Anfang

 

Das Wort "Anfang" wird im deutschen Sprachgebrauch nicht mehr eigentlich verstanden, von seinen sprachlichen Grundlagen her nicht mehr.

Wer weiß denn noch, was "Anfang" mit "fangen" zu tun hat?

"Fangen" "an" etwas meint, daß der Geist auf etwas Zugriff nimmt, etwas vor ihm Liegendes in Angriff nimmt, bestrebt ist, es aufzunehmen, sich anzueignen, es einzufangen. Dies ist der An-fang, heißt "anfangen", im eigentlichen Sinne des Wortes, wie es von den Bewußtseinskundigen eingerichtet wurde.

Von denen, die sich nur außen an den Phänomenen orientieren können, wird das Wort nur noch in seinem Weltbezug verstanden, seine Bedeutung wird aus seiner Anwendung in vielerlei Situationen, vielerlei Umständen, als ein kaum mehr bewußtes Ungefähr zusammengestellt.

Einen Anfang gibt es nur in der Welt.

Gott hat keinen Anfang - und kein Ende :

Gott, nicht als begrenzte Person vorgestellt, sondern als die ewige Grundlage von allem, der unendliche und unerschöpfliche Bereich tief innerhalb des Bewußtseins eines jeden Menschen, die Grundlage seines Lebens, aus der er - mancher sogar bewußt - seine Lebensenergie schöpft, seine Vitalität und Lebenskraft, und - ob er es weiß oder nicht - auch seine Intelligenz.

Wer bewußt aus diesem inneren ewigen Energiereservoir schöpfen kann, ist in der Lage, Geist und auch den Körper immer wieder zu beleben, und er könnte sich immer wieder neue Frische und Lebenskraft zuführen, und so sein Lebensalter beliebig verlängern, sein Leben in diesem Körper beliebig fortsetzen.

Nach den Berechnungen der altindischen Historiker befinden wir uns derzeit im allerschlechtesten Zeitalter, dem sogenannten Kali-Yuga.  Es ist auch das kürzeste Zeitalter, dauert aber 432 000 Jahre.

Die Wesen früherer Zeitalter sollen bedeutend älter geworden sein. Es sind Zahlen, von denen die hohen biblischen Altersangaben früherer Zeiten bei weitem übertroffen werden. Es geht dabei um Lebensalter Tausender von Jahren.

Das nächst bessere Zeitalter, das dem Kali-Yuga vorausgeht, ist das Dvapara-Yuga. Es dauert doppelt so lange, also 864 000 Jahre.  Davor herrscht das Treta-Yuga, mit  1 296 000 Jahren, davor das Sat-Yuga mit  1 728 000 Jahren.

Dieser Zyklus von 4 Zeitaltern bildet  1 sogenanntes Yuga.  Er wiederholt sich 4 mal und bildet ein Tschatur-Yuga.von insgesamt  17 280 000 Jahren.

71 solcher Tschatur-Yugas ergeben die Lebensdauer von einem Manu, nämlich insgesamt

1 226 880 000 Jahre.

Davor liegen in sehr viel größeren Zyklen noch weitere Zeitalter, bis hinauf zum längsten Lebensalter, der längsten Existenz eines Wesens, dessen Lebensdauer 616 Trilliarden, 907 Trillionen, 520 Billiarden, gemessen in Erdenjahren beträgt.

Dies alles gehört zur Zeit, und hat auf die immerwährende Ewigkeit keinen Einfluß.

                                         

                                                   FORTSETZUNG  FOLGT