Der Sinn der Gottesnamen und aller Namen

 

Namen, zutiefst verstanden, sind die Abkürzung für ein Geschehen, für Funktionen im Ganzen der Lebenswirklichkeit.  Dies gilt für göttliche Namen, wie für alle Namen.

 

Ich muß nicht wiederholen, daß unsere heiligen Texte noch so gut wie garnicht erschlossen sind.  Weder sind die Namen übersetzt, noch ist der Sinn der einzelnen Buchstaben den Übersetzern bekannt.  Die gängigen Übersetzungen berufen sich auf einen Wortschatz, der nicht einmal den 1000.Teil der ursprünglichen Bedeutungen ausmacht, wie sie  -  bei der Verfassung der Texte - einer ersten, ganzheitlich-göttlichen Sprache entnommen wurden.

So sind die vorliegenden Übersetzungen etwa des Alten Testamentes aus einem kümmerlichen Restbestand an Bedeutungen geschöpft, wie sie nach Jahrtausenden im Hebräischen übriggeblieben sind, dabei mehr und mehr die genialen Begriffe der ersten, göttlichen Sprache vergessend und an ihre Stelle die banalen und primitiven Ausdrücke setzend, wie sie in Übertragung auf die gewöhnlichen Alltagsdinge erwachsen konnten.

Aus diesen schöpfen nun die Übersetzer der Bibel vorwiegend ihre Weisheit und konstruieren künstlich eine mühsam zusammengestoppelte Scheinhistorie, aus deren ach so bildhafter und ja so einprägsamer Darstellung sich das heutige religiöse Bewußtsein nährt.

Keinem kommt dabei anscheinend in den Sinn, daß das, was er nun als angeblich kostbar und gar heilig erfährt, sich auch nur im geringsten mit der brillanten, obgleich immer noch menschlichen Intelligenz etwa der heutigen Mathematik oder Physik messen kann.  Diese unscheinbare Textdarstellung soll einer göttlichen Intelligenz angemessen sein?  Jeder gute Roman übertrifft dieses kümmerliche Fragment bei weitem!

 

Fangen wir also vorsichtig, aber entschlossen an, zu erklären, was im Alten Testament in Wahrheit dargestellt ist, beschreiben wir es nach und nach.

Es ist nicht irgendeine Historie, weit gefehlt!  Es ist eine glasklare Darstellung des Bewußtseins, in all seinen Funktionen und Wirkweisen, mit allen Prinzipien der Höherentwicklung, wie sie von der göttlichen Intelligenz den Menschen geoffenbart wurden, zur Orientierung und zur praktischen Anwendung !

 

Also, ohne lange Umschweife, ohne lange Vorrede, gleich mitten hinein, es bedarf keiner längeren Erklärung, der Text sagt alles!

 

Hier der Gottesname Jahweh (JHWH) - nicht Jahwe oder Jehowa, das H am Wortende gehört dazu.

So ist der Sinn dieses Gottesnamens zu erklären, wie er vollständig,  Laut für Laut, verstanden werden will.  Es gilt dabei für die göttliche Intelligenz, die Abläufe des Bewußtseins durch die Sprechbewegungen, durch die Tätigkeit der Sprechwerkzeuge nachahmen zu lassen, und die dabei entstehende Lautung dem menschlichen Gedächtnis einzuprägen, zur Aufbewahrung und späteren Handhabung.

 

Beobachten Sie also genau die physischen Vorgänge beim Sprechen, die Tätigkeit Ihrer Sprechwerkzeuge, und folgen Sie meinen Erklärungen, und Sie werden leicht sehen, was Sie unter der Wirkweise der göttlichen Intelligenz zu verstehen haben, die man Jahweh (JHWH) nennt :

 

 

J H W H       J A H W E H

 

 

J ( A ) : Im Hebräischen wird zur Bezeichnung von J und I der gleiche Buchstabe verwandt. So wird bei der Aussprache von J auch zuerst ein I gesprochen, wobei der Unterkiefer sich nach vorne schiebt, ehe bei der Aussprache JA der Unterkiefer zurückgezogen wird. Diese Bewegung ist vergleichbar mit einer Schaufel, die z.B. in einen Sandhaufen nach vorne hineingeschoben und dann beladen wieder zurückgezogen wird. Im geistigen Bereich heißt das, es wird ein bestimmter Begriff, eine bestimmte Vorstellung, einer begegnenden Wahrnehmung versuchsweise " untergeschoben ", in der Absicht, diese bestimmte Vielfalt so erfassen und       " einfahren " zu können, was dann auch geschieht.

 

 

H : Das auf JA folgende H ist das Verschlußsignal, das dem " Einfahren " der Mannigfaltigkeit ein Ende setzt, den Strom der hereinkommenden Vielheit also begrenzt, sei es, daß er für das Begreifen ausreicht, oder sei es, weil die Aufmerksamkeit ihre Höchstkapazität, ihre Grenze erreicht hat.

 

 

W : Die Bewegung zu W hin stellt die Zusammenfassung, Konzentration, die Verdichtung der Vielheit zu einer homogenen Einheit dar. Das Öffnen des W zum E hin stellt den Beginn, und das E schließlich den Vollzug der erneuten Expansion des Bewußtseins nach außen in Richtung Dinglichkeit dar, um erneute Erfahrungen zu machen.

 

 

H : Das H setzt diesem Expansionsdrang eine Grenze, d.h. stoppt, unterbricht ihn von einem inneren Befehl her. Warum? Vielleicht, weil die inneren Resourcen erschöpft sind, das Potential des Bewußtseins eine Grenze erreicht hat, es sich nicht weiter nach außen verlieren darf, eine weitere Öffnung und Aufmerksamkeit nicht möglich oder nicht ratsam ist.

 

 

So, knapp beschrieben, wirkt Gott in jedem Moment, zu jeder Stunde, an allen Tagen in uns, mit uns, und durch uns, wenn man ihn als J H W H ( Jahweh ) verstehen will. Wer da glaubt, er könne alle diese beschriebenen Vorgänge allein, bewußt, und in völliger Eigenregie vollbringen, den muß ich für einen Narren halten.

                                                 

                                                 FORTSETZUNG  FOLGT