ist diese Gründlichkeit, die wir auch von Maharishi kennen.

Und überall scheint das Brahman durch, mit seiner Groesse und Herrlichkeit.
Deshalb ist aham brahmasmi auch ein Mahavakya.
Es ist wahrlich eine grosse Aussage!

Ich genieße es, mal dieses Thema, mal jenes Thema mir vorzunehmen.
Ich finde das alles sehr erleuchtend.

Viele Grüße
Norbert

 

Hallo Norbert,

schön, daß du das alles so genießen kannst.
Mir ist wohl noch einige Arbeit aufgebürdet.  Aber keine Angst, ich lasse mich auch nicht mehr einfangen.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

 

Hallo Norbert,

erinnerst du dich an mein Statement zu   Veda und Zionismus?
Beides geschaffen, sich zu ergänzen?  Wissen und Liebe?  Absolut und Relativ?

Ich finde hier in:   John Gorsleben: Die Überwindung des Judentums in uns und außer uns.  München 1920,
Einleitung:  "Unser Kampf gegen das Judentum und sein menschheitsfeindliches Streben ist der tausendjährige Kampf der Menschheit um den Sieg aller Kräfte des Ewigen gegen die Kräfte des Vergänglichen."

Lese jetzt mal weiter.   Interessant, daß das Buch, das ich heruntergeladen habe, von Juden betreut wird.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

 

Hallo Norbert,

ich komme immer wieder darauf zurück, und es gibt mir einen Ruhepunkt, wenn ich in die Terminologie der Theologen eintauche.  Etwa wie so:

" Die Dauerlosigkeit des göttlichen Seins ist dessen absolute Gegenwärtigkeit gegen sich selbst, absolute Negation aller Successivität in der göttlichen Existenz, aller inneren Diskretion und Abgegrenztheit gegen sich selbst, so daß es in ihr kein Nacheinander, kein Früher und Später gibt."

Wenn ich die Augen schließe, beobachte ich dieses.  Gut, zu wissen, was es ist.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

Hallo Norbert,

durch Zufall (wenn es das gibt) bin ich auf einen erstaunlichen Text gestoßen.  Wie findest Du das:

" Dies ist der größte Name, der alles in der Einfachheit der Einheit zusammenfaßt, dies der unaussprechliche Name, der über allen Verstand geht.  Denn wer könnte die unendliche Einheit begreifen, die unendlich allem Gegensatze vorausgeht.  Wer diese Einheit zu begreifen oder zu benennen vermöchte, die als Einheit - Alles, und als das Kleinste - das Größte ist, der hätte den Namen Gottes gefunden. Allein, da der Name Gottes Gott selbst ist, so kennt niemand Gott, außer derjenige Geist, der das Größte selbst ist und der größte Namen. Durch die Wissenschaft des Nichtwissens sehen wir also ein, daß die Einheit, wenn sie gleich eine nähere Bezeichnung des Größten ist, doch hinter dem wahren Namen des Größten, der das Größte selbst ist, noch unendlich zurückbleibt.
Hieraus erhellt, daß die affirmativen Namen Gottes nur im unendlich kleinsten Grade ihm zukommen, denn sie werden ihm nach irgendeiner Eigenschaft der Creaturen beigelegt. So sind alle affirmativen Namen, wie Dionysius sagt, nicht genug zusammenfassend.
Was also in der affirmativen Theologie von Gott ausgesagt wird, gründet sich auf das Verhältnis zu den Geschöpfen."

" Daher ist die negative Gotteslehre eine so notwendige Ergänzung der positiven, daß ohne sie Gott nicht als unendlicher Gott, sondern vielmehr als Geschöpf verehrt würde.  Dieses Letztere ist Götzendienst, der dem Abbilde erweist, was nur der Wahrheit gebührt. "

" Unsere heilige Wissenschaft des Nichtwissens  (sacra ignorantia) hat uns gelehrt, daß Gott unaussprechlich ist, weil er größer ist als alles, was genannt werden kann.  Da dies ausgemacht ist, so werden wir von ihm richtiger auf dem Wege des Ausschließens und Negierens, gleich dem großen Dionysius, der ihn weder Wahrheit, noch Vernunft, noch Licht, noch irgend Etwas, was sich aussprechen läßt, genannt wissen wollte, denken. Ihm folgte der Rabbiner Salomon und alle Philosophen.  Nach dieser negativen Gotteslehre ist daher Gott weder Vater, noch Sohn, hoch heiliger Geist, sondern nur unendlich."

WO ICH JETZT WEITERZULESEN HABE:

" Keiner dieser Namen bezeichnet Gott anders, als nach einer besonderen Eigentümlichkeit, außer jenem Namen mit vier Buchstaben, welche sind:
JHWH  ( " Jahweh "), das der eigentliche und unaussprechliche Name ist und oben erklärt wurde.  Hierüber handeln Hieronymus und der Rabbiner Salomon in dem Buche  DUX NEUTRORUM ausführlich, was man nachlesen mag."

Das werde ich tun, Norbert, zumal ich in meinem Buch meinerseits den Namen Jahweh, wie mir scheint, vollständig beschrieben habe. Es ist gar nicht so kompliziert, wenn man die Bezeichnungsfunktion jedes einzelnen Lautes kennt.  Sprache an sich mag wohl älter sein als die ganze hebräisch-jüdische Tradition oder jede andere beliebige.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

 

 

Hallo Norbert,

weiter:

"Die Kreisbewegung der Seele ist, ihr Eingehen in sich selbst von dem Äußeren weg, und die einigende Zusammenfassung ihrer Kräfte, welche ihr in einem Kreise das Unirrende gibt und von dem vielen außerhalb Seienden sie abwendet und sie sammelt, zuerst in sich selbst, dann, wenn sie einig geworden ist, sie mit den einig geeinten Kräften vereinend, und so sie leitend zu dem Schönen und Guten, das über allem Seienden ist, als das Eine und Dasselbe, das Anfang- und Endlose."
(Dionysius Areopagita)

 

weiter:

Wenn alles nach dem Schönen und Guten sich sehnt, nach ihm strebt und es liebt, ... , weshalb strebt dann die Menge der Dämonen nicht nach dem Schönen und Guten, ist der Materie zugewandt, abgefallen von der Einerleiheit mit den Engeln, ..., und wird sich selbst und den anderen Ursache alles Bösen, von wie vielen man immer sagt, daß sie verschlechtert werden?  Und, wie, da die dämonische Schar doch aus dem Guten hervorging, ist sie nicht gutgestaltig?  oder wie veränderte sie sich, wenn sie gut aus dem Guten hervorging?  Und was ist jenes Etwas, das sie böse machte, und was ist überhaupt das Böse?  aus welchem Urgrunde ging es hervor, und in welchem Seienden ist es?  Und wie hat der Gute es selbst hervorbringen wollen?  Wie konnte er es, wenn er es auch wollte?  Und wenn das Böse aus einer andern Ursache kam, welche andre Ursache hat das Seiende außer dem Guten?   -   Solches könnte vielleicht ein Unwissender vorbringen.      (Mir scheint, ich bin auch ein solcher!  Mal sehen, wie es weiter geht.)   

 

Hallo Norbert,

Nun die Krönung von allem.  Einiges hieraus:

Laßt uns aber nun, wenn es beliebt, direkt zum Schlusse, dem wichtigsten Punkt in unserer Darlegung, übergehen!

... als das Eine übervollkommen ist.
Es umgrenzt alle Unbegrenztheit,
ist über jede Grenze hin ausgebreitet
und wird von keinem Wesen umfaßt oder festgehalten,
sondern erstreckt sich in seinen unversiegbaren Zuerteilungen und unendlichen Einwirkungen
auf alles und über alles hin.

Vollkommen aber wird es genannt,
sowohl weil es keines Wachstums fähig
und immerdar vollkommen ist,
als auch deswegen, weil es keine Verminderung erleidet,
da es alles ehevor in sich enthält
und überwallt in der einen unerschöpflichen und zugleich übervollen
und nie abnehmenden Spendung,
vermöge deren sie alles vollkommen macht
und mit der eigenen Vollkommenheit erfüllt.

Das "Eine" aber wird Gott genannt,
weil er gemäß des überragenden Vorzugs der einen Einheit
auf einartige Weise alles ist
und weil er, ohne aus dem Einen herauszutreten,
die Ursache von allem ist.

Denn nichts von allen Dingen ist ohne Anteil an dem Einen,
sondern gleich wie jede Zahl an der Einheit Anteil hat,
und von einer Zweizahl und einer Zehnzahl
und von einm Halben, einem Drittel, einem Zehntel gesprochen wird,
so hat das Weltganze
und jedes Teilchen desselben
Anteil an dem Einen,
und alles ist nur dadurch im Sein,
daß das Eine ist.

Aber es ist das Eine,
welches die Ursache von allem ist,
nicht Eines aus vielen,
sondern es ist vor jeder Einheit
und jeder Vielheit,
und jedes Eine und jede Vielhet begrenzend.

Denn die Vielheit ist keineswegs ohne das Eine.
Ist ja das den Teilen nach Vielfache
nach seiner Totalität Eines;
was nach seinen Akzidenzien eine Mehrheit bildet,
ist Eines nach seinem Suppositum;
das Viele rücksichtlich der Zahl und der Potenzen
ist Eines in seiner Spezies (en too eidei);
was ein Vielfaches ist durch seine Spezies,
ist eines in seiner Art (en too genei);
was eine Vielheit ist durch die (mehrfachen) Ausgänge
ist eines in seinem Prinzip (en too archäi).

Und es gibt unter den Dingen keines,
welches nicht unter dem durchweg
einartigen Einen Anteil hätte,
das alles und sämtliches,
auch wenn es gegensätzlich ist,
in seinem allseitig einartigem Sein
auf eingestaltige Weise
ehevor enthält.

Ohne das Eine zwar wird es keine Vielheit geben,
das Eine aber wird auch ohne die Vielheit sein,
gleich wie die Einzahl vor jeder vervielfältigten Zahl ist.

Und wenn man annehmen will, daß alles mit allem geeint sei,
so wird das All in seiner Totalität Eines sein.

Außerdem muß man auch das wissen,
daß gemäß des (vorher) erfaßten Gattungsbegriffes (Idee)
eines jeglichen einzelnen Einen
die geeinten Dinge als geeint bezeichnet werden
und daß das Eine
das Grundelement von allem ist.
Wenn man nämlich das Eine wegnimmt,
dann wird es weder ein Ganzes
noch einen Teil
noch irgenetwas anderes vom Seienden geben.
Denn das Eine enthält alles in sich
eingestaltig vorausgenommen und umschlossen.

Auf diese Weise also feiert die Offenbarung
die ganze Urgottheit
durch den Namen des Einen
als die Ursache von allem,
und es ist ein Gott
der Vater und ein Herr Jesus Christus und ein- und derselbe Geist
durch die überintensive Ungeteiltheit
der ganzen göttlichen Einigkeit,
in welcher alles einheitlich gesammelt
und übergeeint und überwesentlich
ehebevor ist.

Deshalb wird auch alles
mit Recht auf sie zurückgeführt und übertragen,
denn von ihr,
und in ihr,
und zu ihr hin
ist alles,
und ist zusammengeordnet
und beharrt
und wird zusammengehalten
und abgeschlossen
und (dem Ausgang?) zugekehrt.

Und du möchtest kein Ding finden,
das nicht durch das Eine,
nach welchem die ganze Gottheit
überwesentlich benannt wird,
gerade das ist, was es ist,
und als solches vollendet
und erhalten wird.

Und auch wir müssen uns
durch die Kraft der göttlichen Einheit
aus der Vielheit dem Einen zukehren:
Und der Einheit entsprechend
die ganze und Eine Gottheit feiern,
jenes Eine, das Ursache von allem ist,
das eher ist als jedes Eine und jede Vielheit,
als jeder Teil und jedes Ganze,
als jede Grenze und jede Unbegrenztheit,
als jedes Ende und jede Unendlichkeit.

Dieses Eine,
das alles, was ist
und auch das Sein-an-sich
und das Sein von allem
und allem Ganzen bestimmt,
ist auf einartige Weise
Ursache zugleich
und vor allen Dingen
und über dem Einen-an-sich
und bestimmt (begrenzt) das Eine-an-sich,
weil das Eine-an-sich,
das in dem Seienden ist,
unter die Zahl fällt.

Die Zahl aber hat Anteil
an Wesenheit.
Das überwesentliche Eine aber
betimmt auch die seiende Eins
und jegliche Zahl,
und ist selbst Prinzip und Ursache,
Zahl und Ordnung des Einen und der Zahl und jedes Seienden.

Deshalb ist auch die über alles erhabene Gottheit,
wenn sie auch als Monas und Trias gefeiert wird,
weder als eine Monas noch als eine Trias
von uns oder irgendeinem andern Wesen (eigentlich) erkannt,
sondern um das Übergeeinte
und das Gottzeugende
in ihr in Wahrheit zu feiern,
benennen wir die Gottheit,
die über jeden Namen erhaben ist,
mit den Namen Monas und Trias.
das Überwesentliche mit Namen von Dingen.

Aber keine Monas oder Trias
oder Zahl oder Einheit
oder Zeugungsmacht
oder irgendetwas von dem, was ist,
oder was irgendjemand von existierenden Dingen erkannt hat,
enthüllt die über jeden Begriff und jeden Verstand
hinausliegende Heimlichkeit der Übergottheit,
die über alles überwesentlich hinaus
entrückt ist.

Es gibt keinen Namen und keinen Begriff von ihr,
sie ist in das Unzugängliche erhoben.
Nicht einmal den Namen Güte
glauben wir ihr zutreffend beizulegen;
nur aus Verlangen, über jene unaussprechliche Natur etwas zu erkennen
oder zu sagen,
weihen wir ihr in erster Linie den ehrwürdigsten aller Namen.

Hierin dürften wir wohl auch mit den Verfassern der heiligen Schriften übereinstimmen,
aber hinter der Wahrheit der tatsächlichen Verhältnisse
werden wir weit zurückbleiben.
Deshalb haben auch jene selbst
dem Aufstieg durch die negativen Prädikate den Vorzug gegeben.

Denn dieser zieht die Seele
von der ihr gleichartigen Welt ab
und bereitet ihr einen Weg
durch alle jene göttlichen Erkenntnisse hindurch,
welchen das über Name,
Wesen und Erkenntnis erhabene Wesen entrückt ist,
und verbindet zuletzt von allem
die Seele mit dem Göttlichen,
soweit unser Verbundenwerden mit ihm möglich ist.

(Ob der Text richtig aus dem Griechischen übersetzt ist, habe ich noch nicht überprüft,
konnte aber bis auf 1 oder 2 Stellen keine Ungereimtheiten in ihm finden).

Ein kritischer Geist könnte, ganz grundsätzllich und praktisch denkend, manches dazu fragen und bedenkend einwenden, z.B.:

 

So leicht entschieden, wie D. A. es glaubt, ist die Sache nicht. Schließlich gibt es ein Vorwärtsstreben, einen Willen, also auch einen Zweck, dem alles zu dienen scheint, also einer Notwendigkeit unterworfen ist.  Es gibt ein Geschehen, und es gibt viel mißlungenes Geschehen, viel Leidvolles.  Dies alles  unter dem Deckmantel des Guten sehen zu zu wollen, ist meines Erachtens Schönrederei.  Die Frage ist doch:  Wem, welchem Zweck diene ich? Warum diene ich, muß ich denn Notwendigkeiten, Grenzen unterworfen sein ?  usw.

 

 

 

Hallo Norbert,

ich lese gerade:

" ... so enthüllt sich das Göttliche nach dem Maße jedes einzelnen Geistes und wird darnach angeschaut;  indem die Güte der Gottheit in liebender Schonung ihre Maßlosigkeit, welche unbegreiflich ist, auf gewisse Weise im Gemessenen darstellt."

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

Hallo Norbert,

ich habe den Kommentar gelesen.  Der Autor, wer es auch sei, demonstriert seine Belesenheit, aber ich müßte, um die ganzen Ausdrücke zu verstehen und alles zu verifizieren, ebensolches alles nachlesen.  Ich erfahre es so oft von Autoritäten der Sprachwissenschaft, mit denen ich korrespondiere.  Sie schicken einen von Pontius zu Pilatus, statt klipp und klar zu sagen, was Tacheles ist, so wie Panini z.B. im Wesentlichen einfach Fakten beschreibt, und das ist klar, wenn man es versteht.

Ich habe vor ein paar Jahren eine Buchreihe gekauft, die genau das Gegenteil von einem Schicken von Pontius zu Pilatus ist.  Da erzählt einer, was ihm von einer inneren Stimme eingegeben wird, und seine Freunde sagen, er sitzt nur da, und schreibt ohne Unterbrechung ruhig vor sich hin, stundenlang.   Die Reihe erstreckt sich über 22 Bände und ungefähr  11 000   Seiten.  Es heißt  "Die Haushaltung Gottes"  und enthält Kapitelüberschriften wie :

Das Geheimnis der Schöpfung
Die Entsprechung der Gestirne
Die Urzeit der Erde und des Mondes
Urgeschichte des chinesischen Volkes
Anfang und Grund des Verfalls der Kinder der Höhe
Über die Größe und Tiefe des Wortes Gottes
Vom göttlichen Wort im Menschenherzen
Die Ursache der Furcht
Das irdische Leben und sein Zweck
von der Freiheit des Menschen
Seth sucht das Licht im Lichte
Ein Blick in die Tiefen der Schöpfung

Ich habe es bisher zurückgestellt, weil es mir zu einfach erschien.  Aber nun habe ich das Kapitel  "Vom Wesen der Zeit und Ewigkeit"  gelesen, und es war alles so richtig und verständlich erzählt,  daß ich mich frage, ob wirklich alles so kompliziert sein muß, wenn man es so einfach und treffend schildern kann.   Wenn ich Zeit dafür aufbringen soll,  werde ich mich mit diesem gigantischen Werk wohl bald befassen  -  wenn ich Zeit dafür aufbringen soll !

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

Hallo Norbert,

ich will es nicht beschwören, und du magst es auch nicht als endgültig auffassen, aber es verdichtet sich in mir der Verdacht, daß der Gott der Bibel ein sehr egoistischer Geist ist, der uns als seine Wesen zu seinem ureigensten und sonst keinem Vorteil geschaffen hat, und uns für sich selbst arbeiten läßt.  Dies alles basiert auf einem Prinzip des Mangels, zunächst Seines, des Gottes Mangel, den er auf uns von Anfang an übertragen hat, und mit diesem Gefühl des inneren Mangels müssen wir ständig streben, äußere Erfahrung suchen, deren Bestes er uns zu Seiner Bereicherung abnimmt, in uns danach wieder ein Gefühl des Mangels zurückläßt, sodaß wir erneut zu dessen Behebung streben müssen, neue äußere Erfahrung suchen, haben wir sie, so nimmt Er uns wieder das Beste ab, sodaß wir erneut in Mangel dastehen, wiederum streben müssen, außen suchen, und so geht oder ging es fort und fort, bis wir jetzt durch Maharishi innere Erfahrung suchen, sie in uns anwachsen lassen, und von Tag zu Tag durch diesen inneren Reichtum an Zufriedenheit zunehmen und den Mangel überwinden. Hier besteht ein Vorgang zu unserer Befreiung aus einem Joch, das wir unbedingt abschütteln wollen und müssen.

Dies alles entnehme ich nicht nur meiner Erfahrung, sondern es ist auch glasklar in der hebräischen und auch in der arabischen Sprache beschrieben.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

 

Hallo Norbert,

weißst du mehr über Narayana?
Ich kenne das Wort nur von der Puja her und kann es übersetzen.
Es bedeutet   Weg (ayana) des Menschen (nara).
Über eine mögliche Hierarchie in den spirituellen Traditionen der Erde bin ich mir noch nicht im Klaren, bin aber froh, in die vedische Tradition einbezogen zu sein.  Über das Wissen (Veda) führt der Weg unmittelbar zur Freiheit und Unabhängigkeit.  Ich bin noch nie so stark gewesen als zu der Zeit, wo ich mich intensiv mit vedischem Wissen befaßt habe.

Hallo Walter,

Es gibt Brahma, den Schöpfer Gott dieses Universums und das Brahman, wie es im Vedanta beschrieben ist.
Du kennst unsere Tradition......Narayana gibt das Wissen für die Schöpfung an Brahma (padma bhavam genannt) weiter. Er ist also auch ein Meister unserer Tradition.
Man muss sich klar machen, dass der Schöpfer mindestens soviel Intelligenz und Wissen haben muss, wie in seiner Schöpfung ausgedrueckt ist.
Dieses Wissen wurde weitergegeben und hat sich anscheinend bis zu Guru Dev und Maharishi (und sicher noch einigen Anderen Meistern) erhalten.
Ich bin mir immer bewusst, dass das Wissen, das wir bekommen haben und das sich z.B. In TM und dem Sidhi Programm ausdrückt, aus dieser ehrwürdigen und zeitlosen Quelle stammt.
Je mehr man darüber erfährt, desto mehr wächst die Wertschätzung dafür.
Wenn ich mir diesen Sachverhalt vergegenwaertige , durchläuft mich immer ein ehrfürchtiger Schauer.

Viele Grüße
Norbert

 

Hallo Norbert,

danke für die Info. Diese Rolle Narayanas kannte ich nicht.  Ich weiß auch nicht, warum er in dieser Rolle  "Weg des Menschen"  heißt.  Es sei denn, ich wende mein Wissen über Sprache an.  Dann würde es für  NARA  nicht  "Mensch",  sondern  "Weg des Vergleichens"  heißen, wobei unter  "Vergleichen"  die Wechselbeziehung, der Austausch zwischen Wissenwollen und Plan auf der einen Seite und Beantwortung und Darstellung durch das Objekt auf der anderen Seite gemeint ist, also die Beziehung zwischen Subjekt und Objekt, eben ein Austausch und Vergleich zwischen Innen und Außen.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

Hallo Norbert,

ich muß immer wieder mich an die Rede Maharishis erinnern, wo er von der Auflösung der Konzepte spricht.  Ich habe es gerade wieder einmal erlebt:  Wenn ich die Namen der Bibel auflöse, indem ich sie übersetze und in Bewegungsbegriffe, also Funktionen umwandle, werde ich von tiefem Staunen und tiefer und endgültiger Zufriedenheit ergriffen, da wirklich nichts, rein garnichts übrigbleibt, und diese Wahrheit ist endgültig, abschließend.  Gott ist nach Auflösung aller Vorstellungen, die man sich von ihm macht so gut wie garnichts mehr, und das ist die Wahrheit, und als solches sollen wir ihn auch betrachten, so will er gesehen werden, so sind wir ihm nahe. Darüberhinaus gibt es nichts.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

Hallo Norbert,

ich komme gerade vom Brückencenter hier in Ansbach zurück und möchte den Gedanken, der mir dort gekommen ist, nicht für mich behalten:

Ich glaube, daß Gott als Person und alle Götter oder Naturgesetze nur eine provisorische Stütze für alle individuellen Geschöpfe sind.  Haben diese ausreichend Stärke und Klarheit erlangt, so können alle Stützen wegfallen und jeder kann seine individuelle Einmaligkeit und Einzigkeit voll und unbeschadet leben.

Ich selber würde mich  -  im Unterschied zum biblischen Gott  -  nicht der  "Ich bin"  nennen, sondern der  "Ich bin nicht", frei von aller Bindung, nicht lokalisierbar.  Dies halte ich für die höhere Wahrheit. Alles Regieren von dort aus kommt aus der ewigen Freiheit und alle von dort aus Regierten bleiben darum in der Freiheit, und sie wissen das.


Herzliche Grüße
Walter

 

 

Hallo Norbert,

jetzt hab' ich die Verbindungsstelle zwischen christlicher Theologie und unserer Terminologie gefunden, bei dem Theologen Heinrich Klee, 1836.

Urteile selbst:

"Die Dreieinheit ist die Bestimmtheit, Termination, Form des absoluten Selbst als solchen."

Also:

Das absolute Selbst bestimmt, terminiert (begrenzt, strukturiert), formt sich selbst zu Vater, Sohn und heiligem Geist, d.h. die Dreieinheit ist das innere Leben des absoluten Selbst, die in ihm waltende innere Kreativität, die jeder äußeren Kreativität vorausgeht.

Klee drückt es so aus:

Diese Form ist keine äußere, zufällige, bedingte, zeitliche, beschränkte, und beschränkende, sondern eine innerliche, wesentliche, unbedingte, ewige und unendliche.  Sie kommt nicht zum Wesen Gottes, sondern ist in ihm und ist es selbst.

(Alles weitere dürfte klar sein, vielleicht schreibe ich dir davon).   Vielleicht ahnst du, was dieser Zusammenhang aufschließt.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

Hallo Norbert,

in der Bibel, Genesis 1:7 kommt das Wort  al  vor, das ich mit altindisch  ilhe  gleichsetze.

Wie Du weißst, glaube ich, daß ausnahmslos alle gegenwärtig gesprochenen oder bekannten Sprachen  -  auch das Altindische und Hebräische  -  nur unscheinbare Splitter einer ursprünglichen Ganzheitssprache sind, deren geistiges Niveau durch die Summierung einer ausreichenden Zahl gegenwärtig bekannter Sprachen in all deren semantischen Fülle rekonstruierbar sein könnte.

Hier eine kleine Kostprobe:

Du kennst meine Laut-für-Laut - Übersetzung von AGNI.  Ich setze jetzt für das zweite Wort des Rigveda,  ilhe  die hebräischen Bedeutungen der Wortsippe  al-  ein

Statt    agnim ilhe = Agni preise ich    stelle dir also die sinnvolle Sequenz    agnim ilhe   vor,  und setze für    ilhe   ein:

oben, höher, mehr
aufgehen, hinaufsteigen, befördert werden, einsteigen, besser sein
Anlaß, Vorwand, Rechtsanspruch
Genie
Erhebung, Auftrieb
fähig zu
verborgen, geheimnisvoll
Spiel, fröhlich sein
hoch, erhöht
Tatbestand, Evidenz
Handlung, Szene
Welt
verschwinden, verborgen sein.

Ich will Dir jetzt nicht eine Interpretation  " vorbeten ", aber ich glaube, daß jedermann ein paar Bedeutungen findet, die ihm die Sequenz  agnim ilhe  bedeutsam erscheinen lassen   -   und dabei ist nur eine einzige Sprache zur Ergänzung der altindischen Bedeutung hinzugezogen worden.  Es sind deren aber Hunderte, oder Tausende verfügbar, und mit Erfolg !   Ich habe es ausprobiert:  Mit dem Türkischen, mit entlegenen Sprachen wie Oneida, Choctav  ( Indianersprachen ),  Yanyuwa  ( australische Aborigines-Sprache )  und und und ...    Keine Grenze !

Das alles ist so erschlagend vollständig, daß ich mich nach solchen Erkenntnissen erst immer wieder erholen muß.

Na ja, ich mache mal weiter.


Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

Hallo Norbert,

gut, daß ich gewohnt bin, gründlich zu recherchieren.
Richtig in meiner Einschätzung der Situation der Juden war wohl, daß sie ein gefährdetes Volk sind, was den Staat Israel anbelangt.  In dem Film  TSAHAL von Claude Lanzmann über Israel wagt keiner der befragten Jugendlichen eine Zukunftsprognose etwa über das Jahr 2025 hinaus.  Sie fühlen sich gefährdet und richten ihr Leben danach ein.

Aber wenn Du Dir diesen Film ansiehst, was ich Dir sehr empfehle, wirst Du staunen, welch harte Schule die Israelis in dieser Situation durchmachen.  Es ist eine Selbstverständlichkeit, von Jugend an bis zum 54 sten Lebensjahr für den Militärdienst stets bereit zu sein und sein Leben ganz selbstverständlich  -  bei aller Sensibilität und aller Angst  -  dabei einzusetzen.  Dafür zu sterben, ist im Kriegsfall, und das ist häufig, fast schon die Regel.  Die jungen Leute, 19 jährige, 20 jährige erfüllen regelmäßig verantwortungsvolle Aufgaben, wie sie in anderen Armeen frühestens ein Generalmajor übernehmen darf.  Es ist extrem, zu welcher frühen Reife diese Jugend erzogen wird, ohne  -  bei aller Härte und Entschlossenheit  -  ihre Feinfühligkeit  und ihren Charme aufzugeben.  Sie bleiben natürlich und wohltuend einfach und normal, eine tolle und hochintelligente Jugend.  Man kann ihr nur das Beste wünschen.  Du solltest Dir diesen Film ansehen.  Es geht um besondere Menschen.

Herzliche Grüße
Walter

 

Hallo Norbert,

wie du weißst, versuche ich die Bedeutungen der einzelnen Laute (Buchstaben, Phoneme) zu ergründen.
Wie ahmen die aufeinander folgenden Laute eines Wortes den Sinn dieses Wortes nach, wie bilden sie ihn ab?
Am Beispiel des Gottesnamens  Jahweh  (geschrieben  JHWH) habe ich es in meinem Buch demonstriert.
Mir ist es völlig klar.
Meinst du, es ist für alle Leser einsichtig, wie ich es mir wünsche?
Im Anhang die entsprechende Textstelle.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

Hallo Norbert,

eines der Bücher, die ich heruntergeladen habe, ist von Theodor Fritsch: " Der falsche Gott. Beweismaterial gegen Jahwe."
Es heißt dort: Jahwe als Stammesgott und Völkerfeind,  oder:  Jahwe als Schützer des Unrechts, oder: Von Jahwes Grausamkeit und Menschenhaß  usw.

Ich werde wohl einige Zitatstellen nachsehen, grundsätzlich bin ich mir aber darüber im Klaren, was mit Jahwe, genauer und richtig Jahweh, gemeint ist.

Wie schon angedeutet, übersetze ich alle Namen und löse sie Laut für Laut in ein Geschehen auf.  Das führt zur Erkenntnis und macht alle Polemik oder auch "Lobhudelei"  absurd, denn die Wahrheit ist einfach.

In meinem Buch habe ich es so dargestellt:

Jahweh

" Jehova " oder " Jahwe ", wie das Wort oft geschrieben wird, ist keine korrekte Wiedergabe dieses Namens Gottes, was mir zeigt, daß er nicht richtig verstanden ist. Wer den Sinn kennt, wird das H am Ende des Wortes nicht auslassen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, etwas darzustellen. Man kann es zeichnen oder malen, oder verschiedene Gefühle und Stimmungen in Musik umsetzen, wie dies in der Filmmusik sehr eindrucksvoll geschieht. Mit der Sprache hat es jedoch eine besondere Bewandtnis. Mit einem äußerst begrenzten Instrumentarium, dem Hauch aus der Kehle, der Bewegung der Zunge und ihrer Stellung zu den Zähnen, den Alveolaren, dem Gaumen usw., mit bewußt gesetzten Unterbrechungen des stimmhaften oder stimmlosen Luftstromes, mit diesen wenigen Modifikationen benennen und speichern wir unser ganzes Leben, all unsere Erfahrungen, von Generation zu Generation. Wer weiß, wo diese sprachliche Tradition begonnen hat? Es gibt immer ein Zuvor ..., sieht man es von der menschlichen Überlieferung her.

So wie es verschiedene Möglichkeiten der Erfahrung gibt, Erfahrungen gröberer Art, oder sehr feinfühlige Erfahrungen, so gibt es auch verschiedene Ebenen der Wahrnehmung innerhalb des Bewußtseins, grobsinnliche an der Oberfläche, subtile in ruhigeren Bereichen, weiter innen. Was man beobachtet, setzt man in Sprache um, kann es so speichern, aufbewahren, mitteilen, oder einfach zu einer späteren Ergänzung, Bearbeitung und Vervollkommnung vormerken.

Wir denken in Vorstellungen und Begriffen, halten diese in Worten fest und operieren mit ihnen. Unsere Begrifflichkeit reicht bis in den Bereich der Worte, also Lautkombinationen aus mehreren Lauten. Was die einzelnen Laute bedeuten, wissen wir gewöhnlich nicht. So gesehen ist die heutige Sprachwissenschaft eigentlich keine Wissenschaft, sie kennt ja nicht einmal ihre Elemente, die Laute, d.h. deren bestimmten Sinn kennt sie nicht.

Wo liegt der Ursprung der Sprache, d.h. die vollbewußte Setzung der einzelnen Laute, in bestimmtem Rhythmus, der richtigen Betonung, den notwendigen Unterbrechungen usw.? Worauf beziehen sich die geschaffenen Lautungen, was wird beobachtet, bevor es in Laute umgesetzt wird ? Die bewußte, bis ins kleinste Detail bewußte Schöpfung der Sprache finden wir z.B. in der vedischen Tradition Indiens. Die vedischen Seher setzen spontan in Laute um, was sie beobachten. Ihre Ebene der Beobachtung liegt sehr tief, für uns gewöhnlich nicht erfaßbar, und die Lautung, die hieraus entsteht, beschreibt darum sehr grundsätzliche, allgemein gültige Gesetze des Lebens, Aktivitäten des Bewußtseins, die aufgrund ihrer Allgemeinheit, in allen auch gröberen und ganz spezifischen Bereichen des Lebens Anwendung finden und unseren von Generation zu Generation überlieferten Lautbestand der Sprache ausmachen.

Den Namen Gottes, J H W H, Laut für Laut zu erklären, ist kein Problem, denn die Dinge werden mit fortschreitendem Wissen einfacher, wenn man in der rechten Weise lernt.

Also, beobachten Sie genau die physischen Vorgänge beim Sprechen, die Tätigkeit Ihrer Sprechwerkzeuge, und folgen Sie meinen Erklärungen, und Sie werden leicht sehen, wie Jahwe oder Jehova, wie man den Namen gewöhnlich schreibt, in und mit Ihnen wirkt.



J H W H      J A H W E H

J ( A ) : Im Hebräischen wird zur Bezeichnung von J und I der gleiche Buchstabe verwandt. So wird bei der Aussprache von J auch zuerst ein I gesprochen, wobei der Unterkiefer sich nach vorne schiebt, ehe bei der Aussprache JA der Unterkiefer zurückgezogen wird. Diese Bewegung ist vergleichbar mit einer Schaufel, die z.B. in einen Sandhaufen nach vorne hineingeschoben und dann beladen wieder zurückgezogen wird. Im geistigen Bereich heißt das, es wird ein bestimmter Begriff, eine bestimmte Vorstellung, einer begegnenden Wahrnehmung versuchsweise " untergeschoben ", in der Absicht, diese bestimmte Vielfalt so erfassen und " einfahren " zu können, was dann auch geschieht.

H : Das auf JA folgende H ist das Verschlußsignal, das dem " Einfahren " der Mannigfaltigkeit ein Ende setzt, den Strom der hereinkommenden Vielheit also begrenzt, sei es, daß er für das Begreifen ausreicht, oder sei es, weil die Aufmerksamkeit ihre Höchstkapazität, ihre Grenze erreicht hat.

W : Die Bewegung zu W hin stellt die Zusammenfassung, Konzentration, die Verdichtung der Vielheit zu einer homogenen Einheit dar. Das Öffnen des W zum E hin stellt den Beginn, und das E schließlich den Vollzug der erneuten Expansion des Bewußtseins nach außen in Richtung Dinglichkeit dar, um erneute Erfahrungen zu machen.

H : Das H setzt diesem Expansionsdrang eine Grenze, d.h. stoppt, unterbricht ihn von einem inneren Befehl her. Warum? Vielleicht, weil die inneren Resourcen erschöpft sind, das Potential des Bewußtseins eine Grenze erreicht hat, es sich nicht weiter nach außen verlieren darf, eine weitere Öffnung und Aufmerksamkeit nicht möglich oder nicht ratsam ist.

So, knapp beschrieben, wirkt Gott in jedem Moment, zu jeder Stunde, an allen Tagen in uns, mit uns, und durch uns, wenn man ihn als J H W H ( Jahweh ) verstehen will. Wer da glaubt, er könne alle diese beschriebenen Vorgänge allein, bewußt, und in völliger Eigenregie vollbringen, den muß ich für einen Narren halten.



 

Hallo Norbert,

schon seit längerer Zeit begleitet mich eine Idee, die ich für normal halte, und worüber ich mich wundere, daß sie nicht bekannter geworden ist.
Es gibt viele, die  -  aus welchen Gründen auch immer  -  den Gott der Bibel, wie auch immer man ihn nennen mag, entschieden ablehnen, und andere, die sich ihm völlig und bedingungslos unterordnen.
Ich selber halte mich an den hebräischen Text des alten Testamentes und erlange Wahrheiten, die mich weit über diese Frage hinausheben, weil ich mir kein Bild von Gott mehr mache, sondern alles in Intelligenz auflöse, wodurch ich mich mit diesem Geist dankbar eins weiß, und so ist es auch richtig.  Es gibt kein Bild, das ihm entsprechen kann.

Ich selber neige dazu, das Absolute, die Leere, das Nichts als einzige Instanz, die über mir steht anzuerkennen, und das auch 100%ig.   Die innere Stille ist mein Führer, und so bleibe ich frei.

Was nun den Gott der Bibel anbelangt, Jehowah oder Jahweh oder wie immer er mehr oder weniger zutreffend genannt werden mag, so strebe ich danach, ihn zu entlasten.
Er hat sich lange Zeit mit den Sorgen der Menschen herumgeschlagen, jetzt sollten wir ihm ein Umfeld schaffen, wo er endlich einmal unter Seinesgleichen leben kann, entspannt und ohne Sorgen und in dem kommunikativen Austausch, den er sich lange schon wünscht.

Ich glaube, so muß es laufen, und so läuft es richtig.

Herzliche Grüße
Walter


 

 

Hallo Norbert,

bezüglich der Juden habe ich meinen Kurs geändert.
Ich lasse den Dingen nicht ihren Lauf. Ich greife ein, habe schon begonnen, zu handeln.
In diesem Tollhaus der Meinungen muß man mit klarer Struktur eingreifen.

Herzliche Grüße
Walter


 



 

Hallo Norbert,

die eigentlichen Insider sind z.B. die Verfasser der Kabbala-Texte, ich glaube hauptsächlich im spanischen Mittelalter.  Das ist wohl die eigentliche spirituelle jüdische Tradition, die aber ganz offensichtlich von den  -  auch jüdischen  -  Verfassern der Bibelübersetzungen so gut wie völlig ignoriert wird. Mein erster Eindruck zur Kabbala ist ein ziemliches Erstaunen über die reiche und präzise Darstellung des Göttlichen, sowohl als Person,  aber auch als ein Es, also das Absolute, das dort den Namen En Soph trägt.  En = Ayin, also übersetzt "Nichts".  Das alles ist aber noch zu schwierig für mich und ich weiß noch nicht, ob ich mich darin vertiefen will.  Da scheint es mir vernünftiger und auch ökonomischer, mich gleich mit den Bibeltexten zu befassen, auf die sich ja alle berufen.

Von den zeitgenössischen Bibelexperten erhoffe ich mir garnichts.  Ich habe ja schon verschiedene Kontakte geknüpft und bin sehr enttäuscht worden.

Die Sache ist ja auch die:
Ob der Bericht der Bibel über die Sprachverwirrung in Babylon zutrifft, daß also ursprünglich die Menschheit nur eine einzige Sprache gesprochen hat, die aber Gott zerstört haben soll, ob dieser Bericht also zutrifft oder nicht, ist müßig zu fragen, denn faktisch leben wir ja  -  mit über 7000 Sprachen der Erde  -  in einer "babylonischen" Sprachverwirrung,  die ich ja, wie du weißst, wieder rückgängig machen will.  Daß das geht, ist mir schon seit einiger Zeit klar.  Die einstige Erste Sprache ist also zersplittert in Tausende von Sprachen. Jede dieser Sprachen besitzt einen extrem geringen Teil des ursprünglichen Bedeutungsvorrats der Ersten Sprache, die eben völlig zersplittert ist.  Man kann aber nun, wenn man eine ausreichende Anzahl von Sprachen zu Rate zieht, den ursprünglichen reichen und tiefen Sinn der Ersten Sprache wieder herstellen.  Dies ist es, was ich tun will.  Der Gewinn ist ein ungeheurer, weil durch die Lautungen der Sprachen praktisch das gesamte Erinnerungsvermögen der Menschheit pulsiert, jetzt aber nach Tausenden von Jahren reich illustriert durch die in Sprache gebannten Vorstellungswelten der verschiedensten Völker und Kulturen, gewonnen aus Lebensräumen und Lebensweisen aller Gebiete und Populationen der Erde.

Es gibt meines Erachtens nur ein einziges Wissen, das über diesem steht, nämlich die intuitive mathematische Schau der Primzahlen und der aus ihnen gebildeten Gruppenzahlen, wie ich sie nenne, in all ihren Proportionen und exakten Verhältnissen.  Dieses Wissen, meine ich, bezieht sich nicht nur auf dieses eine, unser Universum, sondern ist der Bauplan für eine beliebige Anzahl von Welten.
Wenn ich zu diesem Wissen komme, werde ich Dich auch einiges zu fragen haben.

Es grüßt dich herzlich
Walter

 

 

 

 

Hallo Norbert,

ich muß immer wieder an die Rede Maharishis denken, wo er von der
Auflösung der Konzepte spricht.  Ich habe es gerade wieder einmal
erlebt:  Wenn ich die Namen der Bibel auflöse, indem ich sie übersetze
und in Bewegungsbegriffe, also Funktionen umwandle, werde ich von tiefem
Staunen und tiefer und endgültiger Zufriedenheit ergriffen, da wirklich
nichts, rein garnichts übrigbleibt, und diese Wahrheit ist endgültig,
abschließend.  Gott ist nach Auflösung aller Vorstellungen, die man sich
von ihm macht so gut wie garnichts mehr, und das ist die Wahrheit, und
als solches sollen wir ihn auch betrachten, so will er gesehen werden,
so sind wir ihm nahe. Darüberhinaus gibt es nichts.

Herzliche Grüße
Walter


Hallo Walter,

Jede Vorstellung oder jedes Konzept von Gott ist begrenzt und deswegen von vornherein unvollständig, da Gott Alles umfassen muss.
So seltsam das klingt, aber Gott kann man nur verstehen, wenn man es ist.
Unsere innerste Natur ist göttlich und das müssen wir verwirklichen, um Gott nahe zu sein.
Anders kann das nicht gehen.
Da Gott Alles ist, muss auch alles in der Schöpfung, incl. des Menschen aus dem "Stoff " bestehen, der Gott ist.
Es ist eine schöne Illusion, sich als etwas individuelles, einzigartiges zu sehen. Das ist lesh avidya, das kleine bisschen Unwissenheit, das übrig bleibt.
Es ist eine spannende Reise, auf die wir uns begeben haben. .....

Viele Grüße
Norbert





Hallo Norbert,

ich möchte dir folgenden Text aus der "Hauhaltung Gottes, Urgeschichte der Menschheit", niedergeschrieben von Jakob Lorber, nicht vorenthalten.  Vielleicht sagt er dir oder Beate mehr als mir verständlich ist:

Und siehe, da kamen aus den Festen der Erde Kräuter, Pflanzen, Gesträuche und Bäume aller Art, und die Meere, Seen, Ströme, Flüsse, Bäche und Quellen wimmelten von Gewürmen, Fischen und Tieren aller Art und die Luft war belebt von Vögeln aller Art. Und die Zahl jeglicher Art sowohl in den Gewässern als auch auf den festen Landen und in den Lüften war gleich der Zahl des Menschen, der aus dieser Zahl gemacht wurde, und war gleich der Zahl der Gnade der Liebe und war gleich der Zahl der künftigen Erlösung und der daraus entstehenden und hervorgehenden Wiedergeburt.

7. Und nun siehe und begreife, was bis jetzt noch von niemandem gesehen und begriffen wurde:  Die ewige Liebe nahm die Zahl aus Sich, und die Zahl war die Ordnung und das ewige Gesetz in Ihr, aus und in welcher Sie Selbst ewig bestand, besteht und bestehen wird in aller Macht und Kraft der Heiligkeit Gottes. Und Sie nahm denn Tonerde gleich dem Obers (Rahm) der geronnenen Milch und formte mit der Hand Ihrer Macht und mit der Hand Ihrer Kraft nach der Zahl Ihrer Ordnung den ersten Menschen und blies ihm durch die Nüstern den lebendigen Odem ein.  Und der Odem ward in ihm zur lebendigen Seele, und die Seele erfüllte ganz den Menschen, der nun gemacht wurde nach der Zahl der Ordnung, aus welcher gemacht waren die Geister und gemacht wurden die Welten in den Räumen und die Erde und alles, was auf ihr ist, und der Mond und die Sonne.

8.  Und nun siehe, dieser erste Mensch auf der Erde, der hervorging aus den Händen der Macht und der Kraft der ewigen Liebe, wurde benannt aus dem Munde der erbarmenden Gnade  "Adam"  oder  "Sohn der Erbarmung und der Gnade".

9.  Und nun merke wohl:  Dieser Adam war an der Stelle des ersten der gefallenen Geister;  es ward ihm nicht zu erkennen gegeben, wer er war, und siehe, da langweilte es ihn, da er sich nicht erkannte und auch nichts finden konnte, was ihm ähnlich wäre.

10.  Und siehe, da wehte ihn, unsichtbar seinen noch blinden Augen der Seele, die ewige Liebe an, und er schlief zum ersten Male in der Anmut der erbarmenden Liebe ein.  Und die Anmut der erbarmenden Liebe formte im Herzen des Adam, gleichsam wie in einem süßen Traume, eine ihm ähnliche Gestalt von großer Anmut und ebenso großer Schönheit.

11.  Und die ewige Liebe sah, daß Adam große Freude fand in sich durch die innere Anschauung seines zweiten Ichs.  Da rührte ihn die erbarmende Liebe an der Seite, da ihm gegeben ward ein Herz gleich dem Herzen der Gottheit zur Aufnahme der Liebe und des Lebens aus der Liebe in Gott, und nahm ihm dadurch die Eigenliebe, um für sich selbst eine Wohnstätte zu bereiten durch das künftige Gesetz der erbarmenden Gnade, und stellte die Eigenliebe, an der er großes Wohlgefallen fand in sich, außer seinem Leibe körperlich und hieß sie  "Caiva" oder, wie ihr schon gewohnt seid zu sagen,  "Eva", das ist so viel als die vorbildende Erlösung von der Selbstsucht und die daraus hervorgehende Wiedergeburt.

12.  Und siehe, da rührte ihn die erbarmende Liebe an und weckte ihn zur Anschauung seiner Eigenliebe außer ihm und sah, daß er ein großes Wohlgefallen an der Anschauung seiner Liebe außer ihm hatte und fröhlich war über die Maßen;  und die Liebe außer ihm, die nun Eva hieß, ergötzte sich an dem Menschen Adam und neigte sich zu ihm und folgte jeder seiner Bewegung.

13.  Und siehe, da sprach die ewige Liebe zum ersten Male den Adam an:  "Adam!" - Und er sprach zum ersten Male:  "Hier bin ich, Herr der Glorie, der Macht und der Kraft!"

14.  Und die ewige Liebe sprach abermals: "Siehe, deine Gehilfin!" -  Und die Eva antwortete:  "Siehe, Herr, die Magd gehorsam zu den Füßen Deines Sohnes liegen und harren seiner Befehle!"

15.  Und siehe, die erbarmende Liebe fand großes Wohlgefallen an den Werken Ihrer Macht und Kraft durch die Gnade Ihrer Erbarmung und sprach ferneres und unterrichtete sie in allem und lehrte sie alle Dinge kennen, benennen und gebrauchen.  Und als sie alles verstanden, kannten und gebrauchen konnten, da sprach die erbarmende Liebe wieder zu ihnen:  "Nun sehet, ihr erlerntet nun alles, ihr kennet nun alles und könnet den Gebrauch machen von allem bis auf eines, und dieses letzte will ich euch jetzt lehren und die Kraft in euch legen zur Fortzeugung und Fortpflanzung euresgleichen;  aber ihr dürfet davon erst dann Gebrauch machen, wenn Ich wiederkommen werde, euch bekleidet werde finden mit dem Kleide des Gehorsams, der Demut, der Treue und der gerechten Unschuld.  Wehe aber euch, so Ich euch nackt finde;  Ich werde euch verstoßen, und der Tod wird die Folge sein!"

Hallo Norbert und Beate, ich überlege, ob ich dieses 22-bändige Werk wegen seiner Fakten, die ich sonst nirgendwo finde, ausführlicher studieren solle.  Ich entdecke aber in diesen Texten, hier besonders am Schluß, Dinge, die ich mir nicht erklären kann und die mich zweifeln lassen.

Herzliche Grüße
Walter



 

Hallo Norbert,

da mir komischerweise auch gestern schon nicht eingefallen ist, wie man einen Scan macht und verschickt, sende ich dir wenigstens ohne Bild, nur mit Text, was vielleicht interessant für dich sein könnte aus besagtem  "Luzifer-Buch":

Die materielle Schöpfung  -  der Makrokosmos  -  nach der Neuen Offenbarung durch Jakob Lorber.


1.   Unser Sonnensystem, mit 9 Planeten, mit Monden und Mondesmonden und etwa 10 Milliarden Kometen. Der Asteroidengürtel besteht aus Trümmern eines geborstenen Planeten.  Die Energie unserer Sonne ist Reflektionsenergie und kommt von der Allall- und Urzentralsonne sowie als reflektierte Strahlung von der Hülsenglobe.  In der Korona wird die Strahlung in Licht umgewandelt und von der Lufthülle reflektiert.  Die Sonnenprotuberanzen sind flammende Gasmassen aus denen die Kometen werden.

2.   Kugelsternhaufen  -  Unser Sonnengebiet.  In etwa  28 000  Jahren kreist unsere Sonne einmal um die Gebietssonne.  Das entspricht dem Lauf durch die Sternbilder des sogenannten Tierkreises.  Der Durchmesser unserer Gebietssonne ist um 10 Millionen mal größer als der unserer Planetarsonne.  200 Millionen Planetarsonnen schwärmen um unsere Gebietssonne, den Sirius, im Sternbild des großen Hundes.

3.   Unsere Galaxis  -  die Milchstraße.      Sonnen - All.       Viele Millionen von Kugelsternhaufen kreisen um unsere Allsonne. Die Allsonne ist im Zentrum unserer Milchstraße oder Galaxis.  Die vielen Kugelsternhaufen verdecken sie für unser Auge im Sternbild des Schützen.

4.   Galaxishaufen.     Sonnen - Allall.     Viele Millionen von Galaxien kreisen um eine Allallsonne.  Die Durchmesser der Allallsonnen sind    10 hoch 12  -  10 hoch 18    Lichtjahre groß.  An den Oberflächen wird energiereichstes Gas verbrannt.

5.   7 Mio. Galaxishaufen kreisen um unsere Urzentralsonne  -  in unserer Hülsenglobe.          Die Urzentralsonne ist der uns sichtbare Stern Regulus im Sternbild des Löwen.  Der Durchmesser des Regulus  =  10 hoch 49  km, das entspricht etwa   10 hoch 36  Lichtjahre.   1 Lichtjahr  =  10 hoch 13  km.    Die Urzentralsonne ist um 7 Mio. mal größer als alle sie umkreisenden Welten.  Die undurchdringliche Hülse reflektiert sämtliche Strahlung nach innen zurück.

6.   Das Universum in der Gestalt Luzifers, des verlorenen Sohnes.   Der große Schöpfungsmensch.       So wie durch das Erlösungswerk Gottes die materielle Schöpfung abnimmt,  -  so füllt sich der neue Himmel im großen geistigen Schöpfungsmenschen.  Die neue geistige Erde entsteht im Zentrum des Herzens.   Die gesamte materielle Schöpfung - eine Formation von Hülsengloben, gebannt im unendlichen Raum.   Alle Materie beteht aus dem gefallenen Geist Luzifer und dessen mitgefallenen Geistern, die durch ihn geschaffen wurden.  Der Abstand zwischen zwei Globen entspricht dem 1 Mio.-fachen Durchmesser einer Hülsenglobe.   Unsere Hülsenglobe ist ein Pünktchen am linken kleinen Zehenballen des als Menschenkörper gedachten Geistes Luzifer.

( Alles aus dem Buch  "Die Geschichte der Urmenschheit", einer Nacherzählung des von Jakob Lorber ca 1840 niedergeschriebenen 22-bändigen Werkes  "Die Haushaltung Gottes", das vom Autor nicht verfaßt wurde, wie er sagt, sondern ihm kontinuierlich eingegeben.  Ich halte es auch für unwahrscheinlich, daß ein Mensch so etwas verfassen kann.)

Herzliche Grüße
Walter

 

 

Hallo Norbert,

nochmal zu dem Text, den ich dir geschickt habe, über Luzifer usw. :
Kann das sein, daß mit dem Schöpfer dort Brahma gemeint ist, denn ich
fühle mich in dieser Welt nicht wohl, sie ist mir zu eng.  Ich habe im
Original den Text ein Stück weitergelesen.  Es ist dort viel von Liebe
die Rede, aber das rauscht an mir vorbei, ich habe diese Liebe nicht,
und mich interessieren auch alle diese Freuden, die gewährt werden
nicht.  Ich bin anders, und mein Wille ist bezüglich all dessen völlig
erloschen.

Vielleicht ist das die Brahma-Welt und ich gehöre der Shiva-Welt an, mit
Tendenz zu scharfem Intellekt und Erkenntnis, oder was auch immer.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

Hallo Walter,

Da kann ich nicht viel dazu sagen.

Ich habe von Maharishi auf dem TTC gehört, dass man erst weiß, wie schlimm es ist unerleuchtet zu sein, wenn man erleuchtet ist.
Solange man nicht Einheitsbewusstsein hat, ist Dualität und Trennung vorherrschend.
Die Einheit mit dem ganzen Universum ist mit großer Liebe verbunden.

Viele Grüße
Norbert



Hallo Norbert,

ich habe inzwischen in dem Text weitergelesen und meine Schlüsse daraus gezogen.
Zu Luzifer, genannt auch Satana, dem erstgeschaffenen Geist:

Satanas Urgestalt und Freiheitsfrist

Hier wandte sich der Herr zu Satana und sprach:  "Du sagst, ich sei dir ein unversöhnlicher Zorngott, der dich seit Ewigkeiten grausamst züchtige.  Ich gebiete dir nun, diesen Zeugen die Streiche zu zeigen, die du von mir bekommen hast!  Doch zuvor enthülle dich.

Hier wurde Satana plötzlich entblößt, und die vier Zeugen erstaunten über die weibliche, endlose Schönheit als Satana, denn etwas Vollkommeneres von einem Weibe hatten sie noch nie gesehen.  Und Lamech sprach noch hinzu:  "O Herr und Vater, was da die Schönheit betrifft, da sind unsere herrlichsten Frauen wie da die Ghemela, Naene, Purista und Pura wie ein plumpester Lehmbatzen gegen den allerreinsten, herrlichsten Diamanten!  Und bei diesem Aussehen spricht dieses Wesen von der grausamsten Züchtigung von Seiten Deiner ewigen Vatergröße?"

Und der Herr sprach:  "Ja, bis auf Kisels Hiebe hat sie noch nie eine Züchtigung von Mir, ihrem Schöpfer, Gott, Vater und Manne erfahren!  Dennoch haßt sie mich als die reinste Liebe und will mein Herz töten, weil es nicht ihr gleich ein Zerstörer sein will!"

(Weiter oben im Text spricht Luzifer, genannt auch Satan oder Satana) :

"So es auf mich ankäme, da stünde alle Augenblicke eine andere Schöpfung da, und es wäre für kein Wesen eine Bleibe.  Denn ich möchte nur schaffen, um etwas zum Zerstören zu haben.  Ich möchte wohl allerlei reizendst schöne Menschen gestalten und lebendig zeugen, um sie dann in meiner argen Lust zu quälen und alsbald wieder gänzlich zu vernichten.

Groß und herrlich war ich gestellt, aber wenn ich etwas aus der mich durchflutenden Kraft Geschaffenes zerstören wollte, da hinderte mich der Herr, und ich sah mich in meiner Macht beschränkt.  Als ich den Herrn durch List blenden wollte, nahm er mich in meinem Lichte plötzlich gefangen, schuf daraus die Materie und neben mir zahllose Wesenreihen herrlicher Art, die er mehr liebte denn mich, Sein erstgeschaffenes Weib.  Da ging ich in den tollsten Grimm über und trotzte allen Rettungsversuchen ..."

(Dazu kann ich sagen) :

Erstens ist es doch so, daß, wenn ein Mensch einen anderen liebt, es noch lange nicht gesagt ist, daß dieser ihn wiederliebt. Ich spreche Satana darum von jeder Schuld frei, denn man kann Liebe nicht erzwingen, lieben müssen ist ein Unding.  Entweder liebt man oder eben nicht.  Dafür kann man doch nichts, es stehen da andere Mächte oder Ursachen dahinter.
Zweitens mag sich der Schöpfer in seinem "Weibe" Satana, als ein zu Liebendes, ein hohes Vorbild, ein Ideal geschaffen haben, vielleicht ein Wesen aus einer anderen, höheren Welt.  Da ist es sehr wahrscheinlich, daß dieses ihn nicht wiederliebt.
Drittens nehme ich an, daß Satana, so wie sie sich beschreibt, aus der Shiva-Welt stammt, der Welt der zerstörenden Kraft, die aller Veränderung vorausgeht oder beigesellt ist, und es mag sein, daß der hier genannte Schöpfer aus einer zur Shiva-Welt niedrigeren Welt stammt, vielleicht aus der Vishnu-Welt oder der noch niedrigeren Brahma-Welt.
So erkläre ich mir das Ganze, jedenfalls vorerst.

Daß du hier nicht mitreden willst, finde ich sehr klug und weise!

Herzliche Grüße
Walter


 

Hallo Norbert,

unter äußerster Ausschöpfung des hebräischen Wortschatzes komme ich zu folgender Übersetzng der ersten beiden Sätze der Bibel :

 

Genesis

 

1.1 Mein Überfluß, ein Entäußertes, Äußeres,, Reines, Erprobtes, Bewährtes, Auserwähltes, Erlesenes, meine Gabe, ein Sohn, ein freies unbebautes Feld,   sei !

 

Das freie Feld, das Äußere ist gegeben !

 

Es sei anzuerkennen, von der Vielheit der Wesen anzunehmen, als zunehmend neue Erfahrung aufzunehmen, zu integrieren - ein Wunder, ein Zeichen, ein Erkennungszeichen, um mein Gastrecht zu erweisen, ein Du   -   Sein, Dasein, Wesen, Körper, auch ein Selbst und Wesentliches, ein Beiherspielendes, Beigefügtes, eine Stütze, ein Verbindendes, dicht bei, ein Pflugeisen, ein Einschneidendes, die kommenden Dinge, Zukünftiges, ein Persönliches, Lenksames, Geschenk und Lohn nach Graden, sich ausbreitend weithin, Orte, Gegenden, brennend, glühend - die Ruhe und Beständigkeit einerseits, und mit ihr die Bewegung andererseits, beiherspielend im Zusammenwirken, ein Wachsen und Gedeihen.

 



 

1.2 Und die Bewegung war wirr, nichtig und eitel, unwegsame Wildnis, ein Chaos, eine wirre Flut, ein Straucheln und Irren, ein Tosen und Rauschen, ineinandergemengt und ungeordnet, Verkehrtheit, unbewohnt und öde, gierig, eilig und schnell, erschreckend, bestürzend, ein Entsetzen, hastig und unruhig, forteilend, fliehend; und finster wurde das Licht Gottes, als es ins Innere dieser ihm zustrebenden Dinge der Oberfläche drang,. Es sparte sie auf und tat ihnen Einhalt, den Ausflüssen des Chaos. Gewinn und Erleichterung entstand durch deren Aufnahme in die weiten Räume der Freiheit Gottes, als deren Erscheinungen in Fülle und Reichlichkeit..

 



 

Sagt Dir das etwas ?

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

Hallo Norbert,

dies alles, sofern man sich an die üblichen Übersetzungen der Bibel hält.
Ziehe ich diese in Zweifel, wie ich es es tue, muß ich ganz von vorne anfangen.
Dann bleibt von den ganzen Vorstellungen, die sich um die Bibel ranken, so gut wie garnichts mehr übrig.
Dies ist der zwar mühsame, aber intellektuell redliche Weg.  Er liefert keine fortlaufende Geschichte, keine Historie, sondern Sätze purer Wahrheit, eine Sequenz logischer Schlußfolgerungen, eine Sinnentfaltung, ähnlich wie sie Maharishi zum Rigveda aufgezeigt hat, eine Sequenz von immer ausführlicheren Erklärungen, wenigstens Bruchstücke davon.

Dieser Art des Textverständnisses entnehme ich meine Sicherheit der Interpretation.  Alles andere mag sein oder auch nicht.

Herzliche Grüße
Walter


 

 

Hallo Walter,

Maharishi sagte mal, als das Absolute seine Leere erkannte, ist es in Tränen ausgebrochen und in unendlich viele Teile zerbrochen.
Das sei der Beginn der Schöpfung gewesen.
An das erinnert mich Deine Übersetzung.

Viele Grüße
Norbert



Hallo Norbert,

das ist ein sehr schönes Kompliment für mich.
Ich habe von Mahrishi in Erinnerung, daß er sagte:  "Nothingness is bliss!".

Herzliche Grüße
Walter


 

Hallo Norbert,

danke für die Info !  Ich glaube, daß Maharishi all diese Ziele abgehakt hat, weil sie so gut wie verwirklicht sind.  Seine Ziele sind weitaus erhabener als es hier erwartet wird.  Darüber weiß ich inzwischen so viel, daß ich  -  Du magst es mir verzeihen  -  überhaupt kein Interesse mehr für die hier dargestellten "irdischen" Errungenschaften habe, eigentlich auch für die "himmlischen" nicht, sei es hier auf der Erde oder sonstwo.  Ich weiß nur  -  und praktiziere das auch  -  daß man zur Beseitigung aller Disharmonien keine neuen Gesetze oder Lebensgewohnheiten oder spezielle Aktivitäten braucht, sondern daß man die Basis für die Gesamtaktivität, die grundlegende Bewußstseinsebene tiefer ins Sein verlegen muß, damit ein weiterer Horizont ermöglicht wird, unter dem alle in Harmonie, Verständnis und gelebter Freiheit miteinander kommunizieren können.
Dies ist ein sehr einfacher Vorgang und ich praktiziere und verifiziere das jeden Tag,  ein rasender Fortschritt und doch ganz sanft.

Etwas anderes, das Dich vielleicht interessieren könnte :
Man kann im Internet als PDF-Datei herunterladen:   " VRIL.  Die kosmische Urkraft. Wiedergeburt von Atlantis".  ( 2009 nachgedruckt, Erstausgabe 1930 ! ).  Ich will nicht behaupten, daß es mich brennend interessiert, aber folgende Stichworte mögen Dir vielleicht zeigen, warum ich es erwähne:

"Die Atlantiden hatten die Allnatur restlos bezwungen. Sehern war es gelungen, die letzten Mysterien der wirkenden Lebenskräfte zu durchschauen. Im immer tieferen Eindringen und Erfassen der kosmischen Zusammenhänge des "Seienden" waren sie schließlich bis zur  "Allkraft der Naturkräfte" vorgedrungen und vermochten es, diese Urkraft  -  das Vril  -  technisch auszuwerten! "

"Die Atlantiden waren psycho-physische Dynamotechniker und keine Mechano-Maschinisten wie wir.  Ihre Verantwortung für die Auswirkungen der  "Lebensenergie" war ungeheuer groß, und zwar besonders in ethischer und moralischer Hinsicht.  Dessen sind sie sich auch Jahrtausende hindurch bewußt gewesen, wobei sie unter der Führung ihres magischen Priesterkönigtums denkbar glücklich und zufrieden lebten.
Die Natur war ihnen vollständig untertan."

"Ein Paradies auf Erden war den Kindern der Atlantis  "Heimstatt",  -  bis sie ihre Würde vergaßen und die Urkraft in den Dienst der gegenseitigen Zerstörung stellten.  Nun brach die Hölle über sie herein!
Das Vril erschütterte die Grundfesten des ganzen Kontinents und hätte vielleicht den Erdball zertrümmert, wenn es in der göttlichen Vorsehung nicht anders beschlossen gewesen wäre.  So sank denn  "Atlantis" ab und das Weltmeer ergoß sich in die entstandenen Erdtiefen.!

Im Weiteren wird  VRIL erklärt:    Weltdynamismus  ( mit Schiwa, Wischnu und Prana, also altindischer Terminologie ),         Mechanotechnik und Bio-Dynamik,       Die dynamo-technischen Urkraft-Elemente,          Das psycho-physische Welten - "Perpetuum mobile",          Ethische Voraussetzungen und  "strahlendes Menschentum"       Wege und Ziele.

Ich habe noch nicht alles gelesen und kann auch nicht behaupten, daß dies alles richtig ist, so wie es hier steht.  Aber ich traue Deinem Urteilsvermögen bei weitem zu, das Dir Nützliche herauszulesen und alles in Deinen Standpunkt einzuordnen.
Der ganzen Ausdrucksweise nach steht dieser Text Deinem Interesse eigentlich näher als meinem, glaube ich.

Herzliche Grüße
Walter


 

 

Hallo Norbert,

in Tony Naders Buch gibt Maharishi Anleitung, die Verbindung vom Absoluten zum Relativen, der Welt zu finden.
Nun, meine ich, wäre das Absolute nicht das Absolute  ( "Losgelöste" ), wenn es diese Verbindung gäbe.  Ein Absolutes, zur Welt Separates ist doch unsere Garantie, dem Getriebe der Welt entfliehen zu können.  Ich bin jedenfalls froh, diese Zuflucht zu haben.

Ich habe einmal, als ich mich intensiv mit der Philosophie Hegels befaßte, die Dynymik des Absoluten zu spüren bekommen.  Damals war ich noch sehr stark, und ich wäre damit einverstanden gewesen, sie zu ertragen.  Aber glaube mir, diese Unruhe ist nicht jedermanns Sache. Das Ruhepotential muß enorm hoch sein, um die dynamische Unruhe ertragbar zu machen.

Nun ja, die Anleitung Maharishis ist perfekt. Praktisch kann jeder, der die Sanskrit-Sprache beherrscht, in jeder gewünschten Ausführlichkeit sich über die Funktionen und die Tätigkeiten innerhalb der Gaps belehren lassen.  Die Ruhe wächst mit der Tiefe des Intellekts  -  von Erklärungskreis zu Erklärungskreis.  Nach den ersten Zyklen ist man der Welt bereits für lange Zeit enteilt, kann nicht mehr, wohl genauer "nie mehr" eingeholt und gefangengenommen werden.

Nun erwartet Maharishi jedoch, die intellektuelle Seite dabei außer Acht zu lassen.  Man soll sich nur um die Schritte  "Ruhe"  und  "Aktivität"  kümmern.  Das kann wohl am ehesten ein Informatiker oder Computer-Fachmann mit seiner langen Erfahrung am binären System.

Der menschliche Geist möchte jedoch verstehen, und in seinem ganzen Leben sucht er danach.  Darum sehe ich für mich keine Chance, beim Lesen des Rigveda das Verstehenwollen bewußt auszuschließen, ja es geht einfach nicht, ich verstehe eben, womit ich mich befasse.

Im Rückblick auf mein bisheriges Leben muß ich aber klar erkennen, daß mein Weg nicht derjenige ist, den Maharishi als Mittelweg für das gesamte Movement vorgesehen hat. Das TM-Movement ist der Weg Trotakas, des  "Dummies" unter den Schülern, wie Maharishi auch klar gesagt hat, und er hat damit auch wohl recht gesprochen, der Realität Tribut zollend.

Aber, und das sagt mir meine innere Erfahrung:   Seit August 2012 werden auf der Erde Wesen geboren, die alles bisherige Intellektuelle in den Schatten stellen. 
Praktisch kann die gesamte Menschheit  "in Urlaub gehen",  denn die Verantwortlichkeit übernehmen weisere Menschen, die sich hier inkarniert haben und inkarnieren, eingeladen von ... ja von wem?
Ich freue mich jedenfalls sehr darauf, ihnen zu begegnen, sofern ich zu Emotionen noch in der Lage bin, denn die Stille, die ich erfahre ist gewaltig und isoliert mich beinahe völlig.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

 

Hallo Norbert,

was anscheinend immer wieder vergessen wird, bei allen Streitigkeiten
der Lehre, ist doch, daß die gesamte materielle Schöpfung des
Universums, mit all den verschiedenen Schöpfungs- und Evolutionsphasen,
allen Zeitaltern, nur dem einen Zweck gedient hat und bis heute dient,
nämlich den ersten und entscheidenden Fehler irgendwie "auszubügeln",
daß das erste geschaffene Wesen, das erste und höchste Objekt der Liebe
des Schöpfers diesen nicht wiederliebt und diese Haltung bis
heutigentags auch nicht aufgegeben hat, trotz aller Bemühungen des
Schöpfers.

Der Mensch nun, so heißt es, soll als allerjüngste Blüte dieser
Schöpfung, in einem vielleicht letzten Versuch, eine exakte Nachbildung
des abtrünnigen erstgeschaffenen Wesens sein, und tatsächlich mißlang
dieser Versuch in seinen ersten Stadien und später sehr deutlich erneut,
und bis heutigentags ist die Menschheit zerrissen in Gegensätzen, in
scheinbar ausgleichenden Rachekriegen und immer neuen feindseligen
Handlungen.

Ich habe aus all dem die Konsequenzen gezogen und sehe das Heil allein
und ausschließlich in einem erweiterten Horizont, in einer neuen  und
größeren Schöpfung, in welche die alte Schöpfung harmonisch eingehen
kann und wo alle bisherige Gegensätzlichkeit nebeneinander unbeschadet
bestehen kann, alle Feindseligkeit sich auflöst.  Diese neue Schöpfung
schaffen  wir bereits, indem wir die Lebensebene tiefer ins Sein
verlegen, wo alle Gegensätze als mögliche Varianten zugleich bestehen,
ja sich vielleicht ergänzen können.

Ich habe dies nicht nur unbewußt instinktmäßig wie die Meditierenden
getan, sondern mit dem Intellekt die notwendigen Schritte durchdacht,
angeregt und wirksam werden lassen. Man legt auf diesem Weg tatsächlich
alle Grenzen und persönlichen Eigenschaften ab.  Es ist eine Art Sterben
gegenüber allem, was man bisher wichtig genommen hat.
Ich kann kaum noch glauben, wie es jetzt weitergeht. Es scheint alles
zunächst viel zu hoch für mich, fast schon Resignation, aber ich wachse
immer wieder hinein und durchdenke  -  mit wessen Hilfe auch immer  - 
es klar, und da es logisch ist und nach allem hin anerkannt wahr, wird
es auch akzeptiert und damit wirksam, ist Realität, unauslöschliche
Wirklichkeit,  Schritt für Schritt, immer weiter und weiter. Es
zentriert sich  -  oft nach Pausen  -  immer wieder alles auf mich hin,
es hängt an mir und ich bin darin verwoben, werde gefragt, und ich
antworte, so gut ich kann; daraufhin geschieht wieder etwas  usw. usw. 
Es ist ein Wegbahnen, ohne Zweifel.

Herzliche Grüße
Walter


 

Hallo Walter,

 

Das mit dem erst geschaffenen Wesen als Frau, die ihren Schöpfer nicht lieben kann habe ich noch nie gehört.
Auch im Veda ist mir eine solche Geschichte noch nicht begegnet.
Mir fällt es schwer, das nachzuvollziehen.

 

Viele Grüße
Norbert

 



 

 

Hallo Norbert,

wahrscheinlich hätte man mich als Ketzer verbrannt, wenn ich meine Bibelübersetzungen vor 500 Jahren publik gemacht hätte.

So wird gewöhnlich im Alten Testament  "Psalmen 14,1  übersetzt:
Dem Chorleiter. Psalm Davids - Der Tor denkt in seinem Herzen:  "Es gibt keinen Gott."  Sie sind verkommen, sie treiben Verruchtes, keiner ist, der Gutes tut.

So aber muß es richtig heißen:


 

An den Sieger, den Freund:  Das Unsterblilche verwelkt im Herzen, und zwar wird das Nichts zu Elohim ( = dem, was man lieben muß, folgen )  -  Verderbnis und Irregehen in ihm.  Die Handlung dem Nichts tun lassen, das ist gut.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

 

Hallo Norbert,

der folgende Text wie auch andere Texte zuvor stammt aus einem Buche, betitelt  "Die angeblichen Schriften des ... ".  Ich kümmere mich nicht um irgendwelche Titulationen, weil die Leute ja soundso nicht ganz verstehen, inwiefern etwas echt und wertvoll ist.  Der Text selbst sagt mir alles:

"Zuerst nun wollen wir den Namen des Guten betrachten, welcher alle Ausflüsse der Gottheit klar anzeigt, mit Anrufung der überguten und urguten Dreieinigkeit, welche ihre eigenen überschwenglich guten Ausflüsse deutlich an den Tag legt.  (Was im Selbst, als das innere Leben des Selbst  geschieht, geschieht unabhängig von der Welt und ist Vorbild und Prototyp für alles Geschehen in der Welt = "Ausflüsse", mein Kommentar).  -  Dreieinigkeit = inneres Leben des Selbst = Urquelle des Guten.  Denn sie ist bei Allem, aber nicht Alles ist bei ihr.  ...  mit einem zur göttlichen Vereinigung bereitem Gemüte sind wir bei ihr.  Denn sie ist nicht im Raume, daß sie von irgendetwas entfernt sein könnte, oder von einem zum andern überginge;  ja, wenn man sagt, sie sei in allem Seienden, so reicht das noch nicht an ihre Unendlichkeit, welche über allem ist und alles umfaßt."

Ich lese mal weiter, denn das ist ein konplettes Kompendium der Theologie.  Warum die Theologen, mit solchen Texten ausgestattet, keine bessere Welt achaffen konnten, ist mir ein Rätsel.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

Hallo Norbert,

zu den "geheimen Lenkern" des Geschehens auf der Erde, die über die Medien und anderes Äußere die Menschheit zu steuern glauben :

Ich befasse mich mit etwas völlig anderem, und diese Narren werden wohl irgendwann mit Entsetzen feststellen, daß sie vollkommen alleingelassen dastehen.

Herzliche Grüße
Walter



Hallo Norbert,

die Bibel neu zu übersetzen ist unabdingbar.  Das tue ich auch.  Die bisherigen Übersetzungen sind zu einem großen Teil freie Erfindung, Fehlinterpretation, bewußte Verfälschung mit bewußter Irreführung. Bei tieferer Schau enthalten die Texte eminent Wertvolles.

Aber die Sprache an sich, das Hebräische, wie man es dem Gesamtwortschatz des heute verstandenen Hebräisch entnimmt, birgt in sich eine Philosophie der Destruktion und Schlimmeres.  Das Arabische genauso.  Ich bin dabei, alles zu notieren, werde es dann noch einmal durchgehen, überprüfen und präzisieren.  Dann will ich dieses Wissen nicht länger für mich behalten.  Jeder muß wissen, wie es mit ihm unter solch einer Führung steht.

Die Bibel, v.a. die ersten 5 Bücher Moses werde ich zu meinem Privatvergnügen studieren.  Das ist nichts für die laute Masse.  Der Koran genauso.  Das ist mir zu wertvoll, um es der Öffentlichkeit preiszugeben.  Das macht man mit sich selber aus.

Herzliche Grüße
Walter


 

Hallo Norbert,

zum Datum des 10. August 2012, einem Freitag, denke ich, wie ich mir
notiert habe.
Es wurde an diesem Tag eine Einladung ausgesprochen, an die Erleuchteten
aller Zeitalter, sich auf diesem Planeten zu inkarnieren.  Ich glaube
nicht, daß sie diesen Willkommensgruß ausgeschlagen haben, ich sehe es
auch, vielleicht siehst Du es auch, an vielen Kindern, die seit dieser
Zeit geboren wurden.

Herzliche Grüße
Walter


 

Wir haben ein Enkelkind, das 2013 geboren wurde.....

 



 

Glückspilz !

 

 

 

 

 

Hallo Walter,

erstaunlich, was Lorber schon 1840 wußte.
Ich habe mal gehört, dass Luzifer ursprünglich eine Lichtgestalt war und erst später zu dem gemacht wurde, was er heute bedeutet.

Viele Grüße
Norbert



Nein nein, das ist schon richtig, er ist für uns das personifizierte Böse.  Aber wie wurde er es?  Jehova hat ihn als erstes überhaupt geschaffen, und zwar ist er eigentlich eine Frau, eine unglaublich schöne Frau, die Jehova sich als erstes geschaffen hatte als etwas, das er lieben konnte.  Nur war die Liebe nicht gegenseitig.  Luzifer, oder Satana als Frauenname liebte ihren Schöpfer nicht.  Ich vermute, daß das Ideal, das sich Jehova als seine Frau geschaffen hatte, aus einer höheren Welt stammte, eben als Vorbild, richtungweisend auf ein Ziel hin, auf etwas Höheres hin, und da kann ich verstehen, daß die Liebe nicht unbedingt gegenseitig sein muß, weil das Niedrigere zwar das Höhere liebend als Vorbild haben kann, aber wohl nicht umgekehrt.  Als Jehova dann im Zorn Satana in die Finsternis verstieß, ihr aber dann nacheilte, hat sie ihn gebeten, sie zu vernichten, so als ob sie nie gewesen sei.  Jehova aber hat sie erhalten und sie auf einen Erlösungsweg verbannt, der sie zu ihm zurückführen sollte.  Aber wie wir wissen, ist ihm das nicht gelungen, er war ihr verhaßt, bis heutigen Tages, verstoßen als das Böse und auch wirkend gegen seine Pläne als das Böse  (aus Sicht Jehovas und der ihm treuen Gemeinschaften).  So steht es.  Das ist unser Widersacher. 


 

Hallo Norbert,

ich werde wahrscheinlich eine längere "Sendepause" einlegen.
In der Bibel, Jeremia 10,5 ff findet sich eine Zusammenstellung, die ich studieren will.

Es geht dort um die Begriffe  "Nichts"  und  "(relatives) Sein",  ich würde sagen  Absolutes und Relatives.

Es folgen am Ende des Satzes Jeremia 10,5 aufeinander:    Ajin  -  otam  -  s.

Ajin = Nichts,   für mich  "Das Absolute",
otam = against, among, before, by, for, from, in(-to), (out) of, with,
s = Verbindung, binden (sanskrit si oder sa), Beziehung,    wie in  nhd. ist, sind,  lat. est, sunt,  ai. asti, santi,   also wie z.B.   "Der Himmel ist blau",   "Die Wiesen sind grün",    "Viele Deutsche sind Kaufleute",    "Norbert ist ein Frühaufsteher",    "Walter ist ein Langschläfer"   usw.,   also  -s- (ist, sind) genannt Copula, also (Verschiedenes) verbindend, Beziehung stiftend, engl. relate, also relativ, Relativität ausdrückend.

Ajin  otam  s    =   

Das Absolute gegen das Relative
Das Absolute inmitten des Relativen
Das Absolute vor dem Relativen
Das Absolute bei oder neben dem Relativen
Das Absolute für das Relative
Das Absolute vom Relativen her  (So erschließt Hegel das Nichts)
Das Absolute in das Relative hinein
Das Absolute heraus aus dem Relativen
Das Absolute mit, zusammen mit, zugleich mit dem Relativen.

Leitet man   "otam"   vom Altindischen ab, so ergibt sich der Sinn:    Das Absolute oder das Nichts verwoben, verflochten, zusammengefügt mit dem Relativen  (Sanskrit-Wurzel va = weben, flechten, zusammenfügen,   uta = geflochten, gewoben,    pra-uta  >  prota  =  dazugewoben, angeknüpft).

Solche Analysen führen die Übersetzer der Bibel nicht durch.  Sie können darum den eigentlichen Sinn so gut wie garnichicht erfassen.  Was sie nicht verstehen können, lassen sie einfach weg.  Mit dem alleinstehenden  "s"  am Ende des Satzes wissen sie z.B. garnichts anzufangen, so übersetzen sie es einfach nicht, ja in manchen selbst Hebräisch-Texten wird es einfach weggelassen.  Insgesamt kommt z.B ein neuzeitlicher Theologe in einem Dogmatik-Buch zu dem Schluß, daß in diesem und den folgenden Sätzen  "Nichtse" beschrieben werden.

Diese Nichtse will ich mir jetzt einmal ansehen.

Herzliche Grüße
Walter

 

                                               

 

Hallo Norbert,

diese erstaunliche Notiz über den römischen Erzieher und Philosophen Seneca habe ich im Internet gefunden:

 

Gottesbegriff und Todesanschauung

 

Senecas Gottesbegriff ist komplex. Je nach Kontext spricht er von „Göttern“, dem „Göttlichen“ oder dem „Gott“. Hinsichtlich der Entwicklung des Individuums schreibt er:

 

„Glaube mir, Lucilius, es wohnt in uns ein heiliger Geist, der unsere schlechten und guten Eigenschaften beobachtet und überwacht. Dieser verfährt mit uns ebenso wie wir mit ihm. Niemand ist ein wirklich guter Mensch ohne Gott. Oder könnte sich jemand ohne seine Hilfe über das Schicksal erheben? Ihm verdanken wir alle unsere großen und erhabenen Entschlüsse. […] Wie die Strahlen der Sonne zwar die Erde erreichen, aber noch ihrem Ausgangspunkt angehören, so steht eine große, heilige Seele, die herabgesandt wurde, um uns das Göttliche besser verstehen zu lassen, zwar mit uns in Austausch, bleibt aber ihrem Ursprungsort verhaftet: von dort geht sie aus, hierher blickt sie und nimmt Einfluss, unter uns wirkt sie gleichsam als höheres Wesen.“[142]

 

Der Weise schließlich steht für Seneca mit dem Göttlichen in engster Beziehung:

 

„Für den Weisen ist seine Lebensdauer wie für die Gottheit die Ewigkeit. In einem Punkt übertrifft der Weise die Gottheit: wenn diese frei ist von Furcht, so verdankt sie es der Natur, der Weise verdankt es sich selbst. Wahrlich es will etwas heißen, die Schwäche des Menschen mit der Unbesorgtheit der Gottheit zu verbinden. Die Philosophie hat eine unglaubliche Kraft, alle Gewalt des Zufalls aufzufangen.“[143]

 



 

 

 

Hallo Norbert,

so erstaunlich und inspirierend die Texte des Dionysius Areopagita für mich waren, so mußt du doch wissen, daß vieles noch vor ihm liegt, das bedeutend besser und wertvoller ist als alle seine Ausführungen, nämlich die Texte der Bibel selbst.  D. A. bezieht sich, wie unsere Theologen heute noch, auf die altbekannten Übersetzungen der Bibel.  Ich habe ihn in dieser Hinsicht überholt und führe nun aus, was er bei weitem nicht tun konnte.

So ist der Mensch eingespannt in ein gewaltiges Yagya, in ein Schlachtfeld zwischen 2 gegensätzlichen Parteien, und dies ganz bewußt.  Ich bin nicht bereit, diesen Kampf, der gigantische Zeiträume bereits dauert, als es den Menschen noch garnicht gab, mitzukämpfen, womöglich in weitere gigantische Zeiträume hinein, und ich habe darum vorgeschlagen, den Raum der Schöpfung so zu erweitern, daß alle bisherigen Gegensätze, ohne sich weiter zu behindern, darin genügend Raum für sich selber haben und ihr Wesen ausleben können.  Der Vorschlag wurde, so vernehme ich es klar in mir, gerne angenommen und ist inzwischen weitgehend oder schon vollständig realisiert.  Die Schlacht ist damit beendet und es gilt nur noch, die kleinen Scharmützel auf der Erde als letzte Reste zu beenden oder sich austoben zu lassen.

Was den Text der Bibel angeht, so erschließe ich ihn in einer Totalübersetzung so vollständig, daß man nicht mehr als jeweils einen einzigen Satz lesen kann, weil er so viel enthält, daß der gewonnene Zustand der Erfüllung keinen weiteren Raum für etwas anderes mehr läßt.  Es ist einfach erschlagend, diese allumfassende Intelligenz und Weisheit, mehr kann man nicht fassen.

So wie ich es sehe, ist nun so gut wie alles gelaufen und wird zunehmend besser geregelt.  Ich tue, was ich all die letzten Jahre getan habe.  Ich folge meinem Interesse und bedenke, was es fürderhin zu bedenken gilt, so weit wie ich einbezogen werde.

Alles was ich weiß, erzähle ich dir gerne, wie bisher so voraussichtlich auch weiterhin.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

Hallo Norbert,

ich erwarte also noch eine Antwort von Heiner Eichner.
Derweil hatte ich gestern noch einen Online-Text von ihm im Internet gefunden.
Du findest ihn so:
Schlossbibliothek Ansbach  (Staatliche Bibliothek)
Links  "Bibliothekskataloge und Fernleihe" anklicken
Karlsruher-Virtueller-Katalog anklicken
In Freitext  "heiner eichner" eingeben,  unten Deutschland alle Bibliothekskästchen anklicken
darüber rechts, etwas in der Mitte  "Nur digitale Medien suchen" Kästchen anklicken
Links  "Suchen"  anklicken
BVB  Bibliotheksverbund Bayern, Gürtelschnalle von Pforzen wählen
Kästchen  "Volltext"  anklicken
Auf Seite 110 findest du den Beitrag von Heiner Eichner, Gürtelschnalle ...

Nachdem ich mir angesehen hatte, in welchem Gedankenkreis er sich bewegt, muß ihm wirklich mein Text nicht als das "geeignete Brot" erschienen sein, und ich habe weißgott kein Bedürfnis mehr, mich mit Geisteswissenschaft zu befassen, die so weit von dem öffentlichen Interesse vor allem der Jugend entfernt liegt wie das Arbeitsgebiet dieses Sprachwissenschaftlers.

Herzliche Grüße
Walter


 

 

Hallo Norbert,

weißst du, oder hast du Maharishi davon reden hören, ob es eine Tiefe
des Seins gibt?
Meiner Meinung nach, ja.
Zwar gibt man, wenn man transzendiert, gerne seine Individualität auf,
es ist angenehm, von allem frei zu sein, aber auch wenn man sich ganz im
Sein weiß, mag es doch Wesen geben, die schon längere Zeit und tiefer
eingedrungen im Sein sind.  Auch entspricht wohl eine schwierigere und
anspruchsvollere Aktivität einer größeren Tiefe im Sein als eine leichte
und einfache.  Ich denke mir, daß ganz im Sein versunken, doch Eines
erhalten bleibt:  Ein Restkarma, vielleicht eine Konstellation von hohen
Idealen, ganz hervorragenden und subtilen Eigenschaften, und daß es
Wesen gibt, tiefer im Sein, die dies alles, was "über" ihnen liegt,
beobachten können.  Sie sind es auch, die sehen, daß hier oder dort in
einer Welt gerade ganz bestimmte hervorragende Eigenschaften gebraucht
werden, und da sie wissen, daß diese oder jene Person tief im Sein
ebensolche Eigenschaften hat, so werden sie wohl in der Lage sein, dem
betreffenden Wesen die entsprechenden Gedanken zu schicken, und dieses
Wesen wird wohl aus seiner mildtätigen Natur heraus und vollkommen
einsichtig die Gedanken für gut heißen und wieder irgendwo in einer Welt
deshalb tätig werden, bis die Aufgabe erfüllt ist.  Ich glaube, man kann
sich nie ganz sicher sein, der Welt entronnen zu sein, denn selbst tief
im Sein geborgen, kann es doch immer Wesen geben, die tiefer im Sein
sind und Gedanken schicken, die wieder zum Handeln auffordern. 
Jedenfalls bin ich sicher, daß das Sein auch eine unendliche Tiefe hat,
sonst wäre es eben nicht unendlich.

Wie siehst du das?

Herzliche Grüße
Walter


 

Hallo Walter,
Es gibt eine Aussage von Maharishi, dass die Knochen vom Sein durchdrungen sein müssen.
Und dann gibt es in der Bhagavad Gita eine Aussage. (ich weiß leider nicht mehr wo) dass das Sein aufrecht erhalten zu können beim Denken leichter geht. Beim Handeln das Sein aufrecht zu erhalten ist etwas schwieriger. Am Schwierigsten ist es beim Reden.
Das deutet an, dass es verschiedene Durchdrungenheitsgrade des Seins gibt.
Eine 100 prozentige Durchdrungenheit scheint aber nicht möglich zu sein.
Da gibt es die lesh avidya, das kleine bisschen Unwissenheit, das übrig bleibt. Nach Maharishi ist es wie das Salz in der Suppe.
Diese lesh avidya ist ein kleines bisschen Dualität, das für die Aufrechterhaltung der Individualität sein muss.
Eine weitere Dimension der Tiefe ergibt sich durch die Transformation von Stille oder Sein. Ebenfalls in der Bhagavad Gita hat Maharishi kommentiert, dass die Entwicklung von TC zu CC und dann weiter zu GC und UC eine Transformation von Stille ist.
Und dann gibt es noch BC und.......
Maharishi ist Fragen, wie weit das noch geht ausgewichen.
Es ist aber klar, dass ein höherer Bewusstseinszustand mit einer größeren Fülle einher geht.

 

Viele Grüße
Norbert

 

TC = Transcendental Consciousness Transzendentales Bewußtsein

 

CC = Cosmic Consciousness Kosmisches Bewußtsein

 

GC = God Consciousness Gottesbewußtsein

 

UC = Unity Consciousness Einheitsbewußtsein

 

BC = Brahman Consciousness Brahmanbewußtsein

 



 

Hallo Norbert,

danke!
Maharishi ist bestimmten Fragen immer ausgewichen, weil er praktisch denkt, was eben für die Jetztzeit nötig ist.  Er tut nichts Überflüssiges, und nichts, was im Moment auf unnütze Abwege führen könnte.
Ich frage mich aber zum Beispiel, wie das bei Buddha gemeint war.  Man  (seine Schüler, oder war es sein Lieblingsschüler) hat ja beobachtet, wie Buddha bei seinem "Erlöschen" verschiedene Stufen durchschritten hat bei seinem Rückzug aus der Welt, und dort klang es sehr endgültig und unwiderruflich.  Ich kann meine Frage also selbst nicht endgültig beantworten.

Herzliche Grüße
Walter

P.S.;  Ich habe den Text Exkurs 7 über agni und -gn- auch an meinen Verlag geschickt. Dort meint man, der Text sei für die Allgemeinheit nicht geeignet  (kommt aber in einem der noch nicht veröffentlichten Teile meines Buches nun einmal vor).


 

Hallo Walter,

 

Auch im Vedanta heißt es im letzten Sutra
Keine Wiederkehr nach der Schrift, keine Wiederkehr nach der Schrift.
Die Wiederholung macht es auch endgültig.
Nur, es ist für diese Welt ein Erlöschen.
Das Sein des Individuums ist davon unberührt.
Im Kommentar von Shankara wird im letzten Sutra von einer Brahma Welt gesprochen.
Ich schicke Dir das letzte Sutra gleich als Fotografie.

 

Viele Grüße
Norbert

 



 

Hallo Norbert,

anavrtti shabdad  würde ich einen anderen Sinn geben.  Shabda ist bei Panini ein Laut, der Bedeutung hat.  Also :   Nichtwiederkehr von einem bedeutsamen Wort her.  Das heißt, er wird von irdischen Bedeutungen, von irdischen Sinngebungen nicht mehr angesprochen, ist von ihnen her nicht mehr zu beeinflussen. Dies entspricht den Stufen der geistigen Abkehr Buddhas in irdischen Inhalten.


Hallo Walter,

 

Diese Übersetzung ist genial. Denn genau das ist es.
Von irdischer Sinngebung nicht mehr angesprochen. Das kann aber auch eine Nichtwiederkehr im physischen Sinn bedeuten. Der Befreite hat die Wahl.

Viele Grüße
Norbert

 

 

 

 

Hallo Norbert,

weißst du mehr über Narayana?
Ich kenne das Wort nur von der Puja her und kann es übersetzen.
Es bedeutet   Weg (ayana) des Menschen (nara).
Über eine mögliche Hierarchie in den spirituellen Traditionen der Erde bin ich mir noch nicht im Klaren, bin aber froh, in die vedische Tradition einbezogen zu sein.  Über das Wissen (Veda) führt der Weg unmittelbar zur Freiheit und Unabhängigkeit.  Ich bin noch nie so stark gewesen als zu der Zeit, wo ich mich intensiv mit vedischem Wissen befaßt habe.

Maharishi sagte immer, daß wir als TM-Lehrer wissend sind, das Wissen haben.  Daß das so ist, bemerken wir in unserem Denken und im Gespräch mit anderen, wo wir automatisch und spontan gegenüber unseren Gesprächspartnern die höhere und höchste Reflexionsstufe repräsentieren, eben so, als ob wir alles wüßten.  Wir wissen es , ohne es bewußt gelernt zu haben.  Dies trägt sich durch unser ganzes Leben durch, selbst durch meines, obwohl es stark angegriffen wurde.

Wenn man mich fragen würde, was mein tiefster Grund ist, worauf ich mich letztlich verlasse, würde ich sagen:  Zeitlosigkeit.

Herzliche Grüße
Walter


 

Hallo Norbert,

das  "Unüberbietbare",  das ich im Mahabharata angetroffen habe, war folgendes:

Ich hielt einen Textabschnitt für eine Rede Krishnas an Arjuna, als den Vertreter der Menschheit, fühlte mich also von Krishna so angesprochen, wie es der Text wiedergab, eine gigantische Lobeshymne mit allergrößten Erwartungen.

In Wirklichkeit war es aber eine Lobeshymne von Varuna an Krishna, sodaß ich mir wahrscheinlich nicht anmaßen darf, daß alles, was an Krishna gerichtet war, auch für mich gilt.
Trotz alledem neige ich nun trotzdem nicht zu allergrößter Bescheidenheit, weil ich glaube, daß der Mensch tatsächlich großartige Möglichkeiten in seinem Potential bereithält.

Das 7.Kapitel der Bhagavadgita hat ja auch Krishna im Mittelpunkt. Wenn der Kommentar Maharishis vielleicht außergewöhnlich und unerwartet sein soll, dann vielleicht, weil er bestimmte Wertungen gegenüber Krishna, der Verkörperung Vishnus enthält, indem Gott als Person bestärkt oder aber nicht bestärkt wird, wie es Krishna ja als Person darstellt.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

Hallo Norbert,

was anscheinend immer wieder vergessen wird, bei allen Streitigkeiten der Lehre, ist doch, daß die gesamte materielle Schöpfung des Universums, mit all den verschiedenen Schöpfungs- und Evolutionsphasen, allen Zeitaltern, nur dem einen Zweck gedient hat und bis heute dient, nämlich den ersten und entscheidenden Fehler irgendwie "auszubügeln", daß das erste geschaffene Wesen, das erste und höchste Objekt der Liebe des Schöpfers diesen nicht wiederliebt und diese Haltung bis heutigentags auch nicht aufgegeben hat, trotz aller Bemühungen des Schöpfers.

Der Mensch nun, so heißt es, soll als allerjüngste Blüte dieser Schöpfung, in einem vielleicht letzten Versuch, eine exakte Nachbildung des abtrünnigen erstgeschaffenen Wesens sein, und tatsächlich mißlang dieser Versuch in seinen ersten Stadien und später sehr deutlich erneut, und bis heutigentags ist die Menschheit zerrissen in Gegensätzen, in scheinbar ausgleichenden Rachekriegen und immer neuen feindseligen Handlungen.

Ich habe aus all dem die Konsequenzen gezogen und sehe das Heil allein und ausschließlich in einem erweiterten Horizont, in einer neuen  und größeren Schöpfung, in welche die alte Schöpfung harmonisch eingehen kann und wo alle bisherige Gegensätzlichkeit nebeneinander unbeschadet bestehen kann, alle Feindseligkeit sich auflöst.  Diese neue Schöpfung schaffen  wir bereits, indem wir die Lebensebene tiefer ins Sein verlegen, wo alle Gegensätze als mögliche Varianten zugleich bestehen, ja sich vielleicht ergänzen können.

Ich habe dies nicht nur unbewußt instinktmäßig wie die Meditierenden getan, sondern mit dem Intellekt die notwendigen Schritte durchdacht, angeregt und wirksam werden lassen. Man legt auf diesem Weg tatsächlich alle Grenzen und persönlichen Eigenschaften ab.  Es ist eine Art Sterben gegenüber allem, was man bisher wichtig genommen hat.
Ich kann kaum noch glauben, wie es jetzt weitergeht. Es scheint alles zunächst viel zu hoch für mich, fast schon Resignation, aber ich wachse immer wieder hinein und durchdenke  -  mit wessen Hilfe auch immer  -  es klar, und da es logisch ist und nach allem hin anerkannt wahr, wird es auch akzeptiert und damit wirksam, ist Realität, unauslöschliche Wirklichkeit,  Schritt für Schritt, immer weiter und weiter. Es zentriert sich  -  oft nach Pausen  -  immer wieder alles auf mich hin, es hängt an mir und ich bin darin verwoben, werde gefragt, und ich antworte, so gut ich kann; daraufhin geschieht wieder etwas   usw. usw.  Es ist ein Wegbahnen, ohne Zweifel.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

Hallo Norbert,

hier ein kurzer Rapport, wie es bei mir weitergeht, sobald ich auf Deine WKI-Texte zurückgreifen kann.

Momentan bin ich in einer sehr glücklichen Lage. Der 1.Teil meines Buches "Die gemeinsame Wurzel ... " wird zur Publikation vorbereitet.  Die anderen 3 Teile sind von mir schon fertig geschrieben, jeder der 4 Teile hat etwa den Umfang von 300 Seiten in dem Buchformat des Verlages.

Bis diese 4 Teile alle durch den Druck gegangen, publiziert und vermarktet sind, habe ich wunderbar viel Zeit und Muße, den nächsten Schritt vorzubereiten und durchzuführen, ein Buch mit dem Titel  "Die innere Philosophie aller Sprachen.  Teil 1:  Die Bedeutung und Funktion der Laute N, T und K.     Teil 2:  Die Bedeutung und Funktion der Laute P, ... usw.,  abgeleitet aus den heiligen Schriften aller Kulturen und dem gegenwärtig verfügbaren Wortschatz aller Sprachen."

Sobald ich dies alles hinter mir habe, werde ich mich wahrscheinlich ziemlich ausschließlich mit Mathematik befassen, in welchem Umfang weiß ich noch nicht, aber welches Ergebnis ich erwarte, weiß ich sehr wohl.

Die Fortsetzung des Buches  "Die gemeinsame Wurzel ... "  überlasse ich wahrscheinlich den Linguisten, wenn sie es können.  Sie müßten als Nächstes, nach  "TAR  der Weg"  die  Wortwurzeln  KAR  und  PAR  allumfassend beschreiben, es sei denn, ich mache es doch lieber selbst.  Mal sehen, was sinnvoll und möglich ist.

Ich wünsche Dir und Beate ein gutes Hinüberkommen und viel Freude im neuen Jahr!

Herzliche Grüße
Walter


 

Hallo Norbert,

es gibt da ein Büchlein, betitelt "Der Anfang", der Autor wird nicht genannt, der Herausgeber ist Ulrich Heerd.
Darin wird ein Erlebnis der Nacht beschrieben, als der Autor mit geschlossenen Augen den Sternenhimmel betrachten konnte, so als ob es kein Dach zwischen ihm und dem äußeren Himmel gäbe, und er hat die Sterne nicht nur gesehen, sondern auch ihren Klang vernommen  usw. usw., ein für ihn einmaliges Erlebnis, mit Erfahrungen, die nur schwer zu beschreiben sind.  Er versucht es aber trotzdem.

Ich will nicht behaupten, daß ich voll mit ihm übereinstimme, vor allem nicht in der Wertung  -  bejahend oder abzulehnend  -  bestimmter Ereignisse und Wahrheiten, aber ich will Dir einen kurzen Textauszug schicken.  Vielleicht hast du Lust, ein Urteil darüber abzugeben.

Also, im Text, betitelt:  "Das Nichts hat nur sich" :

"Der Teil des Sein/Nichts, der sich selber nur als unendlich erfährt, erfährt nur sich und nicht mehr das Opfer und die Liebe, die ihm innewohnte.  Dieser Teil erkennt nur sich selber und seine Unendlichkeit, und seine Gedanken drehen sich nur um ihn selber.  Es entstehen somit eigene Mittelpunkte, die nur um sich selber kreisen.  Und es gibt so ein Sein, das im Lichte der Gottheit eingehüllt ist, und ein Nichts, das auf der Suche nach sich selbst, sich in der bedingten Unendlichkeit nur um sich selber dreht.  Ein schwarzes, leeres, um sich selber drehendes Nichts, ein Nichts, das wie ein starker Wirbel eine enorm starke Saugwirkung hat, gefräßig alles in sich hineinziehend  -  sich selber verzehrend und sich selber gebärend.
Ein schwarzes Nichts, das bereit ist, alles in seinem Sog aufzunehmen und ins Nichts zu führen.  Das Nichts also, als einen riesigen, eigenständigen Schatten des Seins  -  definiert durch das Fehlen des göttlichen Bewußtseins der Liebe und ihrer Opfertat."

Ich lese jetzt mal weiter, das nächste Kapitel ist betitelt:  "Der Lichtträger" (Luzifer).

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

Hallo Norbert,

von nun an beginne ich, die "Dinge beim Namen zu nennen".

Herzlliche Grüße
Walter

 

 

 

 

 


Walter Gräbeldinger
Brauhausstr. 7
D-91522  Ansbach                                                9. Okt. 2015

Herrn
Prof. Dr. Heinrich Hettrich

 

Sehr geehrter Herr Prof. Heinrich Hettrich,

Sie haben also keine Zeit für meine  "Hypothesen".
Ich sage Ihnen voraus:  Es wird ein böses Erwachen geben für Sie und die Ihnen gleichgesonnenen Sprachwissenschaftler, wenn Sie in aller Öffentlichkeit in Ihrer Beschränktheit bloßgestellt sein werden, denn es wird realisiert und demonstriert sein, wovon Sie offenbar nicht einmal zu denken wagen.  Sie halten das Chinesische also nicht vergleichbar mit dem Altindischen.  In einem früheren Schreiben hielten Sie nicht einmal das Hebräische vergleichbar mit dem Altindischen, und so fort.

Das wäre vielleicht garnicht so schlimm, wenn Sie nicht alle Informationen hierüber in Ihrem Hochmut ausklammern würden, gar als "Spinnerei" abtun.  Hier wird Ihre Schuld liegen, wenn ich Ihre Haltung und die Haltung der Ihnen Gleichgesonnenen schonungslos der Öffentlichkeit dokumentieren werde.  Denn ich demonstriere, nicht nur die Verwandtschaft dieser oder jener Sprache mit dieser oder jener anderen, sondern zeige die Verwandtschaft aller noch so entlegenen Sprachen der Erde untereinander auf und rekonstruiere ohne große Anstrengung eine Erste Sprache, aus der alle anderen Sprachen hervorgegangen sind.  Bin gespannt, mit welchem Interesse Sie dann noch für Ihre ach so wichtigen Beschäftigungen rechnen können.

Mit freundlichem Gruß
Walter Gräbeldinger

 

 

 

Hallo Norbert,

erinnerst du dich an die Stelle in der Gita, wo Ardschuna die göttliche
Schau zuteil wird, die er nicht ertragen kann ?
Hier eine Parallelstelle dazu:

Gen.  28 : 17

Das Abstandnehmen von Zittern und Beben, und das Abstandnehmen vom
Unsterblichen, was ist das?  Die wahrhaftige Furcht, die Stätte der
Gesichte, das Nichts ist das, insofern man in das Innere von Elohim
sieht, ein Entsetzen ist das, das Wegraffen aller himmlischen Ruhe.

Du wirst es nicht glauben, wenn du die bisherige Übersetzung liest.

Herzliche Grüße
Walter

 

Hallo Walter,

 

Ja, so macht das mehr Sinn.
Schließlich soll es die heilige Schrift sein und nicht eine Ansammlung von mehr oder weniger belanglosen Geschichten.

 

Viele Grüße
Norbert

 

 

 

 

 

 

Hallo Norbert,

meinst Du, man kann es so sagen:

Die Welt ist in Gott als Person.  Gott als Person und seine Welt sind im
Reinen Sein, im Absoluten.  In diesem ist außer Gott und seiner Welt
noch vieles andere, unmanifest, nicht ausgeführt, außerhalb der Person
Gottes und seiner Schöpfung, aber potentiell gleichfalls möglich.

Herzliche Grüße
Walter

 



 

Hallo Walter,

 

Wenn Gott die eine allumfassende Existenz ist, kann es ausser ihr nichts geben.....sonst müsste wieder ein Gott postuliert werden, der Alles umfasst. Und ausser diesem gäbe es dann wieder nichts. Es ist ein logisches Problem.

 

Viele Grüße
Norbert

 



 

Hallo Norbert,

das ist es sehr genau !
Aber gerade dieses Nichts, und wieder Nichts, das stets außerhalb von allem ist, losgelöst ( = ab-solut, von ab-solvere = loslösen, befreien) vom jeweiligen Großen, noch Größeren, noch Größeren usw., das ist das letzliche Außerhalb von allem Begrenzten, das absolute, reine Sein, nichts Bestimmtes mehr, unbestimmt, rein, unmanifest.
Herrlich, darüber nachzudenken, macht Spaß!  Danke Dir !

Herzliche Grüße
Walter

P.S.:  Was sagt denn Beate zu alledem?  Ich hatte einmal eine Freundin, die mich bei weitem übertroffen hat. ist aber schon lange her.


 

 

 

Hallo Norbert,

ich wollte wissen, ob die heutige Physik davon ausgeht, daß es nur ein
einziges Universum , oder ob es deren mehrere oder viele gibt, und habe
darum unter Youtube einmal "universen" eingegeben.  Dabei bin ich auf
einen Beitrag  "Paralleluniversen" gestoßen, in dem behauptet wird, es
gebe viele Universen gleichzeitig, und sie existierten möglicherweise
zugleich im selben Raum, ohne sich gegenseitig wahrzunehmen und zu
beinflussen.  Spektakulär wird ein Bild gezeigt, wie ein Dinosaurier
durch ein Wohnzimmer läuft, unbemerkt und unbeachtet von dem darin
sitzenden Fernsehzuschauer.
Was hältst Du davon?  In Naturwissenschaften kennst Du Dich besser aus.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

Hallo Walter,

Parallelwelten sind das Ergebnis einer Formel bzw. einer Berechnung, in der ein mehrdimensionaler Raum angenommen wird.
Seit Einstein haben die Physiker die Gewohnheit, erst Berechnungen anzustellen und dann empirisch zu überprüfen, ob das stmmt.
Die Vorstellungskraft ist da schon lange ausgehebelt. Das ist der Stoff für Science Fiction.

Insofern kann man sich alles vorstellen, weiss aber nichts genaues.

Viele Grüße
Norbert

 

Hallo Norbert,

danke Dir!  Was real ist, weiß man also nicht.
Mathematisch läßt sich vieles aufstellen, ohne daß man weiß, ob es einer Wirklichkeit entspricht.
Es wird aber auch behauptet, daß es Welten geben könnte, in denen völlig andere mathematische Gesetze gelten.  Das halte ich für nicht möglich.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

Hallo Norbert,

ich bekomme in den letzten Tagen viele Aufforderungen zu Yagya und Spenden.  Ich muß sie alle unbeantwortet lassen, da ich in meinen finanziellen Verhältnissen nun einmal nicht zu den Geldgebern gehöre.  Mein Beitrag ist ein anderer. Ich habe Dirk und Ingeborg Hostmann auch davon unterrichtet, worin ich meinen Beitrag sehe. Trotzdem höre ich natürlich gerne vom Movement, wenn ich auch eigene Zielsetzungen verfolge.  So gelingt es mir wohl immer besser, die Kluft zwischen meinem TM-Wissen und unserer gegenwärtigen Kultur hier zu überbrücken.  Die Bibel ist eine Schatzgrube.  Wir hätten sie wohl einfach übergangen.  Ich bemerke aber, welcher Verlust es wäre, auf diese hohe Ebene von Bewußtsein zu verzichten  -  wenn man alles richtig übersetzt.  Ich bekomme allmählich das locker in den Griff.  Du wirst es nicht glauben, was in der gängigen Übersetzung steht, wenn du es mit meiner vergleichst.  Hier 2 Beispiele:

Genesis:

 

Gen. 16 : 1

 

Das Leitende von Allem ist das Aufkommen von Freude, nicht das Durchbrechen, und nicht die auswuchernde Zügellosigkeit, die zu Bedrängnis führt, sich ins Gedächtnis eingräbt und entfremdet.

 

Gen. 16 : 2

 

Und die Grenze des Unsterblichen leitet zu Freude an. Das Getümmel der Welt gebietet, das ordnende Bewußtsein Gottes mit einzubeziehen. Aus dem Durchbrechen ergibt sich: Laß es nicht zu Auswucherung kommen. Es führt dich vielleicht ins Getümmel der Welt. In vieler Hinsicht gräbt es sich trennend in dein Bewußtsein ein. Das Entstehen von Freude sei für alles dein Führer.

 

Herzliche Grüße
Walter

 

 

Hallo Walter,

 

Die Übersetzer haben halt das übersetzt, was sie gesehen haben.......Und dabei wahrscheinlich auch die Sprache gebeugt.
Haben die Juden ein anderes Verständnis für das Alte Testament?
Testament ist übrigens auch ein sehr interessantes Wort.......Testament von was? Von der Unergründlichkeit des Schöpfers?
Gibt es dafür auch eine bessere Übersetzung?

 

Viele Grüße
Norbert

 

 

 

Hallo Norbert,

Die jüdische spirituelle Tradition (Kabbala) fordert geradezu auf, von den alten Übersetzungen Abstand zu nehmen und alles richtig zu übersetzen.  Aber sie wird nicht beachtet, soweit ich es erkennen kann.
Der Schöpfer ist unergründlich, das ist wahr.  Aber wir Menschen, die er vermutlich als seine Ebenbilder erschaffen hat, sind es auch, da wir ja, wie du weißst, gleichfalls zur Unendlichkeit Zugang haben.
"Testament" ist kein schlechtes Wort.  Es bezeichnet eine Art Vertrag zwischen Gott und den Menschen, eine Vereinbarung, eine ideales Verhältnis zu beider Nutzen.
Dieser Vertrag ist aber immer wieder gebrochen worden, sodaß ich vorgeschlagen habe, diesen Vertrag zu erweitern und die bestehende Schöpfung, da sie mir für die Pluralität der Wesen zu klein erschien, nun in eine größere und höhere Schöpfung eingehen zu lassen, in der alle Probleme nicht mehr auftreten. Wir haben durch Guru Dev und TM ganz neue und höchst erfreuliche Möglichkeiten geschaffen, erfreulich auch für den Gott der Bibel.  Er dankt es uns.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

Hallo Norbert,

ich hoffe, daß du neben deinem "Householder-Life" doch noch ein halbes Ohr für mein "Perpetuating Cognition Life" übrig hast, jedenfalls wünsche ich mir das.

Im Moment bin ich beim Tibetischen angelangt und etwas hält mich dort hatnäckig fest, sodaß ich gründlicher recherchieren soll.  Ich sage dir, das ist mehr als nur eine Sprache, hier tun sich Räume auf  -  weit zurück in die Vergangenheit, und ebenso weit in die Zukunft.  Das sind Geister, die mit unserem Leben hier gar nichts mehr zu tun haben, nur noch ihr gigantisches Wissen mit den Besten unseres Planeten teilen, sie ab und zu  -  mehr so nebenbei  -  mal hier und da beratend, eine Kleinigkeit für diese Weisen, aber Scheunentore weit für alle, die solchermaßen beraten werden.

Und die Sprache  -  was soll ich sagen  -  wetteifernd mit dem Altindischen an Weisheit, Tiefe und Alter.
Kannst du dich noch an das Rigveda-Wort  " go "  erinnern, das von unseren Linguisten mit  " Kuh "  übersetzt wird ?   " Kuhwandel, Kuhweide usw. ... "
Im Tibetischen hat es die Bedeutung   " place, room, space ",  bezeichnet also, knapp gesagt   " Lebensräume, Erfahrungsräume usw. ".  Ich weiß noch zu wenig darüber, sage also am Besten nichts weiter.

Oder, was die Lautung anbelangt, so entspricht    tibetisch  skad  ( Laut, Stimme, Sprache )  dem altindischen   schabda  ( Laut, Ton, Stimme, Rede ... )  -  der Vergleich ist von mir gefunden.
Dabei ist nun tibetisch  sk  ürsprünglicher als  altindisch  sch   -   so wie im Deutschen  sch  aus  sk  entstanden ist :  skeidan > scheiden,   skephen > schöpfen,   skirm > Schirm  usw.
Andererseits ist aber   altindisch  bd  ursprünglicher als  tibetisch  d   von   schabda  und  skad.

Ich werde gedrängt, nicht mehr darauf zu achten, was wohl unsere Linguisten über meinen Text sagen werden.  Solche Überlegungen werden mir mehr und mehr verboten.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

 

 

Hallo Norbert,

aus dem, was ich Dir geschrieben habe, kann man es wohl entnehmen. Vielleicht ist es Dir auch so schon klar oder zumindest nicht fremd.
Da das Absolute eine unbegrenzte Tiefe hat, kann man in ihm auch alle Grenzen überschreiten.
Das heißt, man kann zum Beispiel auch die Grenzen dieser Schöpfung, in der wir leben, überschreiten und außerhalb ihrer stehen, unterliegt dann nicht mehr ihren Schranken und Gesetzen, ja kann diese  -  von einem höheren Standpunkt aus  -  kommandieren, über sie befehlen.
Das habe ich tatsächlich erlebt, ich glaub' es immer noch nicht ganz, hätte nicht gedacht, daß das real ist.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

 

 

Hallo Norbert,

ich habe es vielleicht schon erwähnt, sodaß dies nur eine Wiederholung ist, meine Ansicht zu den Yagyas.
Ich glaube, daß man im Leben haargenau das bekommt, was man verdient, und woran man sich mißt.
Jegliches darüberhinaus mehr wollen ist albern und unvernünftig, kann nicht rechtmäßig sein.

Ich sehe ganz klar einen Weg vor mir, den Weg.
Das Absolute ist unermeßlich und völlig unauslotbar, man kommt in seine Tiefe an kein Ende.  Man entdeckt, je tiefer und tiefer man kommt, immer wieder neue und neue Potentiale, Wesen von gewaltiger und immer größerer Macht und Intelligenz, je tiefer man kommt, es gibt da keine Grenze.  Dieser Weg, in die Tiefe, ist der Weg.  Jeder geht ihn in der für einen selbst gewohnten und natürlichen Geschwindigkeit, und verweilt auf allen Ebenen, so lange er will, und solange es die Umstände erlauben oder gebieten.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

Hallo Walter,

 

 

 

das sehe ich genauso.

 

 

 

Viele Grüße

 

Norbert

 

 

 

 

 

Hallo Norbert,

im Anhang findest du meine Erfahrung  von Einheit aller Sprachen kurz zusammengefaßt.

Herzliche Grüße
Walter

 

 

 

Die Kreativität Gottes

 

Dies ist der erste Erklärungskreis zur Materialsammlung und den daraus fließenden Erkenntnissen meines Buches „Die gemeinsame Wurzel aller Sprachen des Planeten Erde. Beginn einer Beschreibung.“

 

In der Bibel werden gewöhnlich die Namen nicht übersetzt, selbst dann nicht, wenn sie tatsächlich einen Sinn ergeben.

 

So heißt es Jahweh, Elohim usw. als Namen Gottes, oder der Name, nach dem die ersten 5 Bücher des Alten Testamentes benannt sind, Moses.

 

Andererseits, so scheint es, gibt es Wesen, die das Tun Gottes beobachten können, denn sie beschreiben es ja, als die Verfasser der heiligen Schrift, ja sie beschreiben sogar das Denken und Urteilen Gottes, als ob sie in seine Seele schauen könnten. So jedenfalls entnehmen wir es den gängigen und bekannten Übersetzungen der Bibel.

 

Wie wahrhaftig sind nun diese Übersetzungen ?

 

Nach Auffassung der spirituellen jüdischen Tradition, so der Kabbala, geben die bekannten und gängigen Übersetzungen des Alten Testamentes nicht den wahren und eigentlichen Gehalt der verfaßten Texte wieder, sondern gewissermaßen nur ihr „äußeres Gewand“, im Stile einer Historie romanhaften Charakters.

 

Es komme aber darauf an, den unter dem Gewand verborgenen Körper, und in tieferer Schau die in diesem Körper wohnende Seele zu finden, um den Kontakt zur Seele aller Seelen herzustellen.

 

Wie sehen nun die Texte aus, wenn man die Namen übersetzt, sie aufschlüsselt, und ihren Sinn in die Übersetzung mit einfließen läßt ? Kommt man dem eigentlichen Körper der Texte, oder der in ihm wohnenden Seele näher, und wenn ja, wie zeigt sich das, und wie wird dadurch der Kontakt zur Seele aller Seelen hergestellt ?

 

Um es als Erstes zu sagen: Es ergibt eine Beschreibung des Bewußtseins, deines Bewußtseins, meines Bewußtseins, eben des Bewußtseins jedes Lesers, und des Wirkens der Seele aller Seelen in ihm, und des kooperativen Wirkens beider, eine Verquickung, ein Miteinander und Füreinander meiner, deiner, jedermanns Seele und der Seele aller Seelen, eine Verbindung und Gemeinsamkeit jedes einzelnen Wesens und der alles durchdringenden, alles übergreifenden, universell koordinierenden Seele aller Seelen.

 

Dies ist der Kontakt: Ein Begreifen, ein Verstehen meines Lebens in seinem Verwobensein mit der Kraft und kreativen Wirkung der alles koordinierenden und aus einer Supervision heraus steuernden Seele aller Seelen.

 

Dies ist der Gewinn, den man aus einer vollständigen und zutreffend richtigen Übersetzung der heiligen Texte ziehen kann, ziehen soll, und ziehen wird. Eine Totalerkenntnis, die so erfüllend ist, daß jegliches Denken ihr gegenüber völlig versagt, daß es, vollends überstiegen, mit einem Male, resignierend vor dieser Übermacht, überwältigt von diesem Eindruck, seine Funktion völlig einstellt und staunend, wie erschlagen, nur noch still verharrt.

 

Es dauert eine Weile, bis man sich wieder gefaßt hat, zur „Normalität“, wenn man sie „normal“ nennen will, zurückkehrt.

 

Die Frage ist nun: Wie gelangt man zu einer vollständigen und zutreffend richtigen Übersetzung der heiligen Texte, um diesen Gewinn aus ihnen ziehen zu können, wie er vorausgeplant und für uns vorbereitet dort verborgen liegt ?

 

Nun, nach all den Jahrtausenden von Jahren ist der tiefe logische Sinn der Urtexte in den heutigen Wortbedeutungen der Sprachen nicht mehr verfügbar, er ist meist hinter den simplifizierenden Sinnesdaten-Bedeutungen der Wörter unsichtbar geworden.

 

Dies hat neben den alles verschleißenden Kräften der Zeit noch andere Gründe. Will man der Bibel glauben, so hat Gott selbst in das Sprachgeschehen der Menschheit eingegriffen, hat deren Spracheinheit zerstört, in der so oft zitierten Sprachverwirrung damals in Babylon, was zur Folge hatte, daß wohl kleinere Gruppen - Sippen, Familienverbände - sich untereinander noch verständigen konnten, wohl sehr auf Herzensebene, halbwegs liebevoll, in Ausdrücken des täglichen Umgangs, daß aber das Kommunikationsnetz auf Volkesebene, mit mehr abstrakten und allgemeinen Bedeutungsmustern, zusammengebrochen war.

 

Nun sind die Menschen, die noch untereinander kommunizieren konnten, zusammengeblieben, in den einzelnen Sippen oder Familienverbänden, haben sich aber von den ihnen sprachfremden Gruppen abgesondert, sodaß die Menschheit insgesamt auseinandergedriftet ist, und nach und nach, im Laufe der Jahrhunderte oder auch Jahrtausende, den ganzen Erdball, mit all seinen verschiedenen Regionen besiedelt hat.

 

Nun haben die über den ganzen Erdball verteilten Menschen die Eigenheiten und Charakterzüge ihres spezifischen Wohn- und Siedlungsgebietes, ihrer Lebensweise in dieser Umgebung mit der noch verfügbaren Sprache in Worte gefaßt und so geistig aufbewahrt.

 

Aus ihrer Urerinnerung und im Einklang mit ihrem neuen Wohngebiet haben sich Gebräuche und Traditionen gebildet, bisweilen sind Kulturen oder Hochkulturen daraus entstanden, wohl abhängig von dem Ertrag und der Fruchtbarkeit ihres Lebensraumes einerseits und dem Grad der noch erhaltenen Sprachkenntnis andererseits, von Natur einerseits und Intelligenz andererseits.

 

Heute können wir diesen historisch gewachsenen Sprachschatz aller bekannten Völker uns vor Augen stellen, und wir müssen nur wissen, welche Wörter aller Sprachen untereinander identisch sind, um alle mit ihnen verbundenen Vorstellungen zu summieren und so den tausendfach illustrierten, aber im Kern der Ursprache bereits potentiell angelegten Reichtum zu erschließen.

 

Das Problem dabei liegt darin, daß die Sprachen während der langen Zeit ihrer Trennung sich noch viel weiter auseinander entwickelt haben als sie es nach der biblisch erwähnten Sprachverwirrung schon gewesen sein müßten, sowohl lautlich als auch dem Reichtum und Sinn ihrer Bedeutungen nach.

 

Doch das sind nur relative und somit überwindbare Schwierigkeiten, und wer sie überwinden kann, trifft auf den in gigantischem Ausmaß illustrierten und damit für den Menschen verständlich gemachten Sinnreichtum der Ursprache, ein Erlebnis, das den menschlichen Verstand immer und immer wieder übersteigt, eine unermeßliche und alles bietende Fülle.

 

Die hebräische Sprache, mit ihrem heute noch verfügbaren Bedeutungsreichtum ist ein winziger, unscheinbarer Bruchteil dieses Reichtums.

 

Will man also die Bibel, und wohl jede aus universellem Bewußtsein heraus verfaßte heilige Schrift wirklich verstehen, muß man diesen Ursinn und seinen in ihm verborgenen Bedeutungsreichtum erschließen, und dies ist nun potentiell jedem Menschen möglich, denn dieser Ursinn ist ja nun nach Jahrtausende langer menschlicher Erfahrung in den Sprachen so vielfältig illustriert, daß man gewissermaßen wählen kann, in welchem Maße man wissend oder erleuchtet sein will.

 

Machen wir uns also daran, die Worte und Wörter der wertvollen göttlichen Überlieferungen im Lichte aller oder zumindest ausreichend vieler Sprachen der Erde sehen zu lernen. Summieren wir diese verfügbare Fülle an Bedeutungen und gewähren jedem Menschen die ihm mögliche und ihm zukommende Erkenntnisfülle und die mit ihr verbundene Macht, Zufriedenheit und Freiheit, um dem ähnlicher zu werden, der all dies zu ebendem Zweck geschaffen und schicksalhaft veranlaßt hat.

 

Denn die Menschen waren zu arm im Geiste, zu wenig strukturiert, um die Gedankenfülle des Schöpfers und der Schöpfung fassen zu können. Also mußte man sie förmlich zwingen, reichliche Erfahrungen zu machen, um die Bewußtseinsmuster zu erwerben, die für das komplexe Wissen des Schöpfers und der Schöpfung zu deren Verständnis nötig waren.

 

Darum also die Sprachverwirrung und die Verteilung der Menschheit in die mannigfachen Erfahrungsräume der Erde. Die Menschen sollten geistig reicher und wendiger werden. Freilich muß man annehmen, daß Gott die wachsende sprachliche und kulturelle Spezifizierung der Menschheit zusammenfassen und überschauen konnte. Jedenfalls sehen wir uns - wohl letztlich durch seine Vermittlung - heute vor die Möglichkeit gestellt, diese sprachliche Vielfalt uns vollständig vor Augen zu führen und gleich wie Gott selbst sie zusammenzufassen.

 

Ich habe diese Vision mehrfach erlebt und muß sagen, daß der Geist unter diesem Eindruck zusammenbricht. Er kann es nicht fassen. Es bleibt eine lange Pause von völlig überwältigtem und ruhendem Bewußtsein zurück, aber nach einiger Zeit „normalisiert“ sich wieder alles, man fällt in das gewöhnliche Bewußtsein zurück.

 

Aber die Wiederholungen dieses Zustandes folgen bei intensivem Studium rascher aufeinander, und es ist abzusehen, daß sie eines Tages stabil bleiben. Dies ist eine völlig neue und bedeutend höhere Energieebene, ein völlig neues und unendlich erfüllteres Leben.

 

Meiner Erfahrung nach ist es ein absoluter Stillstand, ein erfülltes Am-Ziel-Sein, das weiß man. Man weiß, daß es darüberhinaus nichts zu denken, zu wissen, oder zu erfahren gibt. Ein Am-Ziel-Sein, endgültig, definitiv.

 

Es gibt in diesem Zustand auch kein Bedürfnis zu handeln. Wozu auch ? Es gibt keinen Mangel, man ist erfüllt, so als ob man alles hat, wenn man „haben“ damit vergleichen kann.

 

Denn was man im äußeren Bereich erwirbt, alle Freude, die von außen kommt, ist wie ein Strohfeuer, flackert kurz auf, und erlischt, ist von vergänglicher Natur.

 

Das Am-Ziel-Sein jedoch ist endgültig, definitiv. Es ist völlig klar, daß dies als dauerhaft erreichbar ist, für jeden Menschen, oder - durch Vermittlung - für die gesamte Menschheit, nur eine Zeitfrage, prinzipiell aber möglich, durch Anleitung und ausreichende Wiederholung, natürlich abhängig von der Gnade der Erkenntnis, die man sich verdienen muß, und die letztlich jedoch immer ein Geschenk ist.

 

 

 

 

Hallo Herr S.,

jetzt sag' ich Ihnen mal etwas.  Ich denke, Sie können es verstehen, und werden sich auch nicht darüber ärgern.
Was all unsere Konflikte ausmacht, Mißverständnis, Feindseligkeit, Ärger und Leid, ist ein zu eng begrenztes Feld der Freiheit.
Wir sind gewissermaßen zu eng aufeinander.
Wäre jeder von uns ein geistiger Milliardär  -  kein materieller, das sind oft Doofköpfe und keine wirklich freie Menschen  -  dann wäre es für ihn völlig unbedeutend und belanglos, wenn ein anderer ihn beleidigt oder ärgert, denn er hat ja gute Laune und Zufriedenheit im Überfluß, das heißt, er verzeiht mühelos alles, und lacht dazu.  Es ist ja auch oft so, daß man einen anderen ganz unbeabsichtigt beleidigt, aber ganz gleich, das spielt alles keine Rolle mehr.  Die eigene gute Laune dominiert so, daß einem nichts nahegehen kann, es kann einfach nicht.
Sie können sich vorstellen, daß solch eine Einstellung von ausnahmslos jedem das Leben unbeschreiblich heiter, und reibungslos kreativ macht.

Wie macht man also jemanden zu einem geistigen Milliardär?  Wie macht man alle zu geistigen Milliardären?

Es ist im Prinzip ganz einfach:
Man muß nur alle innerlich so frei machen, daß sie sich durch garnichts bedroht, eingeschränkt oder eingeengt fühlen, daß sie sich eben alle ungehindert frei fühlen.  Zweitens muß man ihnen zugleich eine brilliante Intelligenz einflößen, die sie absolut fehlerfrei denken und handeln läßt.

Wie macht man das?

Nun, wie Sie wissen, leben wir alle  -  jeder mehr oder weniger  -  bereits in einer Art "gleichgesittetem" kommunikativem Raum, folgen einem überkommenen und mehr oder weniger anerkannten und gelebten Allgemeinverständnis, einer Art sittlichem Verhalten.  Daß es hier Reibungen, Kritik und gegensätzliche Auffassungen gibt, ist allbekannt.
Warum kritisiert man sich, behindert man sich hier gegenseitig?

Weil die Maßstäbe zu klein gewählt sind, die Lebensräume und -gewohnheiten zu eng aufgefaßt  -  aus Furcht, von anderen verletzt oder hintangesetzt zu werden.

Immer das gleiche, es fehlt das innere Gefühl völliger Freiheit und Unbedrohtheit  -   ein Armenhaus, statt eines Milliarärspalastes in jedem.

Also immer die gleiche Frage:  Was muß ich tun, daß jeder sich innerlich frei und völlig unbedroht fühlt, und es auch ist, wenn alle so sind?

Besonders das  "Alle so sind"  scheint das Problem zu sein.

Jetzt die Lösung:
Es muß ein einziges Bewußtsein existieren, das sich immer und immer wieder so weit nach innen in Selbstlosigkeit zurückzieht, daß es alle Wesen gewissermaßen "unterfassen"  und in einem gemeinsamen Geist völliger Unbedrohtheit und Freiheit stützend versorgen und beleben kann, so daß keiner sich ausgeschlossen fühlt und alle sich unter diesem Geist völliger Unbedrohtheit und Freiheit ganz und gar einig sind und sich gegenseitig mögen.

Es ist nur die Frage, wer bereit ist, auf alles verzichtend, sich zu dieser völligen Selbstlosigkeit nach innen zurückzuziehen, und der Spender für Unbedrohtheit und Freiheit aller zu werden.

Herzliche Grüße
Walter Gräbeldinger

 

 

Hallo Herr S.,

Ihre Absicht, IS militärisch zu bekämpfen, ist ehrenwert.  So denkt ein Krieger, der die rechte Ordnung im Sinn hat und sie unter Einsatz seines Lebens wiederherstellen will.
Die Folgen Ihrer Handlung sind grauenhaft.  Sie holen damit den Terrorismus nach Deutschland, und der hat hier Tausende von Sympathisanten für IS, die auch noch organisiert sind.  Jetzt kommt es zu Terrorakten, Sie müssen Ausnahmezustände ausrufen, Verhaftungen vornehmen, Sympathisanten kontrollieren  (Tausende?). Für einen Moslem ist jeder andere Moslem ein Sympathisant, als Glaubensbruder.   und   und  und ....

Ich kenne Ihr Kriegerherz, habe es auch, gehöre aber einer höheren Kaste an, und mache darum als Regierender folgendes :

Ich stelle mit meinem Finanzminister eine Geldsumme zusammen, die bedeutend unter dem Betrag liegt, der Griechenland gewährt wurde und kaufe damit ein Stück Land für IS, wie er es braucht und wünscht und lasse ihn seinen islamischen Staat aufbauen. So erreiche ich folgendes:

 



 

1. Die Gefahr des Terrorismus ist für unser Land vollkommen abgewendet.

 

2. Sie gewinnen die Sympathie vieler arabischer Kräfte.

 

3. Sie zwingen IS, jetzt nicht mehr zerstörerisch und terroristisch tätig zu sein, sondern eben konstruktiv und idealistisch.

 

4. Sie lösen das Problem der Geiseln, die von IS jetzt freigelassen werden können.

 

5. Sie beenden alles militärische Geschehen und das allgemeine Morden.

 

6. IS wird Ihnen dankbar sein und sicherlich aus Stolz versprechen, sich für das politische und finanzielle Entgegenkommen zu revanchieren, d.h., unser aufgewendetes Geld muß nicht verloren sein, wie es das z.B. in den riskanten militärischen Operationen sicherlich der Fall ist.

 

7. Sie schaffen - überlegen Sie sich das - Zufriedenheit nach allen Seiten. Ich bin gespannt, wer dann noch nach Rache schreit. Lassen wir ihn schreien. Er schreit vergeblich. So viel fürs Erste.

 

Herzliche Grüße

 

Walter Gräbeldinger

 

 

 

Hallo Herr S.,

 

zum Jahreswechsel eine kleine Weisheit, wie ich sie kenne und verifiziere.
Es kann nur das auf einen zukommen, was in einem drin ist, angelegt ist.
Wäre es nicht so, würde nichts im Leben passen und alles wäre fremd, 
unverständlich und absurd.
Herzliche Grüße
W. Gräbeldinger

 

 

 

Hallo Herr S.,

ein paar Fakten zu unserem Gesprächsthema über Sinn und Unsinn der Religionen, bevor wir es im Sande verlaufen lassen und jeder so schlau ist wie zuvor, nachdem er seine Meinung kundgetan hat und damit basta.

Um es kurz zu sagen:  Das herrschende religiöse Bewußtsein, (beinahe) egal welcher Religion ist eine Katastrophe, und ich will auch erklären, warum:

Man mag die Geschichte glauben oder nicht, als angeblich Gott herniederstieg und die Sprache der Menschen in Babylon verwirrte  -  Tatsache ist, daß wir in einer "babylonischen" Sprachverwirrung leben.
Mehr als 6000 verschiedene Sprachen der Erde sind bislang bekannt, und wir verstehen oft nicht einmal die Sprache unseres Nachbarlandes.  Allein auf Neuguinea werden über 700 verschiedene Papuasprachen gesprochen, die keinerlei Verwandtschaft oder Ähnlichkeit miteinander haben  -  sagen unsere Sprachwissenschaftler ziemlich einmütig.  Nun ja, sie haben sich in dieses Chaos gestürzt und sind dabei verblödet und irre geworden, wie ich es sehe;  denn ich teile ihre Ansicht nicht.  Mir sind auch nicht alle Sprachen fremd, sondern zunehmend vertrauter  -  in ihrer extremen Verschiedenheit auf den ersten Blick.

Nun ja, was soll ich sagen?  Was ist da passiert, und wie kam es zu dieser Situation?

Meiner Meinung war es wohl so:
Wahrheit ist, daß alle Sprachen wohl letztlich ein- und dieselbe sind, so verschieden sie auch sein mögen.

Irgendwann  -  ich erkenne das am Zustand der sumerischen Sprache vor 6000 Jahren  -  erreicht wohl jede  Sprache einen Zustand der Vereinfachung aus Sprechbequemlichkeit, der nur noch allerprimitivste Kommunikation, Alltagsgeschwätz erlaubt, alles Genauere kann nur noch auf hochkomplizierte und umständliche Weise, mit vielen Worten ausgedrückt werden.
Aber bleiben wir einmal bei der Bibel. Sie muß ja nicht in allem Unrecht haben.  Danach hat sich folgendes ereignet, und es scheint mir so plausibel:

Ausgelöst wodurch auch immer, war irgendwann eine Verständigung unter der damaligen zusammen lebenden Bevölkerung in großem Rahmen nicht mehr möglich.  Es haben sich dann wohl kleine Gruppen gebildet, Sippen, Familienverbände, in deren Kreis auf Herzensebene eine einfache Verständigung noch möglich war. Diese Gruppen sind zusammengeblieben und haben sich von den anderen  -  nun sprachfremden  -  Gruppen getrennt.  So ist die ganze Bevölkerung damals in alle Richtungen auseinander gedriftet, jede Gruppe ausgestattet mit einem spärlichen Rest von Sprachverständnis, mit welch kümmerlichem Rest sie nun auf dem Weg in ihre spätere Heimat alles benennen mußte, alle ihre Lebensumstände in Worte fassen mußte.  Schließlich haben sich die Gruppen irgendwo seßhaft niedergelassen und über die Jahrhunderte ihr ganzes Leben, alle bedeutsamen Ereignisse in Worten festgehalten, so daß es ihnen verfügbar war.  Die verschiedenen und unübersehbar vielen Vorstellungen wurden in Worten festgehalten, so wie wir es heute vor uns haben:  Die Eskimos haben z.B. Dutzende verschiedene Wörter für viele Arten von Schnee, Wüstenvölker dagegen überhaupt keine.  Manche Völker haben es zu einer hohen Kultur gebracht, andere sind bei einer einfachen Lebensweise geblieben.

Tatsache aber ist nun:  Diese ursprünglichen, kümmerlichen Reste an Sprache  -  in Lauten und dem Geflecht der Bedeutungen  -  sind unsere heutigen Sprachen.
Jede heute bekannte Sprache ist   -  für sich genommen  -  nur ein winziger Splitter eines ehemaligen Ganzen, das in seiner Brillianz und Vollständigkeit unseren gegenwärtigen Sprachen unvorstellbar weit überlegen war.

Die heiligen Schriften der Menschheit aber  -  und ich kann dies von der Bibel, dem Koran und dem altindischen Rigveda behaupten  -  sind göttlich inspiriert vom Bewußtsein dieser ersten ganzheitlichen Sprache verfaßt worden.  Die Übersetzungen jedoch, soweit sie mir bekannt sind, operieren grundsätzlich vom Verständnis nur einer einzigen Splittersprache aus.  Die Übersetzer sehen sich vor die Aufgabe gestellt, vergleichsweise mit einem Wortverständnis von vielleicht 1%   -  wenn es hoch kommt  -  an einen Text heranzugehen, den sie beim besten Willen nicht begreifen können, obwohl sie glauben, ihn sehr wohl zu verstehen.  Sie berufen sich aber nur auf die von Sinnesdaten geprägten Restbegriffe, ohne den wahren geistigen Grundbestand mehr aus dem Wortschatz schöpfen zu können. Die guten von ihnen geben das zu, die eingebildeten vergessen wir lieber.

Was ich aber nun mache, und warum mich dies alles nicht sonderlich stört, ist:  Ich stelle mir eine Liste der wichtigsten Begriffe zusammen, an Worten der intelligentesten alten Sprachen, nachdem ich mich versichert habe, daß die Wörter der verschiedenen Sprachen  -  mögen sie sich auch lautlich verändert haben  -  identisch sind.   Dann summiere ich die dadurch vervielfachten Bedeutungen und gehe mit dieser erweiterten Liste an die Texte heran  -  und siehe da, Sesam öffne dich:  Die Inhalte erschließen sich mir auf wunderbare Weise, und ich kann Ihnen verraten, es bleibt mir keine Frage offen, ich erhalte mehr als ich überhaupt fassen kann.
Die "Bibelexperten" lasse ich weiter suchen.

Herzliche Grüße
W. Gräbeldinger

 

 

Hallo Herr S.,

ob Sie nun an einen Gott, welcher Art auch immer glauben oder nicht, Sie müssen wie jeder andere der Realität ins Auge schauen.  Dabei werden Sie erkennen, daß gegensätzliche Kräfte walten und es Konflikte gibt, ich sage mal, noch gibt, und wohl schon immer seit Menschengedenken gegeben hat.  Daran haben Sie sich vielleicht schon gewöhnt und halten es für die akzeptierte Realität.  Ich jedoch nicht.  Vielleicht komme ich von einem anderen Planeten, aber für mich ist diese Realität hier absurd und lächerlich, schlechthin bedeutungslos.  Da ich nun einmal hier bin und hier leben muß, ändere ich sie, anstatt daß sie umgekehrt mich vereinnahmt.

Herzliche Grüße
W. Gräbeldinger

 

 

 

 

 

Hallo Herr S., (Zum inhaftierten Horst Mahler)

verhelfen Sie diesem Mann zur Freiheit, wenn Sie können !
Es ist ein Skandal, einen 79 Jahre alten, kranken Mann, gefangen zu halten.
Er hat nach Verbüßung von 2/3 seiner Haftzeit den berechtigten Antrag gestellt, ihn aus der Haft zu entlassen.
Der Richter hat ihm nahegelegt, seinen Antrag zurückzunehmen.  Er muß wohl nicht ganz bei Trost sein!
Diese und andere Zustände verdanken wir der Einmischung einer jüdischen Lobby, die uns in einem Schuldbewußtsein festhageln will.
Ich selbst habe ein Schreiben bekommen, das mich auffordert, Holocaust-Opfer finanziell zu unterstützen, worauf ich geantwortet habe, daß ich für den Holocaust nicht verantwortlich sein kann, da ich erst 5 Jahre nach Beendigung des 2.Weltkrieges geboren wurde.  Außerdem habe ich geschrieben, daß von den vielen Milliarden DM, die Deutschland an die Juden als Wiedergutmachung gezahlt hat, womit der Staat Israel aufgebaut wurde, doch wohl ein bißchen übrig sein könnte, um den jüdischen Holocaust-Opfern zu helfen.  Es wird langsam Zeit, daß wir in unserem Staat wieder Herr im eigenen Haus werden, und zwar gegenüber ausnahmslos allen Völkern!

Herzliche Grüße
W. Gräbeldinger

 

 

 

Hallo Herr S.,

mein Fuß wird über Nacht besser  -  wenn er ruht  -  aber nach der 
Belastung tagsüber wieder schlechter.  Rechnen Sie die nächste Woche, 
Montag bis Freitag, nicht mit mir.  Ich muß die Sache jetzt auskurieren  
-  durch eine längere Ruhephase.  Sobald der Fuß genesen ist, bin ich 
wieder da.
Wissen Sie, ob das Spiel  Bayern-Dortmund auf einem Programm ganz 
übertragen wird?

 

 Hallo,

Ok ich weiss Bescheid. Das Spiel können Sie nur über das Internet z.B auf www.streamking.org ansehen
Gruss und gute Besserung

Hallo Ulrich,

meinst Du, daß dieses Anschreiben an Gymnasien Aufmerksamkeit unter
Deinen ehemaligen Kollegen findet?


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Sie, sowie Ihre Freunde und Kollegen auf meine Internetseite
www.erstesprache.com einladen. Es ist vielleicht für alle sehr
heilsam, eimal von den Problemen und Sorgen Abstand zu nehmen und auf
meiner Seite in geistige Erholung und tiefere, wesentlichere Besinnung
zu gehen.
Aus den vielfältigen Themen hier ein kleiner Ausschnitt, zur Problematik
und deren Lösung in der heutigen Sprachwissenschaft :

"Es ist schon gewagt, die heutige Sprachwissenschaft eine Wissenschaft
zu nennen. Sie kennt ja nicht einmal den Sinn ihrer kleinsten Elemente,
der Laute, oder der Phoneme, wie sie es nennt, die als Buchstaben des
Alphabetes annähernd notiert werden.
Es wird hier, auf dieser Internetseite begonnen, deren Sinn zu
erschließen, sodaß man im Nachhinein alle Worte, jedes einzelne Wort,
als Aufeinanderfolge von kleinsten Sinneinheiten begreifen kann und so
seine elementare Grundbedeutung kennenlernt.
Welche Sinnesdatenbedeutungen dann hieraus entstehen können, ist von
Sprache zu Sprache, von Volk zu Volk, von Lebenswelt zu Lebenswelt
verschieden, aber man kann nachvollziehen, wie sie aus dem Grundsinn
hervorgegangen sein konnten, kurzum, man versteht eben die Sprache,
durch und durch, restlos. Damit begreift man auch die Spektren der
eigenen Existenz, von ihren geistigen Wurzeln her, und mehr als das,
denn die Sprache ist göttlichen Ursprungs, und intelligenter als der
Mensch. Sie enthält das Grundkonzept geistigen Lebens, und damit auch
das Grundkonzept des ganzen Universums, der Welt, aller Schöpfung."

Lieber Walter ,
mein Pc ist gerade defekt, schreibe von FremdPC in Eile.
Schreibe ruhig die Gymnasien wg deiner Forschungen an.
Adresszusatz . " An die Fachbetreuung Deutsch".
PS.: hast du in deine Forschungen zur Ursprache auch die
Ergebnisse der Primatenforscung
(Schimpansen und deren Kommunikation ) mit einbezogen ?
Liebe Grüße
Dein Banknachbar ULI

 

Hallo Uli,

gut, ich schreibe an die Gymnasien.
Um die Primatenforschung kümmere ich mich nicht. Ähnliches haben auch meine Arbeitskollegen in der Bibliothek schon angeregt.  Aber ich kümmere mich nicht darum. Mein Interesse geht nicht dahin, wie die Sprache aus Grunzen und Röcheln entstanden sein könnte;  müßte dann wohl konsequenterweise von der Kommunikation unter den Primaten, neugierig, immer weiter zurückfragen bis zur Kommunikation der Regenwürmer usw.
Nein, ich erforsche den intelligenten, göttlichen Ursprung der Sprache, von der Hierarchie ganz oben anfangend.  Daß von dort aus gesehen alles Niedrigere nur eine Verminderung und Verstümmelung sein muß und auch ist, mag jedem klar sein.  Mich interessiert die Perfektion, der hochintelligente Anfang.

Herzliche Grüße
Walter

 

Hallo Norbert,

Du hast mir einmal geschrieben, der Mensch sei die Schaltzentrale des Universums.  Da hast Du wohl recht.  Nur bedient er seine Schalter zum wenigsten Teil selbst, vielmehr schalten und walten die verschiedensten außermenschlichen Krafte hier, und das jeweils in spezifisch eigenem Interesse, und die Menschheit hat diese Unterschiede und Gegensätzlichkeiten auszutragen, in fortwährenden Konflikten und Mißverhältnissen.
Dies werde ich abstellen, und sei es auch, daß ich alles unter meine eigene Kontrolle bringen muß, aber ich werde es abstellen.

Herzliche Grüße
Walter

 

Hallo Norbert,

die Schuld Gottes als Person, liegt darin, daß er sich ein Gegenüber geschaffen hat, die Welt, einen Götzen, den er liebt, und der sich als eigenmächtig erwiesen hat, leidbringend und unberechenbar.  Gott hat sich in ihn verwickelt und entbehrt selbst absoluter Freiheit. So ist es, oder war es gewesen. Ich bin sicher, daß es heute nicht mehr so ist.

Herzliche Grüße
Walter