Die Sprachwissenschaft der Gegenwart

 

 

Vorerst nur ein Statement:

 

Die Sprachwissenschaft unserer Zeit, in ihrer Breite, ist so weit entfernt von allen lohnenden Zielen, daß man erschrecken muß, mit welchen Banalitäten sie sich herumschlägt und sich offenbar damit zufrieden gibt.

 

Vor Jahren sagte schon Karl Jaspers:

 

 " Auf der einen Seite gibt es die Versunkenheit im Stoff, das Unheil positivistischen Betriebes, in dem der Sinn der Forschung selbst verloren geht. Auf der anderen Seite steht die Phantastik einer Sprachphilosophie, die sich in Träumen ergeht, in abergläubischen Scheinbeobachtungen, in geheimnisvollen Spielereien und ahnungsvollem Raunen. ... Auf ihre Wissenschaftlichkeit stolze Gelehrte bringen die verwunderlichsten, unbegründetsten Etymologien hervor. ... Da aber gerade der pedantische Kleinigkeitskrämer und der stoffhungrige leere Kopf stets bequemes Material in Worten und Sätzen finden, und da so viele dürftige Seelen wegen einer partikularen Sprachbegabung sich diesem Felde zuwandten, ist

das Niveau der sprachwissenschaftlichen Literatur so oft enttäuschend. " ( Karl Jaspers: Von der Wahrheit. München 1958, S. 448, 449 ).

 

Wir ersparen uns den mühsamen Gang durch endlose Banalitäten und skizzieren lieber, was Sprachwissenschaft wirklich sein muß.

In den Anfangsgründen der Sprache ist alles geplant und festgehalten.

 

Einleitend:    Aus einem Brief :

 

 

Zur Entsprechung Indoeuropäisch-Semitisch wurden schon früher einige Arbeiten geschrieben.  Aber sie scheiterten und werden auch in Zukunft scheitern an dem Versuch, das Bedeutungssystem der Sprachen vorwiegend  oder  ausschließlich von den Sinnesdaten her zu erschließen.  Das wird so nicht gehen, denn die äußeren Sinnesdaten sind so vielfältig und spezifisch, daß keine Sprache deren Reichtum auch nur annähernd vollständig katalogisieren und beschreiben kann.

Es ist auch nicht beabsichtigt, sich in den Sinnesdaten zu verlieren, sondern sie sollen die dienende Funktion erfüllen, dem Geist ein Ungefähr von Anschauung zu vermitteln, um sich seine Denkkonzepte und Erkenntnisse überhaupt darstellen und merken zu können.  Wir Menschen brauchen diese Sinnesdaten für diesen Zweck, die Engel z.B. brauchen sie nicht, sie sehen mit dem Geist.

Aber solche Erwägungen sind den Sprachwissenschaftlern gewöhnlich fremd.  Sie forschen nach einem Ungefähr von Ähnlichkeit in den Sinnesdaten, während die Sprache selbst sich von innen her in Denkkonzepten aufbaut und dann die äußere Vielfalt in diese Denkkonzepte eingliedert, wodurch uns ein zusammenfassendes Verstehen zuteil wird.

Ich halte mich aus den gegenwärtigen Forschungen der Sprachwissenschaftler heraus, d.h. ich befasse mich überhaupt nicht damit, weil sie in den nächsten 100 Jahren nicht herausfinden, was ich im Bruchteil einer Sekunde realisiere.  Vollständigkeit und totale Erkenntnisse findet man innen.  Außen muß man lange suchen, um meist auch nur zufällig zu einer Erkenntnis zu gelangen.  Kurzum, ich lasse sie weiter suchen, werde mein Konzept aber vervollständigen und nach reiflicher Überlegung didaktisch darbieten
 

Über den Ursprung der Sprachenvielfalt

 

Man mag an die Überlieferung der Bibel glauben oder nicht, daß Gott herabgestiegen sei und die Einheitssprache der Menschheit in Babylon verwirrt habe, sodaß eine Verständigung nicht mehr möglich war - Tatsache ist, daß wir heute unverkennbar in einer " babylonischen " Sprachverwirrung leben. Mehr als 7000 verschiedene Sprachen werden auf der Erde gesprochen, und wir verstehen oft nicht einmal die Sprache unseres Nachbarlandes. Schenken wir also einmal dem Bericht der Bibel Vertrauen. Was mag sich damals zugetragen haben, und warum ? War eine zukunftsträchtige Absicht dahinter ?

Vielleicht war es so: Das allgemeine Kommunikationsnetz auf Volkesebene war zusammengebrochen, nicht aber die Verständigung innerhalb kleiner Gruppen, Sippen, Familienverbände, mit Ausdrücken des täglichen Umgangs, wahrscheinlich sehr auf Herzensebene, wie es unter Verwandten üblich ist. Die Menschen innerhalb einer Gruppe oder Sippe, eines Familienverbandes, die noch miteinander kommunizieren konnten, sind zusammengeblieben und haben sich nach und nach von den ihnen sprachfremden Gruppen abgesondert, sodaß die Menschheit insgesamt auseinandergedriftet ist und sich im Laufe der Zeit über den ganzen Erdball verbreitet hat.

Dies wiederum war die genaue Absicht Gottes, die evolutionäre Absicht, wenn ich es recht verstehe. So waren nun alle Menschen gezwungen, ihren - innerhalb der Gruppen noch halbwegs liebevollen - kleinen Wortschatz auf die neuen Lebensverhältnisse und Erfahrungen sinngebend anzuwenden.

Das - wohl vorausbedachte - Ergebnis mußte sein, daß jede Gruppe ihren Sprachschatz auf ihre spezifische Umwelt angewandt hat, ihr Leben in dafür typische Vorstellungen sprachlich gebannt hat. Daraus aber folgte: Bei der Vielzahl der auseinandergedrifteten Gruppen und bei der Vielzahl möglicher Lebensräume und Lebensweisen kam ein gewaltiger und mannigfacher Erfahrungsschatz zusammen, mit einem großen Reichtum sprachlich gebundener Vorstellungen, wie wir sie heute vorfinden, vieltausendmal reicher, verglichen mit der Zeit, als die Menschheit noch auf kleinem Gebiete zusammen lebte.

Für Gott aber, der die Einheit all dieser Sprachen nie aus dem Auge verloren hat, ergab sich ein gewaltiges Zeitpanorama sinnvoll sich ergänzender Vorstellungen, ein Erfassen und Gewinnen von Materien der verschiedensten Art, durch die Wortung seitens der Menschen.

Zu unserer Zeit nun haben wir die Möglichkeit, diese gewaltige Flut bestehender Vorstellungen sämtlicher Sprachen wieder zusammenzufassen und - vieltausendfach illustriert - die einstige in ihrem Sinn vollkommene Erste Sprache wieder zum Leben zu erwecken.

Auf der Grundlage exakter Lautentsprechungen aller Sprachen wird die Summe aller dabei auftretender Vorstellungen einen zugrundeliegenden tiefen Sinn offenbaren, wie er der Ersten Sprache ganz natürlich zu eigen war. Die Lehrmeister hierbei sind die heiligen Schriften, deren Originaltexte bereitwillig und erschlagend vollständig zum Finden dieses Sinnes Anleitung geben, wenn man sie wirklich versteht. Die bisherigen Übersetzungen verstehen sie in keiner Weise.

Zu letzterem lese man  Der wahre Gehalt unserer heiligen Schriften.

 

Es ist schon gewagt, die heutige Sprachwissenschaft eine Wissenschaft zu nennen. Sie kennt ja nicht einmal den Sinn ihrer kleinsten Elemente, der Laute, oder der Phoneme, wie sie es nennt, die als Buchstaben des Alphabetes annähernd notiert werden.

Es wird hier, auf dieser Internetseite begonnen, deren Sinn zu erschließen, sodaß man im Nachhinein alle Worte, jedes einzelne Wort, als Aufeinanderfolge von kleinsten Sinneinheiten begreifen kann und so seine elementare Grundbedeutung kennenlernt.

Welche Sinnesdatenbedeutungen dann hieraus entstehen können, ist von Sprache zu Sprache, von Volk zu Volk, von Lebenswelt zu Lebenswelt verschieden, aber man kann nachvollziehen, wie sie aus dem Grundsinn hervorgegangen sein konnten, kurzum, man versteht eben die Sprache, durch und durch, restlos.  Damit begreift man auch die Spektren der eigenen Existenz, von ihren geistigen Wurzeln her, und mehr als das, denn die Sprache ist göttlichen Ursprungs, und intelligenter als der Mensch. Sie enthält das Grundkonzept geistigen Lebens, und damit auch das Grundkonzept des ganzen Universums, der Welt, aller Schöpfung.

 

                                                  FORTSETZUNG  FOLGT